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Montag, 6. Februar 2012

Die Antwort auf die Qadianis: alle Punkte über Isa ibn Maryam

Die Antwort auf die Qadianis: alle Punkte über Isa ibn Maryam

Inhalt:


  1. Überlebte Jesus die Kreuzigung in Bewusstlosigkeit oder wurde er von Allah s.w.t emporgehoben?
  2. Der Zusammenhang zwischen Sure 4:156-157 und der Vers 158
  3. Ist Isa a.s der Ewig lebende?
  4. Ist Isa a.s gemäß dem Koran tot? 
  5.  Die Aufklärung von Sure 5:76.
  6. Was sagen unsere Kalaam Gelehrten in Bezug zu dem Wort Rafiu?
  7. Was hat Sure 3:144 zu bedeuten? Was ist seine Erklärung?
  8. Die Aufklärung von 19:31-35.
  9. Hat Sure 23:50 irgendt etwas mit Sure 3:55 zutun?
  10. Liegt Jesus, der bekannt als Yus Asaf ist, in Srinagar (Hauptstadt Kashmirs) begraben? Deutet Yus Asaf überhaupt auf Jesus hin?
  11. Soll Isa a.s in Form von Inkarnation den Menschen erscheinen?
  12. Was sagt der Koran und die Bibel in Bezug auf falsche Propheten?
  13. Der Hadis Nr. 32262 in Vergleich zu Mirza Ghulam.
  14. Der Nuzul von Isa ibn Maryam a.s und sein Rückkehr als Hakim (Richter).
  15. Ist der Mahdi und Isa ibn Maryam, der eine und derselbe Person?


Bismillahir Rahmanir Rahim

Ich begrüße euch meine lieben Geschwister im Islam. Und ich begrüße unsere Freunde aus der Qadiani-Bewegung, mit dessen Glaubenslehre wir uns in diesem Dokument wieder einmal beschäftigen werden. In den vorherigen Dokument, ging es um die Erklärung über Chatem an Nabiyyin, was die damaligen und Heutigen Hochrangigen Gelehrten, Sprachwissenschaftler und Historiker darunter verstanden haben. Mit dem Koran, der Sunnah und der Idschmáh der Gelehrten, haben wir bewiesen, dass Muhammed s.a.s der letzte Prophet ist, und nach ihm kein weiterer Prophet mehr auftreten wird. Auch haben wie die Stellen Widerlegt, in welchem es heißen soll, dass nach Muhammed s.w.s doch weitere Propheten kommen werden. In diesem Dokument, werden wir nun über Jesus, Isa ibn Maryam sprechen, ob er nun an einen natürlichen Tod starb oder wie Allah s.w.t es im Koran sagt, Emporgehoben wurde, und dazu weitere Punkte, die dem gehören. Auch werden wir in diesem Vortrag die Belege die von den Qadianis vorgelegt werden widerlegen. Möge Allah s.w.t uns beistehen und uns unterstützen, bei unserem Muhabbet mit den Qadianis.

1) Überlebte Jesus die Kreuzigung in Bewusstlosigkeit oder wurde er von Allah s.w.t emporgehoben?

Die Lehre der Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah bezüglich Isa ibn Marya ist, dass Allah s.w.t Isa ibn Maryam emporhob und ihm vor den Unheil der Kreuzigung befreite. Auch lehrt uns der Koran wie auch die Sunnah, dass Jesus a.s zurückkehren wird, und dies zu den großen Zeichen des jüngsten Gerichts gehören wird. Die Qadianis hingegen sagen, dass Jesus a.s die Kreuzigung in Bewusstlosigkeit überlebte, anschließend nach Kashmir zu den verlorenen Stämmen Israels geflohen ist, und dort an einen Natürlichen Tod starb.

Um diese Theorie zu beweisen, legen sie den folgenden Vers aus dem Koran vor:

Sure 4:155-156: ,,Und wegen ihrer Rede: ´Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs getötet´ , während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht: sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet. Vielmehr hat Allah ihn zu Sich emporgehoben, und Allah ist Allmächtig. Allweise."

Wenn (laut Qadianis) Jesus die Kreuzigung mit der Bewusstlosigkeit überlebte, dann war es keine Kreuzigung, sondern eine Kreuz-Fiktion. Demnach, ist derjenige, der an jener Nacht gekreuzigt wurde, der wirkliche Isa ibn Maryam gewesen. In erster Linie, spricht der Koran über einer Kreuzigung und nicht über einer Kreuz-Fiktion. D.h. , da ist jemand an dem Kreuz aufgehängt und getötet wurden. Die Interpretation der Qadianis widerspricht Eindeutig dem Koran. Denn Allah s.w.t sagt: ,,(...) sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht (...)" Was mit den Wort ,,Vorgetäuscht" gemeint ist, erklärt uns Ibn Abbas (r.a).

Ibn Abu Hatim hat gesagt: Uns berichtet Ahmed ibn Sinan dass ibn Abbas folgendes gesagt hat: ,,Als Allah s.w.t Hz. Isa zum Himmel emporheben wollte, ging Isa a.s zu seinen Jüngern. Es waren 12 Apostel anwesend gewesen. Isa a.s trat zu ihnen so, als wäre dass Wasser aus dem Hahn bei ihnen zuhause auf ihm drauf gegossen und sprach zu ihnen: ´(...) Welcher von euch, möchte mein Aussehen erhalten, auf dass nicht ich sondern der, der mir ähnlich sieht getötet wird und ich ihn als mein Freund im Paradies bekenne? Ein Recht Junger Bursche meldete sich unter den jüngeren stand auf und trat vor. Isa a.s jedoch sagte zu ihm, er solle sich setzen. Als Isa a.s sich nun wiederholte, stane derselbe Junge Borsche auf. Nachdem Isa a.s ihn wider ablehnte und seine Frage wiederholte, stand der Junge Bursche noch mal auf und sagte: ´Ich möchte!´ Isa a.s sagte zu ihm: ´Derjenige, bist dann du.´ Darauf hat der das Aussehen von Isa a.s gekriegt. Isa a.s wurde von einem Fenster in seinem Haus zum Himmel Emporgehoben. Die Juden nahmen den Jungen Burschen, welcher das Aussehen von Isa a.s hatte mit und töteten ihn. (...)"

Der Isnád dieses Hadises, welcher bis zu Ibn Abbas r.a führt ist Sahih, demnach Authentisch. Das sagt Ibn Kaser, Imam Taberi, Imam Qurtubi und viele andere. Es gibt einen Hadis was diesem ähnlich ist, überliefert von Nesai Abu Kureybe, und dieser von Abu Muaviye. Ibn Kesir sagt, dass die meisten der Sáláf, den Hadis überlieferten, in welchem es heißt; ,,Welcher von euch, möchte mein Aussehen erhalten, auf dass nicht ich sondern der, der mir ähnlich sieht getötet wird und ich ihn als mein Freund im Paradies bekenne?"

Akhi Muhammed: Andere Gelehrten sagen, dass derjenige der Hingerichtet wurde einer von den Feinden gewesen sein soll. Was hier aber die Wichtigkeit beträgt ist, dass es nicht Jesus a.s gewesen ist, den man am Holz aufgehängt hat. Die Qadianis sind sich ja hundert Prozent Sicher, dass derjenige, der an jene Nacht gekreuzigt wurden ist, Isa ibn Maryam gewesen sein soll. Hierzu sagt Allah s.w.t weiter: ,,(...) und sie haben ihn nicht mit Gewissheit getötet." D.h. die Feinde von Isa a.s waren sich nicht hundert Prozentig Sicher, ob derjenige der damals hingerichtet wurde, wirklich Isa a.s gewesen sein soll.

Imam Abul Leyse Sermakandi sagt diesbezüglich in sein Tefsir al Kur´an: ,,Sie (die Juden) haben nicht Isa a.s getötet, sondern einer ihrer Anhänger, der Isa a.s ähnlich aussah. Sie planten eine Falle um Isa a.s zuschnappen. Als Isa a.s das mitgekriegt hatte, suchte er zuflucht in einem Haus, damit er von den Feinden nicht geschnappt wird. Die Führer haben den Jahuda zu Isa a.s nachhause geschickt, damit sie ihn kriegen können. In diesem Moment, hat Allah s.w.t Gabriel gesandt, und Isa a.s zum Himmel emporgehoben. Als der Jahuda in dem Haus eintrat aber nicht fündig war, hat Allah s.w.t ihm den Aussehen von Isa a.s gegeben, auf dass sie ihn schnappten und gekreuzigt hatten. Nachdem sie nun den Jehuda getötet haben, der aussah wie Isa a.s, waren sie sich alle uneinig. Einige sagen: ´Wenn dieser jener den wir getötet haben, Isa gewesen sein soll, wo ist dann Jahuda? Wenn dieserjener, den wir getötet haben Jahuda gewesen sein soll, wo ist dann Isa?´ Sie konnten sich einfach nicht entscheiden, wen sie getötet haben. Denn das Gesicht von Jahuda, sah aus wie das Gesicht von Isa a.s. Doch sein Leib, war der von Judah. Allah s.w.t hat den Judah nur sein Gesicht wie der von Isa a.s aussehen lassen. Seinen Leib jedoch behielt er so, wie er sie hatte."

Im Endeffekt (sagt Abul Leyse) glaubte die eine Gruppe daran dass Isa a.s getötet wurde, und die andere, dass es Jahuda gewesen sein soll. Wir haben nun drei Gruppen vor Augen. Die erste Gruppe ist die, welche sagen: ´Isa a.s wurde am Kreuz getötet.´ Die zweite Gruppe ist die, welche Fragwürdig sagen: ´Das war Jahuda, doch wo ist dann Isa?´ Dann gibt es nun die dritte Gruppe, welche sagen: ´Das war Isa a.s, doch er überlebte die Kreuzigung.´ Um dieses Missgeschick aufzuheben bzw. aufzuklären, sagt Allah s.w.t bezüglich der Feine Wahrheit: ,,Vielmehr hat Allah ihn zu Sich emporgehoben." Demnach, wurde Jesus weder Gekreuzigt noch gekreuzigt, sondern Allah s.w.t hat ihn zu Sich emporgehoben und einen Kreuzigen lassen, der das Aussehen von Isa a.s gekriegt hat. Dies ist der Konsens, der Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah bzw aller Muslime.

2) Der Zusammenhang zwischen Sure 4:156-157 und der Vers 158

Akhi Muhammed: Allah s.w.t sagt in Sure 4:157, wie wir vorhin erklärt haben: ,,Vielmehr hat Allah ihn zu Sich emporgehoben, und Allah ist Allmächtig. Allweise." Allah s.w.t erklärt, dass Jesus a.s nicht gekreuzigt sondern emporgehoben wurde. Weiter sagt er in Vers 158: ,,Und es gibt keinen unter den Leuten der Schrift, der nicht vor seinem Tod daran glauben wird; und am Tage der Auferstehung wird er ein Zeuge gegen sie sein." Die Leute der Schrift, glauben nicht daran, dass Isa a.s emporgehoben wurde, genau wie die Qadianis. Somit haben sie den glauben an Isa a.s verlohren. Doch Allah s.w.t versichert uns, dass es keinen vor dem Tode Isa a.s geben wird, der nicht an die Emporhebung bzw. an Isa a.s glauben wird. Wann wird dies aber stattfinden? Erst dann, wenn Isa a.s zurückgekommen ist und den Dejjal töten wird. Erst dann werden sie den glauben an ihm wiederherstellen. Laut den Qadianis überlebte Jesus a.s aber, und verschied nachdem er auswanderte auf Grund eines gewöhnlichen Todes. D.h. die Christen, wie auch die Qadianis, werden an das was wir hier erklären, erst dann Glaube schenken, wenn Isa a.s herabgestiegen ist, wie uns das Allah s.w.t wie eben erwähnt versichert hat. D.h. wiederum, dass Mirza Ghulam Ahmad, nicht der Isa ist, von dem hier geredet wird. Oder wollen wir sagen, Allahs Wort geht nicht in Erfüllung? Authubillah. Soweit wollen wir nicht denken. Wenn Allah s.w.t sagt, noch vordem Tode Isa a.s, werden alle an ihm glauben, dass er Emporgehoben wurde, und ein anderer an seiner Stelle gekreuzigt wurde und diese falsche Person vergöttert wird, dann wird es so auch stattfinden.

Diesbezüglich sagt Ibn Carrir: ,,Die Mufessirun haben in dieser Hinsicht verschiedene Auffassungen. Die erste Gruppe sagt; ´(...) Wenn Isá a.s herabgestiegen ist um den Dejjal zu töten, erst dann werden die Leute der Schrift an ihm Glauben.´ Abu Malik sagt: ´Dies ist nach der Emporhebung zu verstehen. Es wird keinen geben, der nicht an ihm glauben wird (nach dem er herabgestiegen ist).´

Ibn Carir berichtet von Hasan, dass Ya´kub bezüglich der Vers 158 folgendes gesagt hat: ,,Mein Schwur auf den Namen des Allmächtigen Schöpfers; Isa a.s ist immernoch Lebendig und befindet sich bei der Etage Allahs. Erst wenn er herabgestiegen ist, wird jeder noch vor seinem Tode an ihm geglaubt haben." Ibn Abu Talha berichtet über eine Überlieferung von seinem Vater, dass Cuveyriyá ibn Béschir gesagt hat: ,,Ich hörte wie ein Mann eine Frage bezüglich Vers 158 zu Hasan stellte, was er darüber sagen würde. Er Antwortete so: ´Allah hat Isa ibn Maryam zum Himmel emporgehoben. Auch wird es wider Allah s.w.t sein, der ihn noch vor dem Tag des Gerichts wider zur Erde schicken wird. Jeder, ob ein Guter noch ein Schlechter Mensch, wird an ihm glauben." Auch Imam Katada, Abdurrahman ibn Zeyd ibn Eslem und eine menge weitere Leute, haben dasselbe vertretet. Diese Hadisen, sind alle samt Sahih. Diese Einstufung benennt auch Mucahid, Ikrime, Muhammed ibn Sirin wir auch Dahhák, Cuveybir und Suddi.

Ibn Abi Hatim berichtet, dass Al Hassan sagte: ,,Allah s.w.t sagt: نِّي مُتَوَفِّا( inni Mutawaffiká ), damit ist der Tod des Schlafens gemeint. Als Allah s.w.t Isa a.s emporhob versetzte Er ihn in einem Tiefen Schlaf."

Weitere Gelehrten hatten andere Ansichten. Ansichten, die aber nicht die Ansicht der Qadianis unterstützt. Denn die Ansicht der Qadianis, entstammte erst im 18 Jahrhundert. Davon abgesehen, welche Ansicht ist am besten und noch Authentischer? Da sagt Ibn Carir folgendes: ,,Die Authentischste Ansicht, ist die erste Erklärung. Nach der Emporhebung Isa´a a.s wird es keinen geben, der nicht an ihm glauben wird. D.h Noch vordem Tode Isa´s a.s, wird jeder den Glauben an ihm wiederherstellen." Ibn Kesir sagt in seinen Tafsir al Kuran Bd. 5 S. 1989: ,, Diese Ansicht von Ibn Cerir, ist am Besten und am Authentischsten."

Die Qadianis legen eine Aussage von unseren Asch´ary Gelehrten Ibn Kasir vor, worin es angeblich lautet: ,,Muhammed s.a.s hat gesagt: Wenn Moses und Jesus am leben wären, hätten sie keine andere Wahl, als mir zu folgen." Diese Aussage finden in seinen Tafsir al Kuran im Band 4 auf der Seite 1292. Die Qadianis wollen nun mit dieser Stelle Klar stellen, dass Ibn Kasir auch ihre Meinung vertretet, Isa a.s sei Tot. Doch wir wollen euch nun erklären was Ibn Kasir damit meint. Hier geht es um die Sure 3:81: ,,Und da nahm Allah von den Propheten den Bund entgegen: ´Wenn Ich euch das Buch und die Weisheit gebe, dann wird zu euch ein Gesandter kommen und das bestätigen, was ihr habt. Wahrlich ihr sollt ihm glauben und sollt ihm helfen.´ Er sprach: ´Erkennt ihr das an und nehmt ihr unter dieser Bedingung das Bündnis mit Mir an?´ Sie sagten: ´Wir erkennen es an.´ Er sprach: ´So bezeugt es, und ich will mit euch ein Zeuge unter den Zeugenden sein.´"

Hier geht es um Muhammed s.a.s der von den früheren Offenbarungen verkündet wird. Muhammed s.a.s, der mit einer Botschaft kommen wird, welcher die Wahrheit und den Inhalt des Bundes mit Allah s.w.t bestätigt. Demnach gehört der Glaube an Muhammed s.a.s und die Befolgung seiner Lehre zur Erfüllung des Bundes. Wer den Islam ablehnt, der lehnt auch alle Offenbarungen Allahs ab und bricht den Bund mit Ihm. Ibn Kasir sagt nun folgendes auf der Seite 1291: ,,Allah (t) übermittelt uns die Nachricht, dass alle Propheten, angefangen bei Adam a.s bis hin zu Isa a.s, mit Allah (t) den Bund geschlossen haben, an den Propheten zu glauben, welcher nach ihnen auftreten wird. Sie sollen sich ihm unterordnen und ihn helfen. Deshalb sagt Allah (t): ,,Wahrlich ihr sollt ihm glauben und sollt ihm helfen."

Anschließlich zitiert ibn Kesir die nächste Strophe in welchem es heißt: ,,Erkennt ihr das an und nehmt ihr unter dieser Bedingung das Bündnis mit Mir an?" Hierzu zitiert er die Überlieferung von Ali ibn Abu Talha und die von dem Sohn seines Onkels Abdullah ibn Abbas, wo sie beide sagen: ,,Alle Propheten die gesandt wurden, müssten wenn Muhammed s.a.s in ihrer Lebzeit erschien wäre, an ihm glauben und ihn unterstützen. Wenn nun alle Gesandten in der Lebzeit Muhammeds s.a.s unter seiner Ummah erschien wären, dann müssen sie ebenso an ihm glauben und ihn unterstützen. Denn sie haben den Eid mit Allah (t) geschlossen."

Akhi Muhammed: Imam Ahmed berichtet von Abdurrezzak, dass Abdullah ibn Sabit folgendes erzählt hat: ,,Omar ibn Khattab kam zu den Propheten und sprach zu ihm: ´O gesandter Allahs. Ich war bei einen Bruder. Er schrieb mir einige Sachen aus der Tora auf. Darf ich es dir bekannt machen?´ Der Gesichtsausdruck des Propheten änderte sich plötzlich. Da fragte ihm Abdullah ibn Sabit: ´Siehst du denn das Gesichtsausdruck unseres Propheten nicht?´ Omar sagte: ´Wir haben Allah (t) als unseren Herrn, den Islam als unserer Religion, und Hz Muhammed als den Propheten anerkannt und sind mit dem Zufrieden.´"

Avfi erzählt; ,,Als Muhammed s.a.s sein Gesichtsausdruck änderte sagte er: ´Ich schwöre auf dem in dessen Mächtigen Hand mein Nafsi ist, wenn Moses a.s gekommen wäre, und ihr wäret ihm gefolgt anstatt mir, dann wärt ihr fürwahr in die Irre gegangen. Ihr seid die, die von den ganzen Ummahs zu meiner Ummah beschert wurdet, und ich bin der, der von den ganzen Propheten zu euch beschert wurde."

Al Hafiz Abu Bakr berichtet von Cabir, dass Muhammed s.a.s folgendes sagte: ,,Fragt die Leute der Schrift nichts. Sie können euch nicht zur Rechtenweg führen, denn sie sind selbst auf dem Irrweg. Wenn ihr ihnen fragt, dann habt ihr entweder den Batil (das Unrecht) bestätigt oder etwas was Wahr ist für Lüge erklärt. Mein Schwur auf Allah, wenn Moses a.s unter euch noch am Leben wäre, dann wäre es für ihm Helal gewesen, mir zu folgen."

In anderen Überlieferungen nun wird berichtet dass Muhammed s.a.s sagte: ,,Wenn Moses a.s und Isa a.s noch am Leben wären, dann hätten sie keine andere Wahl als mir zu folgen."

Dies erklärt ibn Kasir nun wie folgt so: ,,Muhammed s.a.s ist der letzte Prophet. Allahs Segen und Frieden wird bis zum Tag des Gerichts über ihm sein. Er (Muhammed) ist der größte Imam. Egal in welcher Hinsicht, es ist Wadschib (Pflicht) für jeden Muslim ihm als erster zu folgen. Muhammed s.a.s wurde in seiner Himmelsreise, beim Beytul Makdis, wo sich alle Propheten versammeln zum Imam ernannt." Ibn Kasir deutet darauf hin, dass alle Propheten, Muhammed s.a.s folgen müssen, auch wenn Moses und Isa noch unter den Menschen geweilt hätte. Weilt Isa a.s unter den Menschen? Die Antwort werden wir erst dann kriegen, wenn die großen Ereignisse stattgefunden haben. Denn erst dann wird Isa a.s unter uns weilen. Wenn Ibn Kasir sagt; ,,Wäre Isa am Leben so hätte er Muhammed s.a.s folgen müssen:" dann bezichtigt er nicht Isa den Tode, sondern bringt zum Ausdruck, dass er nicht unter uns weilt. Den Grund weshalb Isa a.s nicht unter uns weilt, finden wir bei all den Stellen in seinen Tafsir wo er Explizit und Eindeutig sagt, dass Isa a.s nicht gestorben sondern emporgehoben wurde. Die Qadianis entnehmen eine Stelle, und erklären die andere aber nicht. So verteidigen wir die Wahrheit.

3) Ist Isa a.s der Ewig lebende?

Die Qadianis legen den Sure 21:34 vor, in welchem es heißt: ,,Und Wir gaben auch vor dir keinem Menschen Unsterblichkeit. Darum, werden sie wohl ewig leben, während du stirbst?"

Demnach, ist es Eindeutig, dass kein Mensch ewig leben wird bzw. unsterblich ist. Denn Wenn Muhammed s.a.s den Tot kosten wird, dann wird es gewiss auch jeder andere Mensch. Die Qadianis, interpretieren diesen (aus dem Kontext gerissenen) Vers heraus, dass Isa a.s nun, wenn er 2000 Jahre lang Lebendig im Himmel ist, ein Ewiglebender sein müsste. Diese Theorie werfen sie uns vor. Dabei behauptet die Ahlus Sunnati wal Dschama´ah nicht in keiner Stelle ihrer Aqida, dass Isa a.s ewig leben wird. Das ist nur eine Unterstellung der Qadianis, um ihre Theorien bestätigt zu kriegen. Demnach ist dieser Vorwurf für die Ahlus Sunnah nicht berechtigt, und deshalb zu verwerfen! Nur weil Isa a.s 2000 Jahre am Leben ist, macht dies ihn noch lange nicht zu einen Ewig lebenden. Wenn wir diesen Sure weiter zitieren, dann lesen wir folgendes: Vers 35: ,,Ein jeder wird den Tod erleiden. Und Wir stellen euch auf die Probe, mit Bösem und mit Gutem. Und zu Uns kehrt ihr zurück."

Allah s.w.t teilt den Propheten in diesem Vers mit, dass jeder auch im Zukunft sterben wird. Wenn wir auf Adam a.s blicken, dann stellen wir fest, dass er mehr als 900 Jahre gelebt hat. Für Abraham und Noah a.s trifft fast dasselbe zu, und diese Starben an eines natürlichen Todes. Heute würde man sagen, dass kein Mensch 900 Jahre leben kann. Genau wie die Qadianis sagen, dass kein Mensch 2000 Jahre leben kann. Doch wenn für Allah s.w.t es ein leichtes ist, einen Menschen bis zum Alter 900 Jahre am Leben zu lassen, dann ist es gewiss auch ein Leichtes für Ihn, aus 900, gleich 2000 Jahre zu machen. Wir, die Ahlul Hak, sagen dass Isa a.s wenn er zurück gekehrt ist, auch den Tot finden wird. Dies beweist uns u.a der Hadis von Abu Huraira, wo Muhammed s.a.s sagte: ,,(...) Er (Jesus) wird für die Dauer von vierzig Jahren auf dieser Erde weilen und am Ende dieser Periode wird er verscheiden. Die Moslems werden das Begräbnisgebet von Isa (as) anführen." [Kitabul-Malahim, Bab: Khuruj-ul-Dajjal; Musnad Ahmad, Marwiyat Abu Huraira]

Demnach, so erzählt es uns der Prophet Muhammed s.a.s, wird Isa a.s nachdem er zurückgekehrt ist, wie jeder andere Mensch auch den Tot finden. Denn wenn Isa a.s nicht den Tot finden sollte, dann widerspricht dies eindeutig Allahs Wort in Sure 35:43, wo es heißt: ,,Erwarten sie denn etwas anderes als das Vorgehen gegenüber den Früheren? Aber in Allahs Vorgehen wirst du nie eine Änderung finden; und in Allahs Verfahrenweise wirst du nie einen Wechsel finden."

Allahs Verfahren ist dies, dass kein Mensch Ewig leben wird, wie Er es in Sure 21:35 mit seinen Worten gesichert hat. In diesem zusammen hang, das auch Isa a.s nach seiner Rückkher den Tot finden wird, gibt es keine Änderung an Allahs Vorgehen bzw. keinen Wechseln an Seinen Verfahrenweise. Wenn Isa a.s zurückkommt, wird er auch sterben. So ist er, wie jeder andere Mensch, kein Ewig lebender.

Akhi Muhammed: Die Qadianis sagen, es sei unsinnig, dass Isa a.s mit seinem Körper aus Fleisch und Blut im Himmel weilt, wo er doch Nahrung und Wasser benötigen muss und noch andere dazu gehörigen Sachen, die in der Natur des Menschen liegt. Hierbei legen sie den Sure 25:20 vor: ,,Auch vor dir schickten Wir keine Gesandten, ohne dass sie Speise aßen oder auf den Märkten umhergingen. Und Wir machen die einen unter euch zur Prüfung für die anderen. Wollt ihr also geduldig sein? Und dein Herr ist allsehend."

Demnach, so sagen es die Qadianis, ist es unmöglich dass Isa a.s 2000 Jahre im Himmel, ohne Wasser und Essen weilt. 2000 Jahre ohne Wasser und ohne Nahrung, ist unsinnig und widerspricht der Menschlichen Logik. Um diese Theorie zu verwerfen, legen wir den Sure 18:18 vor: ,,Und so erweckten Wir sie, damit sie einander befragen konnten. Ein Sprecher von ihnen sprach: ´Wie lange habt ihr verweilt?´ Sie sagten: ´Wir verweilten einen tag oder den Teil eines Tages. (Andere) sagten: ´Euer Herr kennt die Zeit, die ihr verbracht habt, am besten.´"

Hier geht es um einige Junge Leute die von Feinden gejagt und durch Allah s.w.t ihren Zuflucht in eine Höhle fanden. Allah s.w.t versetzte sie in einen Tiefen Schlaf. Als sie wach wurden, befragten sie sich, wie lange sie geschlafen haben. Sie waren sich nicht Sicher, so war ihre Schlussfolgerung, dass Allah s.w.t es am besten Weiß. Die Antwort zu der Frage, wie lange sie nun geschlafen haben wollen wir nicht außer Acht lassen. Dies beantwortet uns Allah s.w.t in Vers 24: ,, Und sie blieben dreihundert Jahre lang in ihrer Höhle, und neun wurden hinzugefügt."

Jetzt stellen wir der Menschlichen Logik auch die Frage, wie ein Mensch, 300 Jahre lang, ohne Wasser und Ohne Nahrung, wie auch ohne den ganzen anderen Sachen, welche der Menschlichen Natur obliegt, auskommen konnte? So sagt unsere Menschliche Logik, dass für Allah s.w.t alles ein leichtes ist. Sure 16:40: ,,Wenn Wir eine Sache wollen, brauchen wir zu ihr nur zu sagen: sei, dann ist sie!" Demnach, kann Allah s.w.t wenn Er will, einen Menschen nun 300 Jahre schlafen lassen ohne dass dieser Essen und Wasser einzunehmen braucht. Wenn Er will, macht Er aus 300, gleich 2000 Jahre. In Sure 3:59 heißt es: ,,Wahrlich, Jesus ist vor Allah gleich Adam. Er erschuf ihn aus Staub. Dabei sprach Er zu ihm "Sei!" und er war." Wenn für Allah s.w.t einen Menschen aus Staub zu erschaffen ein Leichtes ist, dann ist es für Ihn auch ein leichtes, den aus Staub erschaffenen Menschen, 2000 Jahre lang schlafen zu lassen. Dies, widerspricht nicht der Menschlichen Logik.

4) Ist Isa a.s gemäß dem Koran tot?

Die Qadianis legen den folgendes Sure vor um zu beweisen, dass Isa a.s gestorben ist. Sure 5:116-117: ,,Und wenn Allah sprechen wird: ´O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt: Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?´ wird er antworten: ´Gepriesen bist Du. Nie könnte ich das sagen, wozu ich kein Recht hatte. Hätte ich es gesagt, würdest Du es sicherlich wissen. Du weißt, was in meiner Seele ist, aber ich weiß nicht, was Du in Dir hegst. Du allein bist der Allwissende des Verborgenen. Nichts anderes sagte ich zu ihnen, als das, was Du mich geheißen hattest: ´Betet Allah an, meinen Herrn und euren Herrn.´ Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte, doch nachdem Du mich abberufen hattest, bist Du ihr Wächter gewesen: und Du bist der Zeuge aller Dinge."

Allah s.w.t wird Isa a.s am Tag des Gerichts befragen: ,,O Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesagt: Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah?´" Diese Frage wird Isa a.s aufgrund der Irrelehre der Christen gestellt, da sie an einer dreifaltigkeit glauben, und aufgrund dessen, Isa a.s und seine Mutter zu Göttern nehmen. Die Qadianis stellen nun der Ahlus Sunnah die Frage, wieso Isa a.s, wenn er doch zum zweiten mal den Menschen erscheinen wird, am Tag des Gerichts nichts von der Dreifaltigkeit wusste? Demnach, müsste er doch bei der zweiten Begegnung die dreieinigekeit kennen. Die Qadianis wollen mit dieser Schlussfolgerung nun klar machen, dass der damalige Isa a.s tot ist, und er nun deshalb am Tag des Gerichts nichts von der dreifaltigkeit weiß.

Zu bemerken ist jedoch dies, dass diese Frage auf sein Amt als Prophet bezogen ist. D.h. diese Frage ist auf sein erstes Dasein unter den Kindern Israels, die Zeit, bevor er Emporgehoben wurde bezogen. Imam Kathada (welcher der beste Schüler von den Sahaba Ibn Masud gewesen ist) zitiert zu diesen Vers, auch den Vers 119 zu, in welchem es heißt, wo Allah sagen wird: ,,Das ist ein Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre Wahrhaftigkeit nützen soll." In diesem Zusammenhang, sagt auch Imam Kathada; ,,Diese Frage wird am Tag des Gerichts stattfinden, und ist auf die Zeit bezogen, worin Isa a.s unter seinen Jüngern geweilt hat und emporgehoben wurde." Imam Subki und Ibn Carir sagt dasselbe. Dies bestätigt uns Ibn Kasir in seinem Tafsir al Kuran Band 6 Seite 2532. 

Weiter sagt Isa a.s: ,, Nichts anderes sagte ich zu ihnen, als das, was Du mich geheißen hattest..."

Was war das, was Allah s.w.t den Isa a.s verheißen hatte? Die Antwort ist: die Lehre des Indschil. Der Indschil wurde nicht den Muslime (also die Ummah Muhameds) vorgetragen, sondern den Kindern Israels. Dies beweist unsere Theorie, dass die Befragung von Allah s.w.t, auf den Amt von Isa a.s, als Prophet und auf seine erste Ankunft bezogen ist. Bei seiner zweiten Ankunft, wird er keine Funktion als Prophet, sondern ein Imam, ein Hakim sein.

Weiter sagt Isa a.s: ,,Und ich war ihr Zeuge, solange ich unter ihnen weilte..." Nachdem nun Allah s.w.t Isa a.s befohlen hatte Seine Botschaft den Jüngern zu überbringen, war er (a.s) der Zeuge unter ihnen, bis die Zeitpunkt kam, wo er emporgehoben wurde. Demnach ist die Schlussfolgerung, dass die Aussagen von Isa a.s am Tag des Gerichts, sich auf keine andere Zeit bezieht, als auf die Zeit, wo Isa a.s bei seinen Jüngern anwesend war.

Weiter sagt Isa a.s: ,,(...) doch nachdem Du mich abberufen hattest, bist Du ihr Wächter gewesen (...)" An dieser Stelle ist der Kern der Interpretation der Qadianis. Das arabische Wort, welches hier benutzt wird lautet: - Ta-waffa-itany -. Dies übersetzen die Qadianis mit: ,,Sterben lassen." Mit anderen Worten, deutet dieses Wort auf: - Tot - hin. Die Abberufung von Isa a.s, muss nicht unbedingt den Tot bedeuten. Immerhin heißt es in Vers 110 der selben Sure: ,,Wenn Allah sagen wird (am Tag des Gerichts): ´O Jesus, Sohn der Maria, gedenke Meiner Gnade gegen dich und gegen deine Mutter: (...) wie ich die Kinder Israels von dir abhielt, als du zu ihnen mit deutlichen Zeichen kamst (...)" Demnach, wenn mit das Wort: -Waffaitani- der (richtige) Tot gemeint ist, dann hätte Allah s.w.t die Israelis nicht von Isa a.s abgehalten, ihn zu kreuzigen. Er wurde emporgehoben. In diesem Zusammenhang, ist mit das Wort: -Waffaitany- nicht der richtige Tot gemeint, sondern die Abberufung. Ein Zustand, wo man nicht auf der Erde ist.

Schauen wir aber, was in der Luga bezüglich des Wortes -waffaitani- zu lesen ist:

Táwaffaa, Yétáwaffaa; Der Ismi Fail dieses Wortes Lautet; Mutáwafii und bedeutet: ,,Deine Seele entnehmen, töten, gestorben. Gestorben indem Sinne, wenn die Zeit der Müdigkeit einschlägt und man in einen Tiefen Schlaf fällt."

Tawáffahum - Sure 4:97: ,,Zu jenen, die Unrecht gegen sich selbst verübt haben, sagen die Engel, wenn sie sie abberufen...."

Tawáffat - Sure 6:61: ,,Und Er ist es, der alle Macht über seine Diener hat, und Er sendet über euch Wächter, bis endlich, wenn der Tod an einen von euch herantritt, Unsere Boten seine Seele dahin nehmen; und sie sind darin nicht nachlässig."

Tawáffath - Sure 47:27: ,,Was aber, wenn die Engel sie abberufen und sie ins Gesicht und auf den Rücken schlagen?"

Tawáffaytanii D.h.; dass man gestorben ist, dass man die Seele zum Himmel emporhebt (im Sinne von Schlaf oder von; nicht Anwesenheit) oder man auch dass diesseitige Leben verlässt. - Dies lesen wir (wie zuvor zitiert) in Sure 5:117: ,,Und ich war ihr Zeuge solange ich unter ihnen weilte doch nachdem Du mich abberufen hattest, bist Du ihr Wächter."

Tátawáffaa - Sure 18:28: ,,Diejenigen, die von den Engeln abberufen werden..."

Netewáffayenneke - Dies lesen wir in Sure 10:45: ,,Und an dem Tage, an dem Er sie vor Sich versammelt, kommt es ihnen so vor als hätten sie nur eine Stunde an einem Tag auf Erden verweilt." So etwas lesen wir auch in Sure 46:13, Sure 40:40.

Yatáwaffa - Dies lesen wir in Sure 8:50: ,,Könntest du nur sehen, wie die Engel die Seelen der ungläubigen hinweg nehmen..." In Sure 39:42: ,,Allah nimmt die Seelen der Menschen zur Zeit ihres Sterbens zu Sich und auch die Seelen derer, die nicht gestorben sind, wenn sie schlafen. Dann hält Er die zurück, über die Er den Tod verhängt hat, und schickt die anderen wieder bis zu einer bestimmten Frist ins Leben zurück ."

Yatáwaffaakuu - Sure 6:60: ,,Und Er ist es, Der eure Seelen in der Nacht abruft und weiß, was ihr am Tage begeht, an dem Er euch dann wieder erweckt, auf dass die vorbestimmte Frist erfüllt."

Das Wort Waffa, wird in zwei Kategorien geschildert.

Die erste Kategorie ist der richtige Tot, ein Mensch der nie wider seine Augen aufkriegen wird. Die zweite Kategorie ist der Tot des Schlafens, jemand der nach einer bestimmten Zeit seine Augen wieder aufmachen wird, so Allah es will.

In Bezug auf die zweite Kategorie, deutet die Definition darauf hin, dass wenn ein Mensch schläft, dieser in diesem Moment einen kleinen Tot erlebt. Allah s.w.t entscheidet, ob dieser jener, nach diesen kleinen Tot wider wach oder durch den großen Tot nicht mehr wach wird. Dies bezüglich sagt Muhammed s.a.s: ,,Jeder Mensch hat (beim schlafen) einen Engel. Wenn der Mensch schläft, dann nehmt der Engel ihm das atmen. In einer bestimmten Zeit, bekommt er den Atem zurück. Wenn Allah s.w.t in den Moment will, dann nehmt der Engel ihm die Seele, und der jener ist Tot. Wenn nicht, dann kriegt er seine Seele zurück. Die Bedeutung dieser Aya, ist diese Erklärung."

Somit erklärt Muhammed s.a.s das Wort -Waffa- in seiner zweiten Definition, mit dem Tot des Schlafens. Unser Seeliger Prophet s.a.s, pflegte selber, wenn er vom Schlaf erweckt wird, die folgenden Wörter auszusprechen:


الْحَمْدُ للهِ الَّذِي أَحْيَانَا بَعْدَ مَا أَمَاتَنَا، وَإِلَيْهِ النُّشُور Al Hamdu lillâhil-ladhî 'Ahyânâ ba´da mâ 'Amâtanâ wa 'ileihin-nuschûru

,,Gepriesen sei Allah, der uns wiederbelebt hat, nachdem er uns den Tod gegeben hat und zu Ihm werden wir zurückkehren." [Bukhari]

In einer anderen Stelle sagt der Prophet s.a.s: ,, Gepriesen sei Allah, der mich gesund gemacht hat und meine Seele zurückbrachte und mir erlaubt hat, mich an Ihn zu erinnern." [Bukhari]

alHamdu lillâhil-ladhî ~âfânî fî djasadî waradda ~alayya rûHî wa 'adhina lî bidhikrih

Andere Gelehrte definieren das Wort -Waffa- sogar mit drei Kategorien. Al Hassan al Basir, welcher zu den ersten Mufessirun des Islams gehört, sagt folgendes: ,,Das Wort ´Wafat´ hat im Koran, drei Bedeutungen; Einmal, das Wafat des Schlafens wie man es liest in Sure 6:60 : ´Er ist es, der euch zu Sich nimmt (yatawaffakum) zur Nacht`. Dann das Wafat des Todes, wie man es ließt in Sure 39:42; ´Allah nimmt zur Zeit ihres Todes die Seelen zu Sich. (Tawaffa).` Und dann gibt es das Wafat des Emporhebens, wie wir es lesen in Sure 3:55: ´O Jesus! Ich will dich verscheiden lassen... (tawaffa)`"

Akhi Muhammed: Unser Asch´ary Gelehrter Imam al Qurtubi (r) war derselben Ansicht wie Al Hassan al Basri, und stellt ebenso die selben Kategorien auf, nachdem er ihn zitiert hat auf der Seite 291. In Bezug auf diesem Thema sagt Imam Al Qurtubi;


وفرق بعض العلماء بين النفس والروح في هذا المقام ، فيقول ابن عباس: (في ابن آدم نفس وروح بينهما مثل شعاع الشمس، فالنفس التي بها العقل والتمييز، والروح التي بها النفس والتحريك، فإذا نام العبد قبض الله نفسه ولم يقبض روحه)

dass einige Gelehrten in zwei verschiedene Anhaltspunkten, zwei Zusammenhänge erklären, auf Grund der Überlieferung von Ibn Abbsa, welches lautet: ,,In den Sohn Adams befindet sich die -Seele- (al Ruh) und das -Ich- (al Nefs). Das Beispiel beider, ist das Strahlen der Sonne. Das -Ich- (al Nefs) ist mit dem Verstand und das Achten ausgestattet. Die Seele (al Ruh) ist mit das -Ich- (al Nefs) und der Bewegung ausgestattet. Wenn der Diener Allahs schläft, nimmt Allah sein -Ich- (al Nefs) und nicht seine Seele (Ruh)."

Ibn Abas macht hier Klar, dass wenn es um Wafat geht nicht immer die Seele genommen wird, worauf der Tod zu führen hat, sondern dass es eine Besonderheit gibt. Allah (t) entzieht seinen Geschöpfen nicht ihre Seelen, sondern das -Ich- (al Nefs). Im Falle von Isa a.s können wir sagen, dass Allah (t) nicht seine Seele verscheiden lassen hat sondern nur sein "Ich", sein Nefs. Mit anderen Worten, sein da sein auf der Erde. Was seine Seele (al Ruh) anbelangt, in der sich das -Ich- (al Nefs) befindet wie auch die Bewegungen, hat Allah (t) aufbewahrt bzw bei sich genommen um sie eines Tages wieder zurück auf die Erde zu schicken.

Zu der Sure 5:117 wird die folgende Überlieferung von Ibn Abbas (r.a) vorgelegt, worin der Prophet s.a.s gesagt hat: ,,Am tage der Auferstehung werden einige aus meiner Umma zu Hölle geführt. Da werde ich sagen: „Oh, mein Herr! Diese sind meine Gefährten! Allah (swt) wird antworten: „Du weißt nicht, was sie nach deinem Tod getan haben. „Da werde ich das gleiche sagen wie der tugendhafte Diener Gottes (jesus) sagte: „Und ich war ihr Zeuge, so lange ich unter ihnen weilte. Seitdem Du mich aber zu Dir nahmst, bist Du allein ihr Wächter, und Du bist aller Dinge Zeuge." (Sahih al Bukhari, Kitab al Tafseer, Band 3, Seite 159.)

Die Qadianis sagen, da Muhammed s.a.s in dieser Stelle das Wort - Waffaitani - für sich benutzt, und das gleiche sagt, was Isa a.s eins gesagt hat, kann man unter dieses Wort nicht den Tot des Schlafens meinen. Demnach, wenn es so wäre, dann müsste auch Muhammed s.a.s mit dem Tot des Schlafens von uns gegangen sein. Da Muhammed s.a.s aber den richtigen Tot erlitt, trifft dies, nach dieser Erklärung auch auf Isa a.s zu. Wir betonen hier, dass Muhammed s.a.s sagt: ,,Am tage der Auferstehung..." D.h. der Prophet redet über den Tag, wo keine Geschöpfe mehr am Leben sein wird. Bisdahin sagen wir, wird auch Isa a.s eins den richtigen Tot nach seiner zweiten Ankunft erleben. Dann sagt Muhammed s.a.s, das einige Leute seiner Ummah, der Hölle geführt wird und: ,,Oh, mein Herr! Diese sind meine Gefährten!" Diese jene Leute, haben in der Anwesenheit Muhammeds nichts Schlimmes verbrochen. Als Allah s.w.t nun sagte: „Du weißt nicht, was sie nach deinem Tod getan haben." Sagt Muhammed s.a.s das, was Isa a.s eins auch am Tag des Gerichts sagen wird, nämlich: ,,Und ich war ihr Zeuge, so lange ich unter ihnen weilte." Muhammed s.a.s bezeugt ihre Unschuld, als er unter ihnen weilte, das wird auch Isa a.s tun, als er unter seinen Jünger weilte. Anschließend sagt er in seinem Vergleich mit der Situation von Isa a.s: ,,Seitdem Du mich aber zu Dir nahmst, bist Du allein ihr Wächter..:" Dies bedeutet: Als du aber den Isa a.s zu dir Emporgehoben hast, warst du der Zeuge über seine Jünger, genau wie du nun nach meinem Tode der Zeuge über meine Gefährten sein wirst. Demnach, zieht Muhammed s.a.s hier einen Vergleich mit Isa a.s, welches am Tag der Auferstehung stattfinden wird, nachdem Isa a.s nach seiner zweiten Ankunft auch sterben wird. Und wenn die Qadianis sich fragen sollten, wieso Muhammed s.a.s hier dann das Wort -Waffaitani- benutzt, sollten sie auch wissen, dass er diese Stelle aus dem Koran zitiert. Er vergleicht hier nicht die Art des Sterben, mit dem von Isa a.s, sondern er vergleicht hier seine Bezeugung bezüglich seiner Gefährten, was auch Isa a.s eins machen wird.

5) Die Aufklärung von Sure 5:76.

Die Qadianis legen Sure 5:55: ,,Damals sprach Allah: ´O Isa. Ich bin es, der dich Sterben lässt. Und Ich bin es, der dich zu mir erhöht, dich von den Vorwürfen der Ungläubigen Sauber befreit und deine Anhänger bis zum Tag des Gerichts über jene stellt, die Ungläubig sind."

Die Übersetzung der Qadianis in diesem Vers ist wie folgt so: ,,Wie Allah sprach: O Jesus, ich will dich sterben lassen und will dir bei mir ehre verleihen und dich reinigen von den anwürfen derer, die ungläubig sind und will die, die dir folgen, über jene setzten, die ungläubig sind, bis zum tage der Auferstehung."

Die Qadianis übersetzen das arabische Wort: Mutawáffika mit; ,,sterben lassen" und das arabische Wort Raafiuké mit: ,,ehre verleihen". Wir sagen das was die Uláma auch sagt, nämlich das arabische Wort, Mutawáffika, heißt ,,sterben lassen" aber nicht so ein Tot wie wir uns es vorstellen, sondern der Tod des Schlafens. Wie auch sagt die Ulamá, dass das arabische Wort ,,Raafiuké" mit ,,emporheben, zu mir erhöhen" gemeint ist. Unsere Uláma die es schon zig Hunderte von Jahre vor den Qadianis gab und Heute von allen Muslimen zitiert werden, haben sich dies nicht einfach so ausgedacht. Natürlich gibt es Ulamá die andere Ansicht vertretet haben. Sie sagen; Isa a.s hat bei Allah fürwahrt einen hohen Rang. Denn wenn er nicht den Hohen Rang bei Allah s.w.t hätte, so hätte Allah s.w.t ihn den Juden überliefert, und diese hätten ihn dann gekreuzigt. Dies macht die Sache noch deutlicher, dass die Qadianis mit ihrer Ansicht alleine stehen.

Ali ibn Abu Talha berichtet von ibn Abbas r.a dass dieser sagte: ,,inni mutawáffiká bedeutet; dich sterben lassen."

Ibn Abbas r.a deutet mit ,, dich sterben lassen" nicht auf den richtigen Tot hin. Denn wenn das der Fall gewesen wäre, dann würden die Tabi-in und die Tabit´Tabi-in ebenso sagen, Isa a.s sei verstorben. Doch ihre Konsens beruht darauf, dass Isa a.s nicht den richtigen Tot fand sondern emporgehoben wurde. Eine Konsens, welches die der Qadianis widerspricht.

Wir zeigen euch die Aussagen der Salaf us Salihin:

Muhammed ibn Ishák berichtet von Vehb ibn Munnebih, dass dieser sagte: ,, Als Allah s.w.t den Isa a.s zu sich erhöhte, war Isa a.s für drei Stunden Tot."

Ishab ibn Bisr berichtet aus der Quellen von idris, dass Vehb ibn Munebbih folgendes gesagt hat: ,,Allah s.w.t hat den Isa a.s für drei Tagen getötet, dann ihn auferweckt und dann ihn zu sich emporgehoben."

Bezüglich dieser einen Aussage, sagt Ibn Kasir, besiert keine Authenzität. Dies lesen wir in sein Tafsir al Kuran Band 4 Seite 1259.

Verrak hat gesagt: ,,Allah sagt; ´Ich bin es, Der dich sterben lässt´, in dieser Stelle, ist nicht der Tot gemeint, den wir verstehen."

Ibn Curayc sagt: ,,Das sterben lassen von Allah, hat zu bedeuten, den Isa a.s zusich empor zu heben." Die meisten jedoch sagen, dass mi tdem Tot in dieser Stelle, der Tot des Schlafens gemeint ist. Wenn es andere Meinungen des Ulamás geben sollte, dann ist diese Meinung wie eben schon erwähnt, nicht mit der Meinung der Qadianis vereinbar. Kein Ulamá vor und nach der Zeit der Qadianis, sagt das, was sie sagen.

Schauen wir aber jetzt mal, was die Luga bezüglich des Wortes; Rafiuke sagt.

Rafiu bedeutet: Hoch, über - Sure 40:15: ,,Er ist der Erhabene über alle Rangstufen..."

Rafea, Yerfiu, Rafan bedeutet: Erheben, Erhöhen Aufheben. Der Ismmi Fail lautet: Raafi´u. Die Feminine Deutung des Ismi Fail lautet: Raafi´at. Der Ismi Meful lautet: Merfu´un. Die Feminine Deutung des Ismi Meful lautet: Merfu´at

Vergleichen wir diese nun im Zusammenhag der Suren. Rafea bedeutet: Erhöhen - u.a Sure 2:153: ,, Unter ihnen sind welche, zu denen Allah gesprochen hat, und einige, die Er um Rangstufen erhöht hat."

Rafe´na: Erhöhen - u.a Sure 7:175: ,,Und hätten Wir gewollt, hätten Wir ihn dadurch erhöhen können..."

Nerfe´u: Erhöhen - u.a Sure 6:83: ,,Wir erheben im Rang, wen Wir wollen."

Rafi´a: der Erhöher - u.a Sure 56:3: ,,Dann wird er die einen erniedrigen, andere wird es erhöhen."

Rafi´uke: der Erhöher, der Befreier - Sure 3:55: ,,O Jesus, Ich will dich verscheiden lassen und will dich zu Mir erhöhen..." Sure 12:76: ,,Wir erhöhen um Rangstufe , wen Wir wollen..."

Jede Luga übersetzt das Wort Rafi´uke mit: Erhöhen. Und in seinem Zusammenhang mit den Suren, deutet das Wort auf Allah hin, der Erhöht. Seine Bedeutung lautet nicht, wie die Qadianis das sagen: ,,Ehre verleihen". Auch deutet dieses im Zusammenhang mit den Suren nicht auf: ,,der Ehre Verleiher" hin. Dies soll nicht bedeuten dass Allah keine Ehre verleiht Authubillah. Denn Allah s.w.t kann alles machen was Er will. Was Er aber nicht macht ist, Sich widersprechen! Eindeutig ist es, und daran gibt es ebenso nichts zu Rütteln.

Es Heisst: Inni Mutawaffiké; Ich bin es, der dich sterben lässt (im Sinne von Schlaf) wa Rafi´uke ileyye; der dich Erhöht zu Mir wa Mutahhiruke min álládhiné Keferu; und Der dich befreit von den Ungläubigen. So lautet die ungefähre Übersetzung und so erklärt es die unerschütterliche Aqida der Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah.


7133 - حدثني المثنى قال، حدثنا إسحاق قال، حدثنا عبد الله بن أبي جعفر، عن أبيه، عن الربيع في قوله:"إني متوفيك"، قال: يعني وفاةَ المنام، رفعه الله في منامه

Inni Mutawaffika“ Galé ya´ni, waffat Al Mánáám, rafe´ahu´Allah fi Ménááméh.

,, Abdullah ibn Abi Dschafar erzählte von seinem Vater, dass er folgendes sagte: Die Bedeutung von - inni mutauaffika - lautet; der Waffat des Schlafes. (Mit anderen Worten) Allah erhob ihn im Schlaf."

Wenn der Prophet s.a.s ebenso wie wir die Meinung vertritt, dass Isa ibn Marya (a.s) nicht gestorben ist, dann hat sich dieses Thema erledigt. Laut den Qadianis soll der Prophet angeblich nicht gesagt haben, dass Issa noch heute leben würde. Wir zitieren die folgende Überlieferung:


لحديث : 61 عن الحسن البصري رحمه الله تعالى مرسلاً يرفعه إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم قال : قال رسول الله صلى الله عليه وسلم لليهود : لا يوجد تخريج لهذا المتن (( إن عيسى لم يمت ، وإنه راجع إليكم قبل يوم القيامة ))

Hadis Nr 61: Hassan al Basri überliefert, dass der Prophet (s.a.s) folgendes zu den Juden sagte: ,,Isa ist nicht Tot und Er wird zu euch zurückkehren vor den Tag des Gerichts." Dieser Hadith ist auch bei tafsir al Tabari zu finden.

Inná Isáá lám yamut, wa innehu Raace´a ileykum Gabli yaum al Giyamá.

Wieman sieht hat der Prophet s.a.s es selber mit seinen Eigenen Mund gesagt, dass Isa a.s nicht tot ist. So schwer ist das nun nicht mehr zu verstehen.

6) Was sagen unsere Kalaam Gelehrten in Bezug zu dem Wort Rafiu?

Ibn Manzur vertrat die Ansicht, dass das arabische Wort ,,Ref", etwas nach oben zu tun oder auch nach innen zu erhöhen, wie auch nur das erhöhen und aufheben zu bedeuten hat ect. Ibrahim Mustafa sagt in Mu´cemul Vasit, dass das Wort ,,Rafi" im arabischen als erhöhen, sublimieren, etwas tragen, etwas nähren zu verstehen ist. Der große Luga Gelehrter al Isfahani sagt in al Mufredat fi Garibi´l Kur´an folgendes: ,,Das Wort ´Raf´ kommt zu der Bedeutung, etwas Materielles wie auch etwas Geistiges zu erhöhen."

Imam al Huda Abu Mansur as Sarmarkandi al Maturidi vertrat in Te´vilat al Kur´an im Band 2 auf der Seite 613 folgende Ansicht: ,,Das Wort ´Tawaffi´ und das Wort ´Raf´ haben zu bedeuten, dass Allah s.w.t den Isa a.s zusich emporhebt und ihn in einer Zeit nach dem Nuzul sterben lässt." Imam Maturidi vertrat die Ansicht, dass das Wort ,,sterben lassen" in Bezug auf Isa a.s nicht auf das richtige Tot zu führen ist, sondern den Körper aus dieser Welt wegschaffen, im Sinne von Erhöhung. Unsere anderer Kálám Gelehrter, Imam Fahreddin-i Razi vertrat die folgende Interpretation: ,,Ich bin es, der dein Leben vollendet. Bisdahin, nehme ich deine Seele. Ich lasse es nicht zu, dass sie (die Juden) dich töten. Vielmehr erhöhe ich dich zum Himmel, zu den Engeln und beschütze dich vor dem Übel jener, die dir Schlechtes antun wollen."

Imam al Hudá Abu al Hasan al Asch´ary sagt: ,,Es gibt eine Idschmá (Einigtkeit) in der Ummah (Gemeinde), dass Isa a.s Lebendig zum Himmel emporgehoben wurde."

Der große Imam Abu Muhammed ibn Ali ibn Ahmed ibn Said ibn Hazim ez Zahiri sagt in Ilmu´l Kelám Ala Mezhebi Ahlus Sunnati wal Dschama´ah auf der Seite 56-57, welches von der Al Azhar Universität bestätigt wurden ist, dass der Schlaf auch ein gewisser Tot ist. Auch erläutert der Imam in diesem Werk, dass Isa a.s nicht gestorben ist und dass jeder seinen Iman verliert der behauptet Isa a.s wäre tot oder man hätte ihn gekreuzigt. Über diese Leute spricht der große Imam auch den Tekfir aus und erklärt sie für Kafir.

Imam Beyzavi sagt, dass die Behauptung: "Isa a.s wäre gestorben oder wurde gekreuzigt" zu verneinen ist und dass die Aya in Bezu auf ihm seine Emporhebung zum Himmel bestätigen. Selbst Gelehrte die von der Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah Hart kritisiert werden, vertratet in diesem Punkt die selbe Ansicht. Da haben wir beispielsweise auch den Ahmed ibn Abdulhalim ibn Abudsselam ibn Taymiyya wo er folgendes in Mecmuu´l Fetawa in Band 4 auf der Seite 323 sagt: ,,Wenn man in diese Aya annehmen sollte dass Isa a.s gestorben ist, dann würde es nicht heißen, dass man ihn weder erschlagen noch getötet hat. Deutlicher würde es heißen, dass Isa a.s´s Zeit nun gekommen ist und er verstarb. Jedoch bestätigen uns diese Aya das Gegenteil."

Imam al Kadi Abudlcebbar ibn Ahmed el Hemezáni vertrat in Tesbitu Delailun Nubuvve Band 1 Seite 123 die logische Ansicht, dass Muhammed (s.a.s) gesagt hätte dass Isa (a.s) gestorben ist. Auch wäre dies zu seinem Gunsten gewesen, da die Juden, die Isa (a.s) töten wollten in einer Schweren Lage wären, wie auch die Christen die an ihm den Gottheit sehen, wären ebenso beunruhigt gewesen. Jedoch Muhammed (s.a.s) hat nie gesagt, dass Isa (a.s) Tot ist.

Der Schaykh al Islam aus der letzten Zeit des Osmanischen Imperiums, Imam Mustafa Sabri Efendi sagt in sein Tafsir: ,,Das Wort ´Raf´ in Bezug auf Isa (a.s) welches in der Aya vorkommt, gilt für den Körper und Seele zusammen. Denn es wäre kein Wunder gewesen, wenn Allah s.w.t nur die Seele von Isa (a.s) emporgehoben hätte."

Imam Zahid al Kavseri sagt dass der Aya in welchem das Wort ´Raf´ in Bezug auf Isa (a.s) vorkommt, zu den Muhkama Ayas gehört und man hier nicht wirklich den Medscházen benötigt. Die Juden hatten versucht an den Leib von Isa (a.s) Schaden zuzufügen. Allah s.w.t hat ihre Versuchung scheitern lassen, indem er den Leib Isa´s (a.s) zum Himmel emporhob. Um hier die Juden zu widerlegen muss dass was Emporgehoben wurde, etwas materielles sein.

Wie man sieht, waren unsere Kelám Gelehrten derselben Meinung, dass Isa (a.s) nicht gestorben sondern emporgehoben wurden ist. Wollen wir jetzt all diese großen Gelehrten, der Lüge oder der Unwissenheit bezichtigt, und einer Gruppe folgen die im 18 Jahrhundert aufgetreten ist? Gewiss nicht. Denn so verrückt kann man nicht sein. Da legen die Qadianis eine Aussage von Seyyid Kutub vor, wo es heißt: ,,Die hier aufgeführten Verse über den Tod Jesu und seiner Auferstehung nach dem Tode sind eindeutig, so dass es in dieser frage kein Raum für Interpretation und streit besteht." Dies ist nicht vollständig bzw richtig erklärt wurden. Seyyid Kutub sagt in Fi-Zilali´l Kur´an Band 2 Seite 1001 folgendes: ,,Die Frage ob Isa (a.s) gestorben ist bleibt offen. Jedoch versichern uns einige Hadisen, dass Isa (a.s) am Leben ist. Es muss nun einen Draht zwischen dieser Aya und den Hadisen geben. Und dieser Draht kann folgendes darstellen; Die Märtyrer sind wie gewöhnlich tote, doch bei Allah sind sie Lebendig. Die Lage von Isa (a.s) kann ebenso zu bedeuten haben. Allah weiß es gewiss am besten." Seyyid Kutub war eine große Autorität, welcher von allen Muslime insbesondere von uns akzeptiert wird. Zu betonen ist, dass Seyyid Kutub den Tot von Isa (a.s) in Frage stellt, und sein Schluss Wort nicht zu einem gefallenen Urteil führt. Die Qadianis stellen aber seine Aussage so da, als hat er einen Urteil gesprochen und die Ansicht ihrer vertreten. Doch wir haben das Gegenteil bewiesen.

Dann legen die Qadianis eine Aussage von Imam Malik vor, aus dem Werk Macmahul Bihar al Anwar wo es angeblich heißt: ,,Viele Menschen glauben, dass Jesus lebendig ist, aber Malik sagt, dass er starb." Um diese Ungeheuerliche Behauptung zu widerlegen zitieren wir Schaykh Abu Mohammad Saleh bin Abd al Asis, ein Islam Wissenschaftler im Fach der Aqida in der Islamischen Universität al Medina al Munawara aus der Malikitischen Rechtschule, wie es im folgendem Zitat geschildert wird:


جاء في الرسالة ص4 أن الإمام مالكا رحمه الله قال: (مات عيسى )، وأحالوا إلى الشيخ علامة طاهر، بحار الأنوار . هكذا! وهذا من أسمج الكذب وأقبحه، ينقلون عن هذا الإمام الجليل هذه الكلمة في هذا الموضوع الخطير من كتاب لا يعرف لدى المالكية ولا غيرهم، فأين كلامه في الموطأ والمدونة؟ وأين كلامه في مصنفات تلاميذه وأتباع مذهبه؟
ثم إنني قلت: لعلهم يقصدون كتاب: مجمع بحار الأنوار لمحمد بن طاهر الفتني، وبعد بحث في مظان الموضوع فيه تبين أنه ليس فيه نقل عن الإمام مالك بن أنس في هذا الموضوع، وإنما فيه تقرير مؤلفه عقيدة المسلمين في رفع عيسى ونزوله، وإجابة عما يُتوهم من معارضة ذلك لقوله تعالى: ( إني متوفيك ورافعك إلي )، انظر 5/91 من الكتاب المشار إليه .

Imam Malik hätte angeblich gesagt, dass Issa (a.s) Tot () wäre. Diese Aussage soll in Macma ul Bihar al- Anwar zu finden sein, ein Werk welches die Generationen der Rechtschule Imam Maliks völlig unbekannt ist, sowie ist dieses Werk auch kein Bestandteil der Malikitischen Rechtschule. Diese Aussage, hat kein Schüler der früheren Generation von den großen Imam Malik, anderen überliefert. Diese Aussage hat kein Wert noch ist sie von großer Bedeutung im Bezug auf der Maliki Rechtschule und andere. Jedem ist Bekannt, dass die Aqida der Malikiyya den Glauben beinhaltet, dass Issa (a.s) nicht Tot ist und in den letzten Tagen als Hakim erscheinen wird. Die Aussage die angeblich Imam Malik gesagt haben soll, dass Issa (a.s) Tot wäre, ist nichts weiter als eine Lüge.

Der Islam Wissenschaftler im Fach der Aqida in der Islamischen Universität al Medina al Munawara Abu Mohammad Saleh bin Abd al Asis sagt folgendes: „Es ist eine der Maßen große Frechheit eine Lüge in den Mund dieses großen Imams zu legen, welche wir in keiner seiner berühmten Erzählungen finden, noch hat sie jemals ein Schüler überliefert. Die Aussage, welches Imam Malik zugeschrieben wird ist eine Lüge und ist kein Bestandteil der heutigen Rechtschule der Malikiyya wie auch war sie niemals ein Bestandteil seiner Schüler gewesen."

Wenn die Qadianis meinen, die Malikitische Rechtschule unterstützt ihre Meinung, dann verlangen wir von den Qadianis, die Beweise für ihre Falschen Äußerungen aus den zwei wichtigsten Werken der Malikitischen Rechtschule vor zu legen. Das erste wichtigste Buch der Malikiten ist Al Mudawwarat al Qubra, welches von den Hauptschüler ibn al Qasim, von Imam Malik überliefert wurden ist. Das zweitwichtigste Buch ist Al Muwadda. Dort zitiert Imam Malik die Überlieferungen der Salaf us Salihin. Neben Imam ibn al Qasim, wird auch der andere Schüler Imam ibn al Wahab zugeschrieben. Der Autor des Buches Al Mudawwarat ist Imam Sahnun At Tannuchi, welcher ein Schüler von Ibn al Qasim und ibn al Wahab ist. Wir wollen dass die Qadianis, eine einzige Aussage von diesen Büchern, von den zwei Schülern Imam Maliks vorlegen, was ihre Behauptungen bestätigt. Fakt ist, dass das Werk Macmahul Bihar al Anwar, welches die Qadianis vorlegen, kein Bestandteil der Malikitischen Rechtschule ist, sowie ist sie bei den anderen Madhabis unbekannt. Kein Madhab kennt dieses Buch, weder die Hanafi, Schafiyyi noch Hanbali Rechtschule. Soviel ist sicher.

7) Was hat Sure 3:144 zu bedeuten? Was ist seine Erklärung?

Die Qadianis legen den Sure 3:144 vor, worin es lautet: ,, Und Muhammed ist nur ein Gesandter: schon vor ihm gingen die Gesandten dahin."

Die Qadianis sagen, dass laut diesem Vers alle Propheten vor Muhammed gestorben sind. Um ihre Aussage zu bekräftigen legen sie eine Überlieferung von Ibn Abbas vor, worin es lautet: ,,Abu Bakr ra kam als der gesandte verstarb. Während Hazrat Umar zu den Menschen sprach. Er sagte: O Umar, setz dich hin. Hazrat Umar setzte sich nicht, aber die Menschen wandten sich Hazrat Abu Bakr zu. Hazrat Abu Bakr sagte: o Menschen, wer von euch Muhammad saw anbetete, soll wissen, dass er verstorben ist. Wer von euch Allah anbetet, soll sich gewiss sein, dass Allah lebt, er wird nie sterben. Allah, der erhabene, sagte: Muhammad ist nur ein gesandter. Alle Gesandte vor ihm sind verstorben."

Die Qadianis sagen, dass Abu Bakr hier den folgenden Zitat aus dem Koran benutzt: Wa má Muhammedun illá Rasulun Gad Chalet min Gablihi. Damit wollen die Qadianis nun sagen, dass vor Muhammed s.a.s Isa a.s mit eingeschlossen verstorben sind. Dies solle auch Abu Bakr bestätigt haben. Dabei zitiert Abu Bakr nicht den ganzen Vers, sondern nur die Stelle, in welchem es heißt: Wa má Muhammedun illá Rasul...: ,,Muhammed s.a.s ist nur ein Gesandter....". Wieso hat Abu Bakr r.a nur diese Strophe zitiert? Die Antwort ist wie folgt diese. In der Schlacht von Uhud kam es zu dem Gerücht, dass Muhammed s.a.s gestorben ist. Die Muslime fingen an in ihren Iman zu zweifeln, so sagt Allah s.w.t weiter in Vers 144: ,,Und ob er stirbt oder getötet wird - werdet ihr auf euren Fersen umkehren?" Muhammed s.a.s ist nur ein Gesandter, ein Mensch, genau wie die Gesandten vor ihm welche waren. Wenn er nun stirbt, wollt ihr euren Glauben aufgeben? Allah s.w.t ist der Herr der Welten. An ihm sollt ihr euch festhalten, denn er ist der Ewiglebende, der niemals stirbt. In diesem Zusammenhang nun, zitieren wir die folgende Überlieferung mal genau: Imam Bukhari erzählt: Zuhri überliefert, dass Abu Seleme von Ibn Abbas folgendes berichtet gekriegt hat: ,,Als Omar ibn Khattab mit den Leuten (über den Tot Muhammeds) stritt, sagt Abu Bakr zu ihm: O Omar, setz dich! Omar aber tat es nicht, und die Leute die ihn festgehalten haben, ließen ihn los und wenden sich zu Abu Bakr zu. Dann sagte Abu Bakr: ´Wer Muhammed angebetet hat, solle wissen, dass er gestorben ist. Wer Allah angebetet hat, der soll wissen, dass Allah niemals stirbt und immer lebendig ist. Allah sagt: ´Muhammed ist nur ein Gesandter...´ und jeder der Dankbar ist, wird von Allah belohnt."

Mal angenommen Abu Bakr zitiert den Vers voll und ganz. Dann würde er diesen Vers aus dem Grund zitieren, um den Leuten zu zeigen, dass Muhammed s.a.s nur ein Mensch war, der nun tot ist. Doch kommen wir dann eben mal zu der Stelle, in welchem es heißt: ,,Schon vor ihm gingen die Gesandten dahin." Imam Abu Cafer At Taberi sagt in seinen Tafsir unter dieser Sure: ,,Muhammed s.a.s gehört zu den Propheten, wie die Propheten vor ihnen, die auf Erden den Tot kosteten." Isa a.s starb aber nicht auf der Erde, sondern er wurde emporgehoben. Demnach kann er den Tot wie die anderen Propheten (mit Muhammed s.a.s eingeschlossen) nicht gekostet haben. Muhammed s.a.s ist nicht Isa a.s. Soweit denkt jeder Gesunder Menschenverstand mit. Bedenken muss man hier folgendes, dass Allah s.w.t sagt: ,,Schon vor ihm gingen die Gesandten dahin." Mit ,,Die Gesandten" sind nicht ,,Alle Gesandten" gemeint. Wenn dieser Vers nun darauf bezogen werden soll, dass auch Isa a.s den Tot auf Erden fand, dann widerspricht dies eindeutig den anderen Versen, und das Wort des Propheten s.a.s, da diese besagen, dass Isa a.s nicht gestorben sondern emporgehoben wurde, und eins wider zurück kommen wird. Müssen denn alle Propheten vor Muhammed s.a.s tot sein, damit Muhammed s.a.s sterben kann? Die Antwort finden wir in derselben Sure, wenn wir weiter den Vers 144 zitieren: ,,Keiner wird sterben ohne Allahs Erlaubnis..." Demnach, kann (und wird, gemäß Koran und Sunnah) Isa a.s erst nachdem Tode des Propheten sterben, und nicht davor.

Allah s.w.t hat den Tot für Isa a.s noch nicht freigegeben. Bei seiner zweiten Ankunft, wird Isa a.s keine Funktion als Prophet mehr haben, sondern wie eben schon erwähnt, ein Imam, ein Hakim (Richter). Und erst dann, wird Isa a.s auch sterben. Doch in diesen Punkt werden wir später eingehen inscha´Allah.

Wir zitieren noch eine Überlieferung aus Tabaktul Kubra ibn Saad. Dort berichtet Salmat ibn Adr Ar-rahman folgendes:


عن سلمة بن عبد الرحمن قال : اقتحم الناس على النبي في بيت عائشة لا والله ما مات لكنه رفع كما رفع عيسى بن مريم
(*) الطبقات الكبرى لأبن سعد باب ذكر كلام الناس حين شكوا في وفاة صلعم.

La wallah, ma mataa, lakinah rafa3 kama rafa3 Issa bin Mariam.

,, Die Leute versammelten sich in das Haus von Aischa (ra) und sagten (zum Zeitpunkt des Todes Muhammeds s.a.s);

´Bei Allah der Prophet ist nicht Tod sondern Er wurde emporgehoben genau so wie Isa (a.s) emporgehoben wurde."

Die Leute die den Tot des Propheten miterlebt haben und im Haus Aysas anwesend waren, hatten so viel Trauer und zugleich Verzweiflung erleiden müssen, dass sie den Tot des Propheten (s.a.s) nicht Wahr haben wollten, und seine Verscheidung mit Isa´s (a.s) Emporhebung gleich setzten. Dies zeigt wiederum, dass die Leute den ,,Waffat" von Isa (a.s) als etwas besonderes sahen und die Lehre besaßen, dass er nicht tot sondern zum Himmel emporgehoben worden ist.

8) Die Aufklärung von 19:31-35.

Die Qadianis legen Sure 19:31-35 vor, worin es heißt: ,,Er (Jesus) sagte: ´Ich bin ein Diener Allahs; Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht. Und Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht. Und Er gab mir Seinen Segen, wo ich auch sein möge, und Er befahl mir Gebet und Zakáh, solange ich lebe; und ehrerbietig gegen meine Mutter zu sein; Er hat mich nicht gewalttätig und unselig gemacht. Und Friede war über mir an dem Tage, als ich geboren wurden, und (Friede wird über mir sein) an dem Tage wenn ich sterben werde, und an dem Tage, wenn ich wieder zum Leben erweckt werde.´"

Die Erklärung der Qadianis bezüglich diese Verse lautet wie folgt so: ,, und Er befahl mir Gebet und Zakáh, solange ich lebe..." Hier befehlt Allah s.w.t den Isa a.s, Almosen zu geben und das Gebet zu verrichten. Die Qadianis kommentieren diesen Vers so, dass wenn Isa a.s zum Himmel erhöht wurde, er dann dort die Almosen zahlen muss. Also ist es ausgeschlossen. Die nächste Stelle welches die Qadianis kommentieren lautete: ,, Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht." Hier lautete ihr Kommentar, dass wenn Isa a.s vom Himmel herabsteigen sollte, dann mit mit den Evangelium, demnach ein jüdisches Gesetz. Da aber der Koran die letzte Offenbarung ist, ist es unlogisch, dass Isa a.s mit der Bibel wider zur Erde gesandt wird. Wir erklären dies.

Es heißt: ,, und Er befahl mir Gebet und Zakáh, solange ich lebe..." Isa a.s war ein Muslim, somit war seine Aufgabe Almosen zu geben und das Gebet zu vollrichten, so lange er lebe. Als er unter den Kinder Israels weilte, widersprach er diese Gebote gewiss nicht. Als er nun starb im Sinne von Schlaf und Allah s.w.t ihn erhöhte, ist es ja wohl logisch, diese Gebote nicht nachgehen zu können. Wir sagen nicht, dass er im Himmel Almosen gibt. Wenn er herabgestiegen ist, wird er diese Gebote weiterhin folge leisten, bis er den richtigen Tot kriegen wird. Almosen und Gebet, ist nicht nur ein Befehl in den Evangelien, sondern auch im Koran. Auch deshalb wird er sich nachdem Koran richten.

Hier nun erklären wir den nächsten Vers: ,,Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht." Die Qadianis übersetzen die Verse mal Metaphorisch und mal Wörtlich wo es ihnen passt. Nun wenn sie diese Stellen Wörtlich nehmen, wie das ihre Kommentierung darstellt, dann sollen sie wenigsten auch bedenken, dass Isa a.s hier in der Wiege spricht. D.h, er sprach zu den Menschen kurz nach seiner Geburt und sagt als Säugling: ,,Er hat mir das Buch gegeben..." Soll das nun heißen, Maria hat Isa a.s geboren, während er das Evangelium in der Hand hatte? Authubillah! Diesbezüglich berichtet Ibn Abu Hatim von seinem Vater, dass er hörte wie Anas ibn Malik folgendes sagte: ,,Der Sohn der Maria, Isa a.s, hat die Worte des Indschil schon im Leib seiner Mutter gelernt und dies sehr Intensiv. Dies hat der Vers; ´Er hat mir das Buch gegeben...´ zu bedeuten." Wenn Isa a.s nun herabgestiegen ist, wird er den Koran als Imam predigen und nicht mehr den Indschil, wie dies die Sunnah uns bestätigt.

9) Hat Sure 23:50 irgendt etwas mit Sure 3:55 zutun?

Die Qadianis legen Sure 23:50 vor, worin es heißt: ,,Und Wir machten den Sohn der Maria und seine Mutter zu einem Zeichen und gewährten ihnen Zuflucht zu einem Hügel mit einer grünen Fläche und einem fließenden Quell."

Die Aqida der Qadianis lehrt ihnen, diese Sure mit Sure 3:55 zu verknüpfen wo es in ihrer Übersetzung lautet: ,,O Jesus, ich will dich sterben lassen und will dir bei mir ehre verleihen..." Nachdem Isa a.s nun die Kreuzigung überlebte, floh er mit seiner Mutter zu einem Hügel mit einer grünen Fläche und einem fließenden Quell. Dieser Ort soll Kashmir sein. So lautet die Interpretation der Qadianis. Ihr Kritik zu unserer Interpretation stellt die Fragen, wenn Allah s.w.t Isa a.s nun emporhob, dann müsste Er Maria ebenso emporheben, oder soll Allah sie bei den Juden die sie töten wollten zurück lassen? Die Zweite Frage, wenn Isa a.s zu Himmel emporgehoben wurde, wo gibt es denn im Himmel Quelle-Wasser mit einem grünen Hügel? Die Fragen werden wir beantworten inscha´Allah, nachdem wir aber eine gegen Frage stellen. Wieso denkt ihr, hat Sure 3:55 irgendetwas mit Sure 23:50 zutun? Diese sind zwei verschiedene Ereignisse. Um diese Sure zu verstehen, legen wir Sure 19:22-26 vor worin es heißt: ,,Und so empfing sie ihn und zog mit ihm einen entlegenen Ort zurück. Und die Wehen der Geburt trieben zum Stamm einer Dattelpalme. Sie sagte: ´O wäre ich doch zuvor gestorben und wäre ganz und gar vergessen!´ Da rief er ihr von unten her zu: ´Sei nicht traurig. Dein Herr hat dir ein Bächlein fließen lassen; und schüttle den Stamm der Palme in deine Richtung, und sie wird frische reife Datteln auf dich fallen lassen. So iss und trink und sei frohen Mutes..."

Maria zog sich nun einem Ort zurück, wo es eine Palme voller Datteln gab. Ebenso eine Anhöhe unter dem ein Bach voller Wasser floss. Das Ereignis, ist dasselbe Ereignis, die in Sure 23:50 erwähnt wird. Hier wird sie nur Ausführlicher geschildert. Demnach, fand dieses Ereignis, nicht nach der Kreuzigung wie das die Qadianis sagen statt, sondern davor noch, wo Isa a.s im Leib seiner Mutter war. Da die Qadianis ihre Aussagen auch mit der Bibel stützen, gibt es auch einen Expliziten Vers, worin Maria mit ihren Kind zu einem Zufluchtsort floh. Dies lesen wir in Matthäus 2:13: ,,Da sie aber hinweg gezogen waren, siehe, da erschien der Engel des HERRN dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, dass Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen."

Wir stützen uns aber nicht auf ein Unauthentisches Buch. Was sagen denn die Generation der Sáláf us Salihin dazu, wo der Zufluchtsort von Maria und Isa a.s sein könnte? Suddi sagt: ,,Ihr Zufluchtsort liegt in einer östlich entfernten Richtung der Gebetsstätte von Beyt al Maktis."

Abdurrahman ibn Zeyd ibn Eslem sagt: ,,Der Hügel zudem Maria Floh, befindet sich in Ägypten." Ibn Abu Hatim berichtet von Muhammed ibn Abdullah ibn Yezid, dass dieser in Bezug auf Sure 23:50 von Said ibn Museyyeb folgendes hörte: ,,Mit diesem Ort ist Damaskus gemeint." Ibn Abu Hatim meint, dass es eine solch ähnliche Aussage zu finden gibt, bei Abdullah ibn Selam und Hasan, Zeyd ibn Eslem und Halid ibn Ma´dan

Noch mal berichtet Ibn Abu Hatim aus der Quelle von Abu Said al Eschedsch, dass Ibn Abbas (r.a) folgendes sagte: ,,Die idealste Feuchtgebiet, wo man ein Quelle voll Wasser findet, ist der Ort von Damaskus." Abdurrezzák überliefert aus der Quelle von Bischr ibn Ráfi, dass Abu Huraira den Zufluchtsort zudem Maria mit ihrem Säugling floh, Palästina erwähnte.

Akhi Muhammed: Ibn Kasir sagt (B.10 S.5635), dass die Aussage, welches am Nahesten der Wahrheit entspricht, die Überlieferung von Avfi, worin Ibn Abbas in Bezug zu Sure 23:50 folgendes sagte: ,,Das Wort - al Main - (in Sure 23:50) bedeutet: Fließendes Wasser. Dieser Wasserquell, ist die Stelle, wo zu Maria gesprochen wird: ´Dein Herr hat dir ein Bächlein fließen lassen.´ (Sure 19:24)" Dahhak und Katada haben gesagt, dass hier der Ort in der Nähe von Beyt al Makdis gemeint ist. Ibn Abbas macht hier schon mal Explizit deutlich, dass mit Sure 23:51, nicht Sure 3:50 gemeint ist.

Nach der Überlieferungen von den großen Autoritätsperson im Islam; Vehb ibn Munebbih heißt es: ,,Maria befand sich, als ihre Venen anfingen zu schlagen, in einem Ort welches 8 Mailen von Beyt al Makdis entfernt lag. Dieser Ort war ein Dorf den man Beyt al Lahm benannte."

Ibn Kesir selbst, befürwortet voll und ganz die
Isrá-Überlieferungen von Nesei, Imam Malik hat, die von Imam Bayhaki, Seddat ibn Evs (r.a), worinne es heisst, dass der Zufluchtsort von Maria und ihren Säugling Isa a.s, Beyt al Lahm ist, in der Nähe von Beyt al Makdis. Dies lesen wir in sein Tefsir al Kuran B. 10 Seite. 5130. Gewiss weiß es Allah s.w.t am besten. Alle der Salaf us Slihin, wie auch die Mufessirung, erwähnen viele Orte. Doch in keinen kommt Kashmir vor. Die meisten von ihnen sagten, dass der Ort wo Maria mit ihrem Kind Isa a.s floh, der Ort von Beyt al Lahm ist, welcher 8 Mailen von Beyt al Makdis entfernt ist. Also nicht weit Weg von ihr Zuhause. Alle diese Autoritätspersonen, vergleichen Sure 23:50 mit Sure 19:24. Keiner von ihnen zitiert zu dieser Sure, den Sure 3:55. Nein, das ist nur eine Interpretation der Qadianis, welches zum ersten mal im 18 Jahrhundert ausgedacht wurde.


10) Liegt Jesus, der bekannt als Yus Asaf ist, in Srinagar (Hauptstadt Kashmirs) begraben? Deutet Yus Asaf überhaupt auf Jesus hin?

Wie wir in unseren vorherigen Teilen bewiesen haben, deutet der Koran in keiner Stelle darauf hin, dass Jesus verstorben ist, nach Kashmir floh und begraben liegt. Kommen wir aber mal zu der Behauptung, dass das Grab welches man in der Khanyar-Straße in Kaschmirs Hauptstadt Srinagar besichtigen kann, wirklich das Grab Jesus a.s´s ist. Wie bekannt, war der erste der das Grabhäußchin "Rauzabal" als das Grab Jesu bezeichnet Mirza Ghulam gewesen. Im Jahre 1899 veröffentlichte Mirza Ghulam in Urdu-Sprache einen Buch, der in der englischen Sprache übersetzt wurde und demnach den Titel "Jesus in India" trug. Der Qadiani Führer berichtet in diesem Werk, dass Isa a.s die Kreuzigung mit einem besonderen Öl überlebte, und später zu den verlorenen Stämmen Israels geflohen ist. Er war 120 Jahre alt, als er verstarb, und wurde wie eben erwähnt in Kashmir begraben. Die Qadianis zitieren zu ihrer Kashmir Theorie den Prof. Fida Muhammed Hassnain, welcher für sie u.a. eine wichtige Autoritätsperson in ihrer Beweisführung für das Grab ist. Im Jahre 1973 wurde Fida Muhammed Hassnain als Autorität in Deutschland, genauer gesagt in der deutschen Illustrierten Stern zitiert.

Auch andere Autoritäten die auf F. M. Hassnain zurückgreifen wird erwähnt. Wie z.B. in Deutschland die Autoren; Erich von Däniken, Siegfried Bermeier, Holger Kerstens, oder englische Autoritäten die ebenso auf Fida Muhammed Hassnain zurückgreifen wie; u.a A. Faber-Kaiser. Neben F. M. Hassanin, finden alle diese Autoritäten ihre zweite Stütze auch bei den Zeugnis von dem russischen Journalisten, Nikolaj Notowitsch. Unsere Widerlegung inbezug auf diesem Teil, beruht auf das Werk "Jesus in Indien – Das Ende einer Legende" von den deutschen Indologe und Tibetologe Dr. Günter Grönbold, der die Theorien von alle den eben erwähnten Autoritäten widerlegt. Davon ist Prof. F. M. Hassnain nicht ausgeschlossen, und demnach auch nicht Mirza Ghulam.

Beantworten wir zunächst einmal die Frage, ob Yuz Asaf, identisch mit den Namen Jesus ist. In diesem Punkt schrieb Erich von Däniken in seinem Buch "Reise nach Kiribati" auf der Seite 220 folgendes: ,,Yuz-Asaf und Yusu sind identisch mit dem Namen Jesus, es sind die hiesigen Schreibweisen“ Erich von Däniken, hat lediglich das wiederholt, was F. M. Hassnain zu ihm sagte, als Erich zur Gast bei Mr. Hassnain war. Auch Holga Kersten sagt auf der S. 177: ,,Immer wieder belegen Details …, daß Yuz Asaf und Jesus identisch sind.“ Beruhen diese Aussagen der Tatsache? Um dies zu verstehen, werden wir die Hintergründe von den Namen Yuz Asaf weit ausholen müssen, um ein Stück der Geschichte Näher zu kommen.

Unser seeliger Prophet s.a.s sagte: ,,Die Christen werden sich in 72 Gruppierung spalten..." Zweihundert Jahre nach Christi, verbreitete sich die messianisch-christlichen Urgemeinden in vielen stellen wie im Nahen Osten, Mittleren Osten, Nord Afrika und Süd Europa. In dieser Zeit, kamen viele Spaltungen und viele Gegenbewegungen hervor. Eine Bewegung, die in damals neu entstand, war die des Persers Mani. Er führte eine lange Zeit in den damaligen Buddhistischen Indien. Als er in seiner Heimat zurückkam, gründete er die neue Religion, welches als ,,Manichäismus" benannte wurde. Später hat man ihn bekämpft und als Herätiker gekreuzigt und getötet. In Bezug auf Mani und seine neue Religion schreibt Hans Joachim Störing in seinem Werk "Kleine Weltgeschichte der Philosophie" im Bd 1. auf der Seite 224 folgendes: ,,Der Gnosis eng verwandt ist der Manichäismus, der … das Judentum schroff ablehnt und heidnische, nämlich persische und indische Ideen mit christlichen verbindet (...) Die Ethik des Manichäismus fordert strengste Askese und ähnelt der buddhistischen.“ Buddha war fünfhundert Jahre vor Christus in Indien erschienen (sagt Dr. Grönbold). Nach Jahrhunderten, breitete sich die Buddha-Religion in ganz Indien aus, und blieb auch für rund eintausend Jahre dort als vorherrschende Religion.

Demnach, lernte Mani den Buddhismus in seiner Anfangszeit in Indien, und brachte die Lehre nach Persien. Im Umfeld des Manichäismus erzählte man sich unter diesem buddhistischen Einfluss auch die Geschichte eines Heiligen, eines „Bodhisattva“: ,,Ein Prinz wird von seinem Vater, dem König, gänzlich von der Außenwelt abgeschirmt, weil eine Prophezeiung ihm vorausgesagt hatte, sein Sohn werde nicht sein Nachfolger werden, sondern werde sich der Religion zuwenden und ein Asket werden. Trotz aller Vorkehrungen bekommt der Prinz als heranwachsender Jüngling einmal einen Kranken, einen Alten und einen Toten zu Gesicht. Aufgrund dieser erschütternden Erkenntnis bekehrt sich der Prinz und wird tatsächlich, wie prophezeit, ein Asket."

In einigen Stellen der alten Texte von dem Lehrer Mani, wird er selbst als Bodhisattva bezeichnet. Auf persisch heißt der Name Bodhisattva, Bódisaf. Auch andere Strömungen wie der Islam und Christentum berichten über die manichäische Legende. Im arabischen heißt es, dass Budhasaf - Yudhasaf - Yuzasaf - ein zum Islam konvertierte Prinz gewesen ist. Im Christentum erschien diese Geschichte im siebten Jahrhundert als griechischer Roman, der dem Johannes Damascenus zugeschrieben wurde. Auch er schildert die legendäre Geschichte so wie es die Araber schilderten, nur dass der indische Prinz, der im griechischen nun als Josaphat bekannt ist, zum Christentum konvertierte. Nach allem Anschein, stammt die Geschichte die Johannes Damascenus brachte, aus Damaskus ab. Dieser indische Josaphat wurde 1583 von der römisch-katholischen Kirche, als Heilig gesprochen. In der Hälfte des 20. Jahrhunderts, hat die Kirche seinen Namen aus der Heiligen List entfernt. So gilt er nicht mehr als eine Heilige Person.

Die manichäische Prinzengeschichte, lebte nun in Christlichen Kreisen als Josaphat-Geschichte weiter, wie nun auch in den islamischen Kreisen. Die Legende „Bilauhar wa-Budasaf“ läßt den bekehrten Prinzen als Heiligen in Kaschmir sterben. Als der Derwisch Syed Abdur Rahman (genannt Bulbul Shah) im 14. Jahrhundert den Islam nach Kaschmir brachte, wurde ein bis dahin hinduistisches Grab zu dem eines islamischen Propheten erklärt, und der Volksglaube identifizierte diesen Propheten dann bald einmal mit dem legendären Prinzen Budasaf. Sechshundert Jahre später verkündet Ghulam Ahmad, dieser Prinz sei identisch mit Jesus.

Die Autoren welche sich auch auf Notowidsch stützen, bemerken jedoch nicht, dass Notowidsch zweimal in Srinagar anwesend war, und dennoch nicht eine Stelle in seinen Jesus-Buch von einem Jesus-Grab erwähnte. Wie könne er auch? Er war im Jahre 1887 dort anwesend, während Mira Ghulam erst zehnt Jahre später das Jesus-Grab ankündigte. Offensichtlich, hat niemand vor Mirza Ghulam jee die Idee gehört, dass Budasaf/Yuzasaf Jesus gewesen sein soll. Hinzu kommt, dass es eine völlig willkürliche Wortverfälschung ist, das persisch-arabisch-kaschmirische Wort Yuzasaf als Yuz Azaf zu trennen, nur um mit „Yuz“ eine Silbe freizulegen, die entfernt wie Jesus klingt. Und bemerken muss man, dass der klassische Name Jesus auf Hebräisch Yeheshuah heißt. Mit der Philologie, beweisen wir, dass der Ursprüngliche Name Bodhisattva, Jahrhunderte hindurch verändert und arabisiert wurde. So entstand nun der Name Yuzasaf. Auch Holger Kersten gibt dies zu auf der Seite 149: ,, (...) erkennt man im Wort Judasaf das ursprüngliche Budasaf, das nichts anderes bedeutet als ‚Bodhi sattva‘ … Durch sprachliche Herleitung (J[B]udasaf) ist es nun deutlich geworden, dass der islamische Prophet Yuz Asaf in Wirklichkeit ein buddhistischer Bodhisattva war, der im Zuge einer rigorosen Islamisierung großzügig mitvereinnahmt wurde.“

Wir wollen euch noch mal zeigen wie der Name Yuz Asaf zustande kam:

Sanskrit: Bodhisattva
Persisch: Bódhisf
Arabisch: Budhasaf/Budasaf, dann: Yudhasaf und Yuzasaf.

Dr. Grönbold sagt in Bezug auf den Namen Budhasaf und Yudhasaf folgendes: „Der entscheidende Wechsel Bûdâsaf zu Yûdâsaf, erfolgte also im Arabischen, bzw. genauer in der arabischen Schrift, in der J und B sich nur durch einen Punkt unterscheiden und deshalb leicht verschrieben werden konnte.“

Griechisch: Ioasaph
Lateinisch: Josaphat

In Bezug zu diesen Wörtebr, weist Dr Grönbold nach, dadd der Name ,,Yuz" als solches, nirgends wo geschrieben wird. Wir zeigen es euch mal vor: Yeshua (aramäisch), Yehoshuah (hebräisch), Isâ (arabisch), Yasû (in christlich-arabischen Texten), Yisho (in manichäisch-iranischen Dialekten), Ye-zu, Yi-shu oder Ye-shu (tibetisch), Yesu (Urdu), usw. Ist es denn etwas neues, zu hören bzw. zu verbreiten dass Jesus irgendwo begraben liegt? Neue Autoren, die gewissen westlichen Logenverbänden nahe stehen, haben in mehreren Bestsellern nun die Behauptung aufgestellt, dass Jesus die Kreuzigung überlebte, aber nicht nach Indien sondern nach Frankreich auswanderte. Viele sagen, das "Rätsel von Rennes le Cháteau" sei nichts anderes als das Grab Jesu. Jeder der die Geschichte von Rennes le Cháteau kennt, wird verstehen wovon wir reden. Auch diesbezüglich erzählt Dr. Grönbold viele interessante Sachen in sein Werk "Machtwechsel auf der Erde". Es gibt noch viele weitere Wissenschaftliche Erklärungen, dass Jesus überall auf der Erde in irgendwelchen Orten begraben liegen könnte. Da würde man nie zu einem Nenner kommen. So beweisen wir nun auch, dass das Grab in Kashmir, nicht der Grab Jesus ist.

Die Qadianis legen eine Aussage von Imam Hasan ibn Ali ibn Abu Talib (r.a) vor und meinen er habe nachdem Tode Alis (r.a) folgendes gesagt: ,,O ihr Menschen, der Mann, der heute verstorben ist, hatte einige Vorzüge, die niemand früher besaß, noch wird sie einer jemals erreichen: wenn der Prophet saw ihm zum Kampf entsandte, begleiteten ihm die Engeln Gabriel zu seiner rechten und Michael zu seiner linken, so dass er stets erfolgreich von der schlacht zurückkehrte. Er hat 700 Dirhams hinterlassen. Mit dieser summe wollte er aber einen Sklaven freikaufen. Er verstarb in der 27ten Nacht des Monats Ramadhan, also in der gleichen Nacht wie Jesus."

Die Qadianis wollen mit dieser Falsch Übersetzung klar stellen, dass Imam Hasan meinte Isa a.s wäre gestorben genau wie Ali r.a. Insbesondere die Schia, bevorzugen diese Überlieferung, welche wir auch bei ihnen in Bab Schahadet Ali Amir al Mu´minin berichtete kriegen, nur komischerweise ganz anders erzählt. Dort heißt es:


لى : أبي ، عن السعد آبادي ، عن البرقي ، عن أبيه ، عن أحمد بن النضر عن عمرو بن شمر ، عن جابر ، عن الثمالي ، عن حبيب
بن عمرو قال : لما توفي أميرالمؤمنين عليه السلام وكان من الغد قام الحسن عليه السلام خطيبا على المنبر فحمد الله و أثنى عليه ثم قال : أيها الناس في هذه الليلة نزل القرآن( وفي هذه الليلة رفع عيسى بن مريم1) ، و في هذه الليلة قتل يوشع بن نون ، وفي هذه الليلة مات أبي أميرالمؤمنين والله لايسبق أبي أحد كان قبله من الاوصياء إلى الجنة ولا من يكون بعده ، وإن كان رسول الله صلى الله عليه واله ليبعثه في السرية ، فيقاتل جبرئيل عن يمينه ، وميكائيل عن يساره وماترك صفراء ولا بيضاء إلا سبعمائة درهم فضلت من عطائه ، كان يجمعها ليشتري بها خادما لاهله .

Von Abey über As´ad Abadi, über al- Barki, über sein Vater, über Ahmad bin Nader, über Amro bin Schamr, über Dschabir, über al-Tamley, über Habib bin Amro und Er sagt:

,,Als der Amir al Mu´minin Ali (as) verstarb, sagte Imam Hassan (as) auf dem Minbar nachdem Er Allah dankte und Ihm Pries: "O ihr Menschen in dieser Nacht, ist der Quran herabgesandt wurden. Und in dieser Nacht wurde Jesus Sohn der Maria emporgehoben.Und in dieser Nacht, wurde Yu´scha`a bin Nun getötet. Und in dieser Nacht wurde mein Vater Amir al Mu´ minin getötet. , hatte einige Vorzüge, die niemand früher besaß, noch wird sie einer jemals erreichen: wenn der Prophet saw ihm zum Kampf entsandte, begleiteten ihm die Engeln Gabriel zu seiner rechten und Michael zu seiner linken, so dass er stets erfolgreich von der schlacht zurückkehrte. Er hat 700 Dirhams hinterlassen. Mit dieser summe wollte er aber einen Sklaven freikaufen".

In der Nacht wo Ali (r.a) starb, wurde Isa a.s emporgehoben. Auch Abi Dschajjar überliefert das selbe:


إنه قد قبض في هذه الليلة رجل ما سبقه الأولون ولا يدركه الآخرون ، إنه كان صاحب راية رسول الله (صلى الله عليه وآله وسلم) ، عن يمينه جبرئيل وعن يساره ميكائيل ، لا ينثني حتى يفتح الله له , والله ما ترك بيضاء ولا حمراء إلا سبعمائة درهم فضلت عن عطائه ، أراد أن يشترى بها خادما لأهله , والله لقد قبض في الليلة التي فيها قبض وصى موسى يوشع بن نون (والليلة التي عرج فيها بعيسى بن مريم) ، والليلة التي نزل فيها القرآن )أبي جعفر (عليه السلام) قال : (( لما قبض أمير المؤمنين (عليه السلام) قام الحسن ابن علي (عليه السلام)).
(7) موسوعة شهادة المعصومين (عليهما السلام) / لجنة الحديث في معهد باقر العلوم (عليه السلام) / ج 1 / ص 387 ـ 388.

,,Imam Hassan sagte zum Zeitpunkt des Todes von Hazrat Ali: o ihr Menschen, der Mann, der in dieser Nacht verstorben ist, hatte einige Vorzüge, die niemand früher besaß, noch wird sie einer jemals erreichen: wenn der Prophet saw ihm zum Kampf entsandte, begleiteten ihm die Engeln Gabriel zu seiner rechten und Michael zu seiner linken, so dass er stets erfolgreich von der schlacht zurückkehrte. Er hat 700 Dirhams hinterlassen. Mit dieser summe wollte er aber einen Sklaven freikaufen. Bei Allah er verstarb in der Nacht als Moses und Yuschaa bin Nun verstorben sind. Und in der Nacht als Jesus (Isa) as emporgehoben wurde. Und in der Nacht als der Quran herab gesandt wurde."

Dies lesen wir in; Musua´at Schahadet al Ma´asumin ledschanet al-hadith fe ma´had Bakr al Ulum, Band 1 Seite 387-388.

Zitieren wir diese Überlieferung, welches die Qadianis uns vorlegt haben mal richtig. Diesen finden wir in Tabakat al Kubra ibn Saad. Dort heißt es in Wirklichkeit so:

Imam Hassan sagte zum Zeitpunkt des Todes von Hazrat Ali: ,,O ihr Menschen, der Mann, der in dieser Nacht verstorben ist, hatte einige Vorzüge, die niemand früher besaß, noch wird sie einer jemals erreichen: wenn der Prophet saw ihm zum Kampf entsandte, begleiteten ihm die Engeln Gabriel zu seiner rechten und Michael zu seiner linken, so dass er stets erfolgreich von der schlacht zurückkehrte. Er hat 700 Dirhams hinterlassen. Mit dieser summe wollte er aber einen Sklaven freikaufen. Er verstarb wie die Nacht, als der Geist Jesus Sohn der Maria emporgehoben wurde in der 27ten Nacht des Ramadan."

In allen Überlieferungen wird in keiner Stelle davon erzählt, dass Isa a.s den selben Tot fand wie Ali (r.a). Die Qadianis haben diesen Hadis so Übersetzt, dass es in ihrer Glaubens Schema passt. Nehmen wir aber mal an, dieser Hadis ist von den Qadianis akzeptabel, dann gibt es aber eine Kleinigkeit was sie übersehen. Es heißt: ,,O ihr Menschen, der Mann, der in dieser Nacht verstorben ist, hatte einige Vorzüge, die niemand früher besaß, noch wird sie einer jemals erreichen..." Wenn Mirza Ghulam ein Prophet gewesen wäre, und die Qadianis diese Überlieferung akzeptieren, dann machen sie deutlich, dass ein Prophet, weniger Vorzüge hat, als wie einer, der kein Prophet ist. Somit stellen sie Mirza Ghulam als einen da, der weniger Vorzüge hat, als Ali (r.a). Und wenn das so sein sollte, dann kann Mirza Ghulam ebenso kein Prophet sein, da ein Prophet immer die besseren Vorzüge hat, als wie einer, der kein Prophet ist. So deutlich ist es.

11) Soll Isa a.s in Form von Inkarnation den Menschen erscheinen?

Die Qadianis berichten aus ihrer Aqida, dass der Isa a.s den die Menschen erwarten, im 18 Jahrhundert in Mirza Ghulam in Form von Inkarnation erschienen ist. Demnach, soll der kommende Isa a.s wiedergeboren worden sein, in Mirza Ghulam, den Qadianer. Woher nehmen sie aber die Stütze dieser merkwürdigen Lehre? Die Antwort finden wir in der Bibel. Gemäß der Bibel, ist der Prophet Elija a.s zum Himmel in einen Feurigen Wagen aufgestiegen. Gemäß der Bibel, kann der Messias nicht erscheinen, wenn Elija nicht herabgestiegen ist. Isa a.s klärt die Leute in Matthäus 17:10-13 auf und sagt: ,,Da fragten ihn die Jünger: ´Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen? Er antwortete: ´Ja, Elija kommt und er wird alles wiederherstellen. Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Das gleiche wird auch der Menschensohn durch sie erleiden.´ Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach."

In Matthäus 11:13-14 heißt es: ,,Denn bis zu Johannes haben alle Propheten und das Gesetz darüber geweissagt. Und wenn ihr es gelten lassen wollt, ja, er ist Elija, der wiederkommen soll."

Die Qadianis sagen, dass auf dieser Weiße die Inkarnation in Johannes, Gott die Ankunft Elijas für uns Muslime Klar gemacht hat. Dann stellen wir Muslime doch die Frage, an welchem Buch wir uns richten? Die Bibel oder der Koran? Die Antwort wird, der Koran sein. Die Bibel ist eine unauthentisches Buch für uns Muslime, denn wenn sie nicht unauthentisch wäre, dann müsste der Koran nicht offenbart wurden sein. Auch wenn einige Stellen in der Bibel richtig und andere falsch sind, so holen wir die Wahrheit aus einem Buch heraus, welches 100% Authentisch ist. Dies ist der Koran, welcher alle Offenbarungen Erläutert. Demnach, ergibt nun die folgende Frage: Wird im Koran auch über eine Inkarnation zwischen Elija und Yahya (Johannes) berichtet? Elija a.s wird im Koran in zwei verschiedenen Suren erwähnt. In Sure 6:84 heißt es: ,, Und wir leiteten Zacharijas, Johannes, Jesus und Elias; sie alle gehörten zu den Rechtschaffenen." In Sure 37:124-129 heißt es: ,,Da sagte er (Elijas) zu seinem Volk: ´Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein? Wollt ihr Ba´l euren Götzen anrufen und den besten Schöpfer verlassen, Allah, euren Herrn und den Herrn eurer Vorväter?´ Jedoch sie hielten ihn für einen Lügner, und sie werden bestimmt zum Gericht gebracht werden, ausgenommen die erwählten Diener Allahs, Und Wir bewahrten seinen Namen unter den künftigen Geschlechtern."

Diese Stellen im Koran, sind die einzigen Stellen wo über Elija berichtet wird. Doch lesen wir keine Stelle über eine Inkarnation, zwischen ihm und Yahya (Johannes). Statt dass sie vereint ineinander sind wie das die Qadianis darstellen, werden sie voneinander getrennt. Wenn Elija, irgendjemand anderes wäre, dann würde diese Zuschreibung auf den Propheten Idris zustimmen. Katada und Muhammed ibn Ishak haben folgendes gesagt: ,,Es wird erzählt, dass Elijas, Idris ist." Ibn Abu Hatim berichtet von seinem Vater, dass Abdullah ibn Masud gesagt hat: ,, Elija ist Idris." Es ist Klar, dass Idris a.s eine Lange Zeit vor Elijah lebte. Dies wurde dem Elijah zugeschrieben, weil seine Vorzüglichkeiten ganz dem Idris a.s ähnlich war und Elijah a.s zu seiner Nachkommenschaft gehört. Dies schildert uns Imam Taberi in seinen Tefsir.

Ibn Kasir sagt in seinen Tafsir B. 12 S. 6825 folgendes: ,,Als Elijah a.s zu den Söhne Israels mit den Anweisung kam; sie sollen aufhören den Göttzen Ba´l anzubeten, haben diese sich gegen ihm gestellt. Elijah entfernte sich von ihnen. Und als Allahs Strafe über ihnen kam, indem Er 3 Jahre Lang ununterbrochen Regen fließen lies, kam die Leute zu Elijah und bat ihn um einen Gebet, damit der Regen aufhöre. Als Elijah dies tat, hörte es auf zu regnen. Nachdem die Söhne Israels den Glauben an Elijah gewonnen haben, wurden sie hinterher wider ungläubig und wollten dieses mal Elijah töten. So entfernte sich Elijah wider von ihnen, und bitte Allah s.w.t darum, ihn von dieser Last zu befreien, und ihm die Seele zu nehmen. Sein Nachfolger war Eliyasa, der von Eliyas aufgezogen wurde."

Der Islam lehrt uns, dass Elijah a.s gestorben ist, und nicht wider zurückkehren wird. Nirgendswo wird irgendetwas über einer Inkarnation berichtet. Wenn doch in Yahya, Elijah sein sollte, dann hätte der Koran wie auch die Sunnah darüber erzählt. Wenn Isa a.s in einen anderen inkarniert werden sein sollte, dann hätte dies ebenso der Koran bzw. die Sunnah berichtet. Doch gibt es keinen Hinweis dazu. Was sagt denn Johannes selbst in der Bibel, zu der Frage, ob er Elijah ist? Die Antwort finden wir bei Johannes Evangelium 1:19-22 worin es heißt: ,,Und dies ist das Zeugnis des Johannes, da die Juden sandten von Jerusalem Priester und Leviten, dass sie ihn fragten: Wer bist du? Und er bekannte und leugnete nicht; und er bekannte: Ich bin nicht Christus. Und sie fragten ihn: Was denn? Bist du Elia? Er sprach: Ich bin's nicht. Bist du der Prophet? Und er antwortete: Nein!"

Johannes beantwortet die Frage, ob er Elijah sei, mit einem Nein! Es gibt nichts klareres als das, wenn Johannes selbst mit seinen eigenen Lippen sagt, er sei nicht Elijah. Ob dies nun stimmt oder nicht, spielt keine Rolle. Denn wie zuvor schon erwähnt, richten wir uns an den Koran und nicht an die Bibel.

Die Qadianis kommen mit einer Überlieferung von Omar ibn Khattab, dass der Prophet s.a.s folgendes gesagt hat: ,,Ich sah Jesus, Moses und Abraham. Jesus war dunkler Hautfarbe, hatte lockige Haare und eine Breite Brust. Und ich sah heute Nacht in einen Traum in der nähe der Kaaba einen Mann, brauner Hautfarbe, der besten Braune Farbe, die man jeh sehen kann. Seine Haare waren Lang und reichten bis an die Schulter. Wasser tropfte von seinem Kopf, der hatte seine Hände auf die Schulter zweier Männer gelegt und lief der Kaaba. Ich fragte, wer er sei. Man sagte mir, dies ist der Messias ibn Maryam."

Die Qadianis stellen diesen Hadis so da, als wird hier von zwei verschiedenen Personen berichtet. Es heißt: ,, Jesus war dunkler Hautfarbe..." Und wenn man weiter ließt, heißt es dann: ,,ich sah heute Nacht in einen Traum in der Nähe der Kaaba einen Mann, brauner Hautfarbe..." Dieser Hadis soll klar stellen, dass Muhammed s.a.s erstmal über Isa a.s redet und dann über eine zweite Prson, mitdem Isa a.s nicht gemeint ist. Die Qadianis sagen, dass der zweite Person Mirza Ghulam sein soll. Wir haben diesen Hadis überprüft, und stellen fest, dass dieser Hadis ganz anders lautet. In Sahih Bukhari Band 5 Seite 649 heißt es: „Als ich nachts bei der Kaaba schlief, sah ich im Traum einen Mann mit dunkelbraunen Haut, so schön, wie man einen Mann mit dunkelbraune Haut sehen kann. Sein gelocktes Haar fiel bis zwischen seine Schultern, vom Kopfhaar des Mannes tropfte Wasser, und er hatte seine Hände auf die Schultern zweier Männer gelegt und umging das heilige Haus, und ich fragte: ‚Wer ist das?‘ und sie sagten: ‚Das ist Isa (Jesus), Sohn der Maryam (Maria)"

Wie man in diesen Erhabenen Hadis sieht, redet der Prophet s.a.s nur von einer Person, der dasselbe in den Hadis macht welchen die Qadianis vorgelegt haben. Diese eine Person, ist Isa ibn Marya gemeint a.s. Hier wird nicht von zwei Personen berichtet. Wenn die Qadianis aber daran beharren, dass doch von zwei Personen die Rede ist, dann wollen wir dem nachgehen und den Erhabenen Hadis vorlegen, welches die Qadianis verdreht und falsch dargestellt haben. Dort wird in der Tat von zwei Personen gesprochen. Welche diese zwei nun sind, erklärt uns dieser Hadis wie folgt so: ,,`Abdullah Ibn `Umar, Allahs Wohlgefallen auf beiden, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Eines Nachts sah ich im Traum, dass ich mich in der Nähe von der Ka`ba befand. Dort sah ich einen dunkelbraunen Mann, der als der schönste unter den dunkelbraunen Männern, die man gesehen hat, gilt. Er hatte ein Haarbüschel, das als das schönste unter den Haarbüscheln, die man gesehen hat, gilt. Das war von ihm gekämmt, und Wasser tropfte davon. Dieser stützte sich auf zwei Männern - oder auf den Schultern von zwei Männern - und machte den Rundlauf um das Haus. Ich fragte: Wer ist denn das? Man erwiderte: Das ist Christus, Sohn der Maria. Dann sah ich einen einäugigen Mann von gedrungenem Körperbau und mit gelocktem Haar. Sein blindes Auge, und zwar das rechte sah aus wie eine hervortretende Weinbeere. Ich fragte: Wer ist denn das? Man erwiderte: Das ist Al-Masieh Ad-Dadschal (der falsche Messias)."
(Sahih Muslim Nr 246)

Der Prophet erzählt über die erste Person, welcher auch in Sahih Muslim erwähnt wird. Diese erste Person war Isa ibn Maryam a.s. Über die zweite Person heißt es: ,,Dann sah ich einen einäugigen Mann von gedrungenem Körperbau und mit gelocktem Haar. Sein blindes Auge, und zwar das rechte sah aus wie eine hervortretende Weinbeere. Ich fragte: Wer ist denn das? Man erwiderte: Das ist Al-Masieh Ad-Dadschal (der falsche Messias)." Demnach, wird einmal über den richtigen Messias gesprochen und einmal über den falschen Messias. Wollen die Qadianis mit ihren vergleich nun Klar stellen, dass der falsche Messias, Mirza Ghulam ist? Mann könnte dem zustimmen, jedoch ist da eine Kleinigkeit, was nicht passt. Dieser Traum, berichtet eine Anwesenheit in der Kaaba, und wie es jeden bekannt ist, war Mirza Ghulam noch nie in seinen Leben in der Qaaba und hat bzw nie die Pilgerreise nach Mekka vollrichtet. Egal in welcher Richtung man es sehen will, es gibt keine Chance für die Aussage, dass Muhammed s.a.s Mirza Ghulam erwähnt hat. Es gibt jedoch aussagen von falschen Propheten, sowohl im Koran, selbst auch in der Bibel, welche wir in unseren nächsten Teil zitieren werden.

12) Was sagt der Koran und die Bibel in Bezug auf falsche Propheten?

Im vorherigen Teil haben wir bewiesen, dass die Überlieferung, in welchem Omar ibn Khattab (r.a) von den Propheten Muhammed s.a.s berichtet, zwei Personen deutet. Der erste ist Isa a.s. Der zweite jedoch, ist nicht Mirza Ghulam, sondern der Dadschall, der falsche Messias. Im Metaphorischen Sinne, könnte man sagen, der Dadschall ist Mirza Ghulam, da die Muslime in Mirza Ghulam den falschen Messias sehen. Im Wörtlichen Sinne jedoch trifft dies nicht zu, da Mirza Ghulam nie in seinen Leben die Pilgerreise zur der al Kaaba verrichtet hat. Was aber berichtet uns der Koran und unseretwegen auch die Bibel in Bezug auf die falschen Propheten? Wir zitieren u.a Sure 6:93: ,,Wer ist aber sündiger als wer über Allah eine Lüge ersinnt oder behauptet: ´Mir ist offenbart worden´, wo ihm nichts offenbart worden ist, oder wer sagt: ´Offenbaren werde ich sicherlich, was dem gleicht, was Allah hinab gesandt hat.´? Könntest du nur beobachten, wie die Ungerechten vom Tod gepeinigt werden, während die Engel ihre Hände ausstrecken (und sprechen:) ´Gebt euere Seelen heraus! Heute sollt ihr mit der Strafe der Schande belohnt werden, weil ihr über Allah die Unwahrheit verbreitet und Seine Zeichen voll Hochmut verschmäht habt.´"

Allah s.w.t warnt uns vor den falschen Propheten. Dieser Vers ist ganz Explizit und ist mehr als Deutlich. Im Koran übermittelt Allah s.w.t den Gläubigen Muslime die Frohe Botschaft, wo es heißt: ,,Sie wollen das Licht Allahs mit ihren Mündern auslöschen. Aber Allah wird sein Licht in seiner ganzen Helligkeit erstrahlen lassen - auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt - auch wenn es den Heiden zuwider ist." (Sure 61:8,9)

Dieser Vers garantiert uns Muslime unseren Sieg. Welcher Muslim an diesen wie auch an alle anderen Verse des Korans beharrt, der wird die Rechtleitung finden und die Wahrheit immer stets verteidigen und sie den Unwissenden verkünden in Form von Teblig! Nun zu der Bibel. Im Matthäus Evangelium 24:4-5 heißt es: ,,Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: "Ich bin Christus" und werden viele verführen." Vers:23-24: ,,So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen." Vers 11: ,,Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen."

Im Lukas Evangelium 21:8 heißt es: ,,Er aber sprach: Sehet zu, lasset euch nicht verführen. Denn viele werden kommen in meinem Namen und sagen, ich sei es, und: ´Die Zeit ist herbeigekommen.´ Folget ihnen nicht nach!"

Die Bibel ist voll mit dem Hinweis, dass falsche Propheten die sich als Messias betiteln auftreten werden. Wie viel Blasphemi die Bibel auch enthält, so macht sie auch Deutlich, dass Isa a.s zurück zur Erde kommen wird. Wir lesen in Titus 2:13: ,,(...) und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi..." Auch lesen wir in Hebräer 9:28: ,,Und das zweite Mal wird er sich ohne Sünde sehen lassen denen, die seiner erwarten, zum Heil." Oder in Offenbarung 1:7: ,,Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen." Auch die Evangelien erzählen vieles dies bezüglich. Auch Juden erwarten den Messias. Die Juden erwarten, dass der Messias der Welt Gerechtigkeit alles Böse zum Schweigen bringt und dass alle Nationen ihm folgen, bekannt unter den Namen "Yahab" oder "Shahab" was: ,, Bote der neuen Ordnung" zu bedeuten hat. Wir Muslime sagen, eine neue Ordnung, welches unter der Scharia, unter den Gesetzen des Korans vorgebracht wird. Wie es jeden Muslim bekannt ist, wird es bevor die Erde unter geht, 10 der größten Ereignisse stattfinden. Eines dieser großen Ereignisse, ist die Rückkehr von Isa ibn Marya a.s. Damit man aber nicht sagt; ´wir stützen unsere Saussagen auch auf die Bibel´ zitieren wir aus dem Authentischsten Buch der Menschheit, worin es in Sure 43:61 heißt: ,,Und Wahrlich, er (Jesus) dient als Vorzeichen der Stunde. So bezweifelt sie nicht, sondern folgt mir." So Klar und Deutlich ist es.

13) Der Hadis Nr. 32262 in Vergleich zu Mirza Ghulam.

Die Qadianis vertreten die Ansicht, dass Isa a.s nicht im Alter von 33 Jahren emporgehoben wurde. Hierzu legen sie eine Überlieferung vor, welches sie so dargestellt haben: ,,Ich lebe halb solang wie mein vorangegangener Prophet. Und wahrlich, Jesus Sohn der Maria, lebte 120 Jahre. Deshalb nehme ich an, dass ich etwa 60 Jahre leben werde." Hierzu legen sie ebenso eine Aussage von Ibn al Qayyim vor, welches wir in sein Zad al Me´ad im Band 1 unter dem Kapitel: "Die Zeit seiner Propheten Ernennung, und die erste Offenbarung." finden. Da heißt es: ,,Allah (t) hat ihn (s.a.s) ca Anfang seines 40 Lebensjahres als Propheten gesandt. Dies ist ein Optimaler Alter. Es wird berichtet, dass die Propheten in dem Alter als Prophet gesandt werden. Zu der Erzählung, dass Isa a.s mit alter 33 zum Himmel emporgehoben wurde, ist es nicht Nötig dem Glaube zu schenken, da diese Erzählung auf keinem Hadis basierend ist." Auch Imam ez Zehebi sagt dasselbe in sein Tarih al Islam. Die Erzählung, welches Ibn Al Qayyim als unauthentisch erklärt hat, hat für die Ahlus Sunnah fürwahr keine Bedeutung. Hier sind wir uns einig. Bedenken sollen die Qadianis jedoch nur diesen einen Punkt, dass ibn al Qayyim über das Alter Isa a.s gesprochen hat, und nicht dass er die Kreuzigung überlebte. Denn in anderen Stellen sagt er selber dass Isa ibn Mayram (a.s) emporgehoben und nicht gekreuzigt wurden ist. Zumal, ist Ibn al Qayyim ein anerkannter Gelehrter, welcher nicht einen Irr-Lehre vertrat.

Kommen wir nun zu der Überlieferung welches die Qadianis uns vorlegen. Wir haben bei unserer Untersuchung festgestellt, dass diese Überliefung nicht richtig übersetzt worden ist. Sie haben da eine Passage nicht richtig erwähnt. Wir zitieren euch diese Überlieferung mal genauer:


32262- إنه لم يكن نبي كان بعده نبي إلا عاش نصف عمر الذي كان قبله، وإن عيسى ابن مريم عاش عشرين ومائة وإني لا أراني إلا ذاهبا على رأس الستين، يا بنية إنه ليس منا من نساء المسلمين امرأة أعظم ذرية منك فلا تكوني من أدنى امرأة صبرا، إنك أول أهل بيت لحوقا بي، وإنك سيدة نساء أهل الجنة إلا ما كان من البتول مريم بنت عمران.

,, Es gab keinen Propheten der nicht die Hälfte des Lebens seines Vorgänger lebte und Jesus Sohn der Maria lebte 120 Jahre. Ich werde die Hälfte meines Vorgänger leben, mit 60 Jahre werde ich verscheiden." [Talaba über Fatima Az Zahra in Kanzulummal fe Sunnan al-Akwal wal Afaal. Hadith Nr.32262]

Diese Überlieferung, an welchem die Qadianis sich festhalten, spricht doch tatsächlich gegen ihre Behauptung. Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb sie dies anders übersetzt haben. Es heißt: ,, Es gab keinen Propheten der nicht die Hälfte des Lebens seines Vorgänger lebte..." Der Prophet (s.a.s) macht Klar, dass es keinen Propheten gibt, der nicht die Hälfte seines Vorgängers lebte. Wie es in dieser Überlieferung heißt, lebte auch Muhammed (s.a.s) die Hälfte seines Vorgängers, Isa ibn Maryam (a.s), da es nun weiter heißt: ,,(...)Jesus Sohn der Maria lebte 120 Jahre. Ich werde die Hälfte meines Vorgänger leben, mit 60 Jahre werde ich verscheiden." Demnach, wenn es nun so sein sollte, dass jeder Prophet die Hälfte des Lebens von dem Propheten vor ihnen leben soll, dann muss Mirza Ghulam ebenso, wenn er ein Prophet sein sollte die Hälfte von Muhammed (s.a.s) leben.

Mirza Ghulam starb im alter von 71 Jahren. Wann der Prophet nun starb, macht uns Aysa (r.anha) klar. Aburrahman ibn al Dawthy zitiert die Überlieferung von Aysa r.a in seinen Uysal Kitabevi auf der Seite 634-635, worin es heißt: ,,Der Gesandte Allahs (s.a.s) ist am zwölften Tag vom Anfang des Frühlings, im Jahre 11 nach Hidschra, am Montag wo die Zeit im Mittelpunkt stand, gestorben." Dies finden wir auch bei Imam Bayhaki 5/233 und Imam Ahmad in Musnad 1/277. Wie auch Imam Suyuti in Hasaisul Kubra 2/270. Die Gelehrten sagen, Muhammed (s.a.s) sei ca. im Jahre 633 gestorben.

Wann der Prophet geboren ist, sagen uns die meisten Gelehrten, (ca) im Jahre 571. Gelehrten wie: Imam Omar Nasuhi Bilmen, Imam al Dschawthy in sein Uysal Kitabevi, Imam ez Zehebi, und insbesondere der bekannte Historiker Sireti ibn Hiban in sein Tarih al Islam und viele mehr. Demnach, müsste der Prophet (s.a.s) 63 Jahre Alt gewesen sein.

Wenn Mirza Ghulam die Hälfte des Propheten erreichen sollte, dann müsste er ca. mit dem Alter zwischen 31 und 32 Jahren sterben. Jedoch ist dies nicht der Fall gewesen, da er im Alter von 71 starb. Abgesehen davon, wird dieser Hadis von den meisten der Hochrangigen Gelehrten nicht zitiert. Auch findet man diese Überlieferung nicht in den Sahih Werken von Imam Bukhari und Imam Muslim etc. Demnach, ist es uns nicht für Pflicht erklärt, diesem Glaube zu schenken. Wann, mit wie viel Alter Isa ibn Marya (a.s) emporgehoben wurde, sind die Gelehrten sich uneinig. Einige sagen 33 Jahre, andere sagen 40 Jahre. Wenige meinen Isa a.s wäre mit 120 Jahren emporgehoben.

Wir zitieren eine Aussage von Mirza Basheeruddin Mehmood, der Sohn von Mirza Ghulam Ahmad und der 2. Khalifa von den Qadianis. Er zitiert in sein Buch "Da´awatul Amir" auf der Seite 17 folgendes: ,,Es gibt eine andere wichtige Behauptung durch den Heiligen Propheten. Während seiner letzten Krankheit sagte der Heilige Prophet seiner Tochter Fatima: 'einmal im Jahr pflegte Gabriel, den Quran für mich zu rezitieren. In diesem Jahr rezitierte er zweimal. Er sagte mir auch, dass jeder folgende Prophet die Hälfte des Alters seines Vorgängers gelebt hat. Er sagte mir, dass Jesus, Sohn Von Maryam, 120 Jahre Lebte. Deshalb Denke ich, dass ich ein Alter von ungefähr 60 Jahren erreiche."

Er kommentiert diese Überlieferung wie folgt so: "Die Aussage ist eine inspirierte. Der Heilige Prophet sagt nichts von sich aus, er berichtet nur von dem, was ihm Gabriel, der Engel der Offenbarung überbringt. Der wichtige Teil der Aussage ist, dass Jesus 120 Jahre lebte. Gemäß den Neuen Testament-Aufzeichnungen war Jesus ungefähr 32 oder 33 Jahre alt, als das Ereignis der Kreuzigung stattfand und Jesus zum Himmel „aufstieg“. Wenn Jesus wirklich 'aufgestiegen' wäre, kommt sein Alter bis zum Heiligen Propheten auf ungefähr 600 Jahren, nicht 120. Wenn das, was Gabriel dem Heiligen Propheten erzählte, wahr ist, dann müsste der Heilige Prophet mindestens 300 Jahren gelebt haben. Aber er lebte nur 63 Jahre. Und doch, gemäß Gabriel lebte Jesus seit 120 Jahren. Diese wichtige Aussage durch den Heiligen Propheten beweist, dass der Gedanke Jesus sei lebendig, gegen das Lehren des Heiligen Propheten ist, gegen das, was ihm vom Gott offenbart wurde. Im Hinblick auf all das, wie können wir überzeugt sein, dass Jesus lebendig ist? Wie können wir irgendetwas bestreiten, was der Heilige Prophet so deutlich gelehrt hat?"

In Bezug zu dieser Behauptung, werden wir jetzt eine Berechnung von dem Alter einiger Propheten durchführen. Es gab 124.000, wir werden aber nur einige Berühmte Propheten erwähnen. Unserer Analyse zufolge, entsteht das folgende Ergebnis:

Hazrat Adam (as)= 122880 Jahre alt
Hazrat Sheesh (as)= 61440 Jahre alt
Hazrat Noah (as)= 30720 Jahre alt
Hazrat Abraham (as)= 15360 Jahre alt
Hazrat Ishmael (as)= 7680 Jahre alt
Hazrat Jacob (as)= 3840 Jahre alt
Hazrat Joseph (as)= 1920 Jahre alt
Hazrat Moses (as)= 960 Jahre alt
Hazrat David (as)= 480 Jahre alt
Hazrat Solomon (as)= 240 Jahre alt
Hazrat Jesus (as)= 120 Jahre alt
Hazrat Muhammad (as)= 60 Jahre alt

Wenn wir nun Bezug auf die Aussage von Mirza Basheeruddin Mahmood nehmen, und wir mal angenommen sagen, es werden in Zukunft weitere Propheten kommen, dann haben wir die folgende rationale Erklärung:

Mirza Ghulam Ahmed Qadiani ??? müsste im Alter von 30 Jahren sterben. Der nächste angenommene Prophet, mit alter von 15 Jahren. Der nächste angenommener Prophet dann 7,5 Jahre alt (usw.).

Wenn es nun so weiter gehen sollte, dass in Zukunft weitere Propheten auftreten werden, dann müssten wir mit einen Neugeborenen Propheten rechnen. Ein Prophet der geboren wird, und dann in der Wiege stirbt. Somit stellen wir fest, dass die Erklärung von den zweiten Khalifen der Qadianis, in erster Linie keine Rationalität beinhaltet, und es der angeblichen Propheterie von Mirza Ghulam widerspricht.

Da lesen wir diese Überlieferung auch aus Muwahibud Dunya Vol. 1 S.42 von Imam Qastalani, worin es so gedeutet wird: ,,Einmal in jedem Jahr rezitierte Gabriel den Quran zu mir. In diesem Jahr rezitierte er zweimal. Er sagte mir auch, dass jeder folgende Hellseher zur Hälfte des Alters seines Vorgängers gelebt hat. Er sagte mir, dass Jesus, Sohn von Mariya, zu 120 Jahren lebte. Deshalb denke ich, ich kann zu ungefähr 60 Jahren leben." Diese Aussage findet man ebenso in der Sammlung von Kanzul Ummal Vol. 6 S. 160. Diese Quelle von Kanzul Ummal, muss nicht unbedingt eine Basis bei uns in der Ahlus Sunnah haben. Wenn die Qadianis mit der Zitierung von Imam Qastalani meinen wollen, er vertrete ihre Ansicht dass Isa a.s tot ist, dann täuschen sie sich auch in diesem Punkt, da Imam Qastalani in seinen Kommentar zu Chatem an Nabiyyin und den Nuzul von Isa a.s folgendes sagt: ,,Chatemn an Nabiyyn bedeutet; dass er (s.a.s) der letzte Propheten ist. D.h., er ist jemand, der die Tür der Propheterie verschlossen hat. Auf Grund dessen, wird der Nuzul (d.h. herabsteigen) von Isa a.s diesen Siegel nicht brechen. Denn wenn er auf die Erde herabgestiegen ist, wird er sich der Religion des Propheten (Muhammed) unterordnen, als Hakim (Richter)." Wenn Imam Qastalani die Ansicht der Qadianis vertretet hätte, dann würde er von einer Inkarnation sprechen und nicht über eine Herabsteigung von Isa a.s. Dies beweist, dass er ebenso die Meinung vertreten hat, dass Isa a.s emporgehoben wurde. Schlussfolgernd machen wir nun klar, dass ein basisloser Hadis, den Qadianis widerspricht. Die Qadianis kommen mit einer nächsten verschrobenen Intepretation, wo sie meinen wollen, dass jeder Prophet das Leben seines Vorgängers durchleben wird. Mit dem Hadis soll nun nicht die Helfte verstanden werden. Dabei stellt wir fest, dass Muhammed s.a.s nicht das Leben seines Vorgängers, Isa ibn Maryam (a.s) durchlebte, sondern die Helfte laut des Hadises. Muhammed (s.a.s) müsste mindestens mit 121 Jahren sterben, laut den Verständniss der Qadianis in Bezug zu diesem Hadis. Dies war aber nicht der Fall, somit gibt es keinen Spielraum für Eigeninterpretation.

14) Der Nuzul von Isa ibn Maryam a.s und sein Rückkehr als Hakim (Richter).

Die Ahlus Sunnati wal Dschama´ah, vertretet die feste Meinung, dass Isa ibn Maryam´s Nuzul, das Herabsteigen zu bedeuten hat. Für die Qadianis, darf man das Wort Nuzul in Bezug zur Herabsteigung Jesu nicht Wörtlich nehmen. Für sie sei es unmöglich, dass ein Mensch herabsteigen kann. Zu was Allah s.w.t fähig ist, haben wir bewiesen. Jetzt wollen wir nun Beweisen, was die meisten Gelehrten unter - Nuzul - verstanden haben. Die Qadianis legen Sure 65:10-11: ,,Allah hat für sie eine strenge Strafe bereitet; so fürchtet Allah, o ihr Leute von Verstand, die ihr glaubt. Allah hat euch wahrlich eine Ermahnung hernieder gesandt, einen Gesandten, der euch die deutliche Verse Allahs verliest..." Demnach, meinen die Qadianis wurde Muhammed (s.a.s) ebenso herab gesandt, da hier das arabische Wort - Nuzul - (Enzele Allahu ileykum dhikra) vorkommt. Wir wissen dass Muhammed (s.a.s) nicht hernieder gesandt wurde. Er ist ein Gesandter, aber er wurde nicht so Gesandt, wie das mit dem Koran der Fall ist. Es heißt: ,,Allah hat euch wahrlich eine Ermahnung hernieder gesandt..." Die Ermahnung, mit welchem der Koran gemeint ist, wurde hernieder gesandt durch das Vortragen von Gabriel (a.s). Was macht aber nun Muhammed s.a.s mit das, was ihm hernieder gesandt wurde? Wir zitieren nun weiter: ,,(...) einen Gesandten, der euch die deutliche Verse Allahs verliest..." Die Verse welche hernieder gesandt wurden, wird von den Gesandten verlesen. Muhammeds Sendung, wird hier nicht mit der Sendung des Korans verglichen, wie die Qadianis das darstellen. Allah s.w.t hat die Ermahnung zu Muhammed (s.a.s) hernieder gesandt, und Muhammed (s.a.s) soll dies den Menschen verlesen (verkünden). Muhammed s.a.s ist der Gesandter indem Sinne, als Prophet ernannt zu werden und nicht vom Himmel herabzusteigen. Isa a.s war schon der Prophet, der Gesandter. So trifft das hernieder senden in seinem Falle auf das herabsteigen zu.

Die Qadianis legen nun Sure 15:21 vor wo es heißt: ,,Und es gibt nichts, von dem Wir keine Schätze hätten; aber Wir senden es nur in bestimmten Maß hinab." Wenn man diesen Vers so betrachtet, dann stellt man sich vor, wie ein Schatz vom Himmel herab gesendet wird. Dabei ist dieser Vers von seinem Zusammenhang gerissen worden. Wir zitieren Vers 22 weiter: ,,Und Wir senden die fruchtbar machenden Winde hinab. Dann senden Wir Wasser aus den Wolken nieder, dann geben Wir es euch zu trinken; und ihr hätte es nicht aufspeichern können." Der Schatz von dem Allah (t) in Vers 21 gesprochen hat, ist das Ergebnis von dem fruchtbar machenden Winde und das Wasser welche vom Himmel hernieder gesandt werden zum Dienste der Geschöpfe. Denn die Winde haben u. a. die Funktion, Pflanzen weit und breit zu bestäuben und fruchtbar zu machen. Pflanzen wie Obst und Gemüse, damit der Mensch sie essen kann. Das Wasser wird hernieder gesandt, damit der Mensch es trinkt. Das ist der Schatz, von dem gesprochen wird. Es gibt nichts dessen Ausgangspunkt und Quell bei Allah (t) liegt.

Kommen wir nun zu den Aussagen einiger Autoritäten in unserer Zeit. Kaschmir, el-Hind und Muhammed Enver Schah sagt in et-Tasrih Bima Tevatera fi Nuzuli´l Mesih, dass Isa (a.s) herabsteigen wird. Dieses Werk wurde im Jahre 1965 gegen die Qadianis in der Al Azhar Universität in Kairo fertig gestellt und wurde u. a. von einen der größten Autoritätsperson in unserer Zeit, Abdulfettah Abu Gudde (1917-1997) untersucht und er war stehts zufrieden damit. Dies gab Abdulfettah Abu Gudde auch in der Scharia Fakultät in Syrien bekannt. Muhammed Zahid el-Kevseri (1951) hat in Nazaratun Abire fi Mezaimi men Yunkiru Nuzule Isa Kable´l Ahire, welches 1987 ebenso in Al Azhar Universität in Kairo veröffentlicht wurde, bewiesen, dass der Nuzul von Isa a.s eine Tatsache ist. Zumal hat er auch einige Gelehrte die den Nuzul von Isa a.s nicht akzeptierten schwer beschuldigt. Gumari und Abdullah ibn Siddig haben in Ikametul Burhan ala Nuzuli Isa fi Ahiriz-zaman ebenso den Nuzul von Isa a.s bewiesen. Auch dieses Werk wurde in der Al Azhar Universität in Kairo im Jahre 1974 veröffentlicht. Herras und Muhammed Halil, haben in Faslul Makal fi Ref´i Isa Hayyen wa Nuzulihi wa Katlihi´d-Deccal, welches im Jahr 1990 in Beirut veröffentlich wurde bewiesen, dass Isa a.s nicht gestorben sondern Lebendig emporgehoben wurde. Auch betonen sie, dass Isa a.s bevor die Erde untergeht Herabsteigen und den Dejjal töten wird.

Al Imam al Mulla Aly ibn Sultan Muhammed al Qari sagt in Scherhul Fikhul Ekber: ,,Die Alims haben festgelegt, dass das herabsteigen auf die Erde von Isa ibn Maryam, zuden großen Zeichen des jüngsten Gerichts gezählt wird."

Ibn Kasir sagt in seinem Tafsir al Kuran Band 5 auf der Seite 1990 folgendes: ,, Es gibt Authentische Überlieferungen, dass Isa ibn Maryam in einer Zeit vom Himmel auf die Erde herabsteigen wird, was zu den Zeichen des Weltuntergangs gehört." Ibn Kasir vertrat die Ansich, dass Isa a.s´s Nuzul das herabsteigen vom Himmel zu bedeuten hat. Es gibt einen Dutzend Hadisen über den Nuzul von Isa a.s in unseren Kutubi Siddet, wir wollen jedoch nur ein Paar zitieren.

Imam Ahmad berichtet eine Überlieferung von Yezid, dass Abu Huraira von den Gesandten Allahs folgendes hörte: ,,Isa, der Sohn der Maria, wird herabsteigen, das Schwein töten und das Kreuz zerbrechen..." Dies sagte auch Ibn Abu Hatim, von seinem Vater aus, von der Quelle von Zuhri.

Huzeyfe ibn Esid al Gifari berichtet: ,,Als wir Diskutierten, gesellte der Prophet sich zu uns. Als er uns fragte, über was wir Diskutieren, antworteten wir; ´Über das Urteil (Kiyama)´. Der Prophet (s.a.s) sagte: ´Das Urteil wird nicht gefallen, bevor zehn Große Omen stattgefunden haben. Das Rauch, der Dajjal (...) das Herabsteigen von Isa a.s (...)" usw.

(Bei Imam Muslim in Fiten wa Eschratu´s Sa´á Seite 216, Bei Imam Ahmad, in sein Musned B.2 S.240, bei Nu´ayim ibn Hamad in Kitabul Fiten S.351, bei Abu Abdullah Hakim en Neysaburi in el Mustedrek ale´s Sahihayn fil Hadis B.2 S.595.)

Abu Huraira berichtet, dass Muhammed (s.a.s) sagte: ,,Die Väter der Propheten sind eins, die Mütter jedoch verschiedene Geschwister. Ich bin unter den Menschen der am Nahsten zu Isa ibn Maryam. Zwischen mir und Isa a.s gab es keine Propheten. Es wird fürwahr Herabsteigen, und wenn er da ist, dann sollt ihr ihn erkennen."

(Bei Imam Bukhari in Enbiya S.48, Bei Imam Muslim in Fezail S.143 und 145, Bei Abu Dawud in Melahim S.14, Bei Imam Ahmad in in Musnad B.2 S.406.)

Alle vier Madhabs, sind sich einig, dass der Nuzul von Isa ibn Maryam, das Herabsteigen vom Himmel ist. Imamu Azam Abu Hanfia Nu´man sagt in Fiqh al Akbar auf der Seite 99 von Ali Riza Kaseli folgendes: ,,Das auftreten von Dejjal und Jecuc, das auftreten der Sonne vom Westen, und das Herabsteigen vom Himmel von Isa, wie auch all die anderen großen Omen gehört zu den Sahih Überliefrungen und diese sind Wahr und werden stattfinden (...)“

Imam Aliyyul Qari sagt in sein Scharh Fiqh al Akbar: auf S.284: ,,In der Zeit wo der Tag des Gerichts Nahe sein wird, wird Isa ibn Maryam vom Himmel zur Erde herabsteigen und jede Gesellschaft wird eine einzige islamische Gesellschaft sein. (...)“

Imam Schafi´yyi sagt in al Kábirul ilmihal (der große Katechismus) auf der S.23 folgendes: ,,So wie Isa a.s auf Allahs Befehl zum Himmel emporgehoben wurde, wird er wider auf Allahs Befehl in einer Zeit wo der Tag des Gerichts Nahe ist vom Himmel herabsteigen und das islamische Recht anwenden.“ Imam Malik schildert in al Muwatta (welches ein wichtiges Buch der Malikiten ist) in Band 2, ebenso das Herabsteigen von Isa a.s. Auch Imam Ahmad ibn Hanbal sagt dasselbe, in der erklärt über die drei Persönlichkeiten in der Aqida der Ahlus Sunnah auf der Seite 49.

Alle unsere vier Madhabs lehren uns, dass Isa´s Rückkehr, beim Herabsteigen vom Himmel beginnen wird. Wem will die Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah nun glauben? Die vier Madhabs, die alle dasselbe sagen, in Bezug zum Nuzul von Isa a.s? Oder eine Gruppe, die erst im 18, 19 Jahrhundert aufgetreten ist? Wer seinen Verstand einsetzt, wird ganz schnell dahinter kommen.

Imam Schawkani sagt in Sunen-i Ibn Mace B.10 S.338 folgendes: ,,Es gibt 29 Hadisen in Bezug zur rückkehr von Isa a.s. Bei den Untersuchungen dieser Überlieferung, bin ich auf keinen Fehler gestoßen.“ Auch Imam Suyuti vertrat diese Ansicht in Al Havilil Fatawa und in Al I´lam bi Hukmi Isa.

Wenn Isa a.s zurückgekehrt ist, dann wird er nicht mehr als ein Prophet, sondern als ein Richter zurückkehren. Dies bestätigen uns ebenso viele Hadisen. Hierzu legen wir die Aussage von Imam Bukhari (r) vor. Er sagt in sein Sahihin al Anbiya im Bab über den Nuzul von Isa ibn Maryam folgendes: Uns berichtet Ishak ibn Ibrahim von Abu Huraira, dass Muhammed s.a.s folgendes sagte: ,,Ich schwöre auf Dem, indessen Macht mein Nafsi ist, Der Sohn der Maria, wird als Hakim (als Richter) herabsteigen und das Kreuz zerbrechen und das Schwein töten und die Dschizya (Kriegssteuer) aufheben. Es wird viel an Hab und Gut geben, doch keiner wird diese annehmen. Eine Unterwerfung (an Allah) wird noch Wertvoller sein, als alles andere auf dieser Welt."

Ibn Merduye berichtet von Abu Huraira aus der Quelle von Muhammed ibn Abu Hafsa, dass Muhammed (s.a.s) folgendes sagte: ,, Es ist Nahe, dass Isa ibn Maryam, als ein Gerechter Richter unter euch auftreten wird." Dieser Hadis von Abu Huraira, wird auch aus der Quelle von Imam Ahmad überliefert, worin Yezid dasselbe berichtet.

,,Bei Allah, gewiss wird Isa a.s herabsteigen. Als ein gerechter Richter, wird er herabsteigen.“ (Sahih Muslim – Scherhi Nevevi B.2 S.192, Kitabul Iman, Babun Nuzul Isa ibn Maryam B.14 S.332)

,,Ich schwöre beide, indessen Hand mein Nafsi ist, dass das Herabsteigen von Isa a.s, als ein Gerechter Diener Nahe ist.“ (Bukhari, Buyu 102, Mezalim 31, Enbiya 49, Muslim, Iman 242, Abu Dawud, Melahim S.14, Tirmithi, Fiten 54)

,,Ich schwöre auf dem, indessen Hand mein Leben ist, dass das Herabsteigen von Isa (a.s) in euren Reihen, als Hakim fürwahr Nahe ist.“ (Sahih Muslim B.6 S.532)

Die Qadianis stellen uns immer wieder die frage weshalb wir sagen, dass es keinen Propheten mehr geben wird, wenn doch wir glauben, dass Issa (as) in der Endzeit ein zweites mal auftreten wird. Diese Frage stellt nur die Dummheit dieser Leute Bloß.

Die Ulema (Gelehrten) des Islams haben diese Frage im Detail erklärt. 'Allama Taftazani (722 n.H. - 792 n.H.) schreibt in Shara 'Aqaid-i-Nasafi': ,,Es wird bewiesen, dass Muhammad (sws) der letzte Prophet ist ......, wenn gesagt wird, dass gemäß dem Hadith das Erscheinen des Christus (as) nach dem Propheten Muhammad (sws) stattfinden wird, werden wir sagen, "Ja, diese Tatsache ist in den Überlieferungen erwähnt worden. Aber Christus (as) wird als ein Anhänger von Muhammad (sws) erscheinen. Die Shariah von Christus bleibt abgeschafft. Folglich wird er weder irgendwelche Offenbarungen erhalten, noch wird er irgendein Grundsatz einführen. In allen seinen Handlungen wird er nur Muhammad (sws) vertreten."

Derselbe Punkt ist von 'Allama Alusi in Tafsir Ruh-al-Ma'ani nochmals versichert worden: ,,Später, wenn Christus (as) erscheint, wird er seine Dignität als ein ehemaliger Prophet behalten. Gott, der Erhabene, wird ihm sicher nicht diese Würde nehmen, aber er wird seinen ehemaligen Vorschriften nicht folgen, denn die Shariah (Gesetze) aller Propheten, inklusive die des Christus (as), bleiben abgeschafft. Deshalb wird es eine göttliche Verpflichtung auf Christus (as) sein, in Schrift und Geist das Gesetz von Muhammad (sws ) zu folgen. Er wird weder Offenbarungen erhalten, noch wird er angeklagt, neue religiöse Gesetze eingeführt zu haben. In all seinen Handlungen wird Christus (sws) als ein
Repräsentant des heiligen Propheten Muhammad (sws) handeln, und er wird als ein Vertreter und ein unter den Führern der Gefährten von Muhammad (sws) fungieren."

Imam Razi erklärt diesen Punkt wie folgt: ,,Die Periode der Propheten streckte sich bis zur Ankunft des Propheten Muhammad (sws). Als Muhammad (sws) als ein Prophet erhöht wurde, lief das Zeitalter der Ankunft von neuen Propheten ab. Es ist nicht außerhalb des Verständnisses, das Christus (sws), nach seinem Erscheinen, als ein Anhänger von Muhammad (sws) handeln wird."

Noch ein anderer Punkt, der ebenso klar durch die Überlieferungen gemacht wird, ist, dass Christus, Sohn Maryams (as) nicht mit der Funktion eines neuen ernannten Apostel Gottes hinuntersteigen wird. Er wird keine Offenbarungen erhalten. Er wird nicht der Überbringer irgendeiner neuen Botschaft oder die Quelle eines neuen Auftrags von Gott sein, noch wird er die Shariah von Muhammad (sws) abändern, erweitern oder verkürzen, genauso wenig wird der Sohn Marias zur Erde
hinabsteigen, um die Erneuerung des Glaubens durchzusetzen. Der Sohn Maryams (as) wird die Leute nicht dazu auffordern, ihren Glauben an seinen eigenes
Prophetentum festzumachen, noch wird er eine abgesonderte Gemeinschaft von Anhängern finden.

Zahlreiche Gelehrte wie: Imam Suyuti, Imam Hakim, Imam Razi, Imam Ghazali, Imam Navavi, Imam Maturidy, Imam Asch´ary und viele andere insbesondere Kálám Gelehrten vertraten die Ansicht, dass Isa a.s als ein Richter herabsteigen und mit der Scharia von Muhammed s.a.s richten bzw sich unterordnen wird. Wenn wir all die Hochrangigen und Anerkannten Gelehrten hier vorzählen und zitieren würden, dann würde dieser Vortrag von uns, Gewiss zu keinen Ende kommen. Dies ist die Ansicht, der Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah, die Ahlul Hak!

15. Ist der Mahdi und Isa ibn Maryam, der eine und derselbe Person?

Imam Bukhari berichtet, dass ibn Bukhayr von Abu Huraira hörte, wie Muhammed (s.a.s) sagte: ,, Was meint ihr, wenn der Sohn der Maria zu euch entsandt werden wird und sogleich unter euch als Imâm (nach eurem Glauben) sein wird?" Auch Ukhayr und Awzal ordnen sich diesem Hadis unter. Diesen Hadis hat Imam Ahmad aus der Quelle von Abdurrezzak von Zuhri berichtet und Imam Muslim aus der Quelle von Yunus, Avzal und Ibn Abu Liyáh.

Die Interpretation dieses Hadises soll laut den Qadianis heißen, dass der Imam Mahdi, Isa ibn Maryam selbst sein soll. Denn es heißt in diesem Hadis, dass Isa ibn Maryam, ein Imam sein wird. Die Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah, spricht nicht dagegen, dass Isa (a.s) den Amt eines Imames haben wird. Denn Imame kann es in Überfluss geben, solange diese Aufrichtig sind. So heißt es auch bei Sahih Muslim Kitab 41 Nr. 6924, welches die Qadianis vorlegen wie folgt so; ,,Wie wird es euch ergehen, wenn der Sohn der Maria unter euch erscheint und das Amt eines Imams haben wird?" In Sahih Muslim Kitab allman B.1 S.136 wird das arabische Wort: Imam akum minkum, was: ,,Und er wird euer Imam sein. Einer von euch selbst." zubedeuten hat vor. D.h Isa (a.s) wird auch ein Imam, einer von uns (der Ummah des Propheten) gezählter Imam sein. Denn er zählte damals (in seine zeit als Prophet) zu seine eigene Ummah und wenn er zurückgekommen ist als Nicht-Prophet, wird er zu uns, zu der Ummah des Propheten Muhammed (s.a.s) gezählt. Deshalb auch das Wort: ,,Einer von euch." Er wird ein Imam sein. Auf was man aber noch achten muss ist diese, dass der erst Imam unter dem sich Isa (a.s) unterordnen wird, der Imam Mahdi ist, einer aus der Familie von Muhammed (s.a.s), wie das Ummu Seleme überliefert hat: ,,Der Gesandte Allahs hat gesagt: ´Der Mahdi, ist aus meiner Familie, aus den Söhnen von Fatima.´“ (Sunan-i Abu Dawut B.14 S.402)

Ali ibn Abu Talib (r.a) berichtet dass Muhammed (s.a.s) folgendes sagte: ,,Auch wenn der Letzte Tag der Welt da sein sollte, wird Allah einen Man (den Mahdi) aus meinem Ahlul Bayt senden, der das Unrecht auf der Welt aufheben wird.“ (Sunan-i Abu Dawut B.14 S.402)

,,Die Leute der Erde und die der Himmel, sogar die Vögel in der Luft werden mit seinen (Imam Mahdi) Khalifatsamt zufrieden sein.“ (El-Kavlu'l Muhtasar Fi Alamet-il Mehdiyy-il Muntazar, s. 29)

Es gibt noch ein Dutzend weitere Hadisen, die besagen dass der Imam Mahdi, zu der Nachkommenschaft Fatimas angehört. Demnach, wenn die Qadianis Isa (a.s) mit das Wort: ,, Einer von euch" auf die Familie des Propheten (s.a.s) beziehen wollen, dann kann dies leider nicht möglich sein. Denn es wird berichtete, dass der Mahdi zu der Nachkommenschaft von Muhammeds Tochter Fatima (r.a) gehören wird. Isa (a.s) hingegen, gehört jedoch nicht zu den Nachkommenschaft Fatimas (r.a). Somit sind diese zwei nicht der eine und derselbe Person. Die Qadianis sagen, dass es nicht einen Hadis gibt, wo es heisst, dass Isa (a.s) und der Mahdi zwei unterschiedliche Personen seien. Diese Behauptung wollen wir jetzt widerlegen inscha´Allah. An Hand von Mutawatir Hadisen wird Klar, dass Isa (a.s) das Gebet nach seiner Rückkehr hinter den vorhandenen Emir der Muslime, Imam Mahdi vollrichten wird, wie dies uns viele Hadisen Klar machen:

Abu Sa`id Al-Khudri (r.a) sagte: Der Gesandte Allahs (s.a.s) sagte: "Er (der Mahdi) ist einer von uns, hinter dem `Isa ibn Maryam (a.s) beten wird." Berichtet von Abi Na`im in Akhbar Al-Mahdi. Al-Albani sagte, dass dieser Hadis Sahih ist. Das lesen wir bei Al-Jami` Al-Saghir 5/219, Hadith 5796.

Hadrat-Jabir Ibn Abdullah (r.a), berichtete: Ich
hörte den Propheten (s.a.s) sagen: "Dann wird Isa Ibn Maryam (a.s) hinabsteigen. Deren Amir (der Imam Mahdi) wird sagen: ´Komm und führe uns beim Gebet an´, aber er wird sagen: ´Nein, ihr seid untereinander Anführer. Das ist ein Segen Allahs für diese Umma." Imam Muslim in Bayan Nuzul Isa ibn Maryam und in Musnad von Imam Ahmad und Basilsila Marwiyat, Jabir bin Abdullah.

Es gibt eine Implikation dieser Hadisen. Diese Implikation der Beobachtung von Christus (as) ist, dass "Jemand unter euch, als euer Führer handeln soll." Dies soll nicht zu der Bedeutung kommen, dass Isa (a.s) nach seinen Nuzul, nie in einer Zeit die Gelegenheit bekommen wird das Gebet als Imam zu leiten. Er macht jedoch sofort klar, dass es dazu bestimmt ist, das einer aus der Familie des Propheten Muhammad (sas) der erst Anführer sein wird. Isa (a.s) wird unter den Imam Mahdi wirken, und damit klar machen, die Scharia der Muslime, die des Propheten (s.a.s) zu befolgen, und nicht ungekehrt.

In Bezug zur Implikation lesen wir noch weitere Hadisen: Jabir b. Abdullah bezieht sich auf das Ereignis des Dajjal, dass der heilige Prophet (sws) sagte: "In dieser Zeit wird Christus, Sohn Maryams, plötzlich unter den Muslime hinabsteigen. Eine Versammlung zur Verrichtung des Gebets wird gehalten, und er soll gefragt werden: ´O Geist Allahs (Ruh´Allah), trete hervor und führe uns im Gebet.´ Aber er wird sagen: ´Nein, euer eigener Imam soll vortreten und als Führer handeln (...)" (Musnad Ahmad, Basissila Riwayat Jabir b. Abdullah)

Abu Umama al-Bahli (das Erwähnen im Laufe einer langen
Überlieferung) berichtet: "Genau dann, wenn der Imam der Muslime (welches Imam Mahdi ist) vortreten wird, um das Morgengebet zu führen, wird Christus, Sohn Maryams (as) unter ihnen hinabsteigen. Der Imam wird sich zurückziehen, um Platz für Christus zu machen, um das Gebet zu führen. Aber Christus (as), der den Imam in der Mitte seiner Schultern klopft, wird sagen: ´Nein, du solltest als Führer handeln, weil sich diese Gemeinde versammelt hat, um dir im Gebet zu folgen.´ Folglich wird der Imam das Gebet führen." (Ibn Majah, Kitab-ul-Fitan; Bab: Fitan Dajjal)

Uthman b. Abi al-As berichtete, dass er den Gesandten Allahs (sws) folgendes sagen hörte: "Und Christus, Sohn Maryams wird zur Zeit des Morgengebets hinuntersteigen. Der Führer der Muslime (Imam Mahdi) wird ihm sagen: ´O Geist Allahs, sei unser Führer im Gebet.´ Er wird antworten: ´Die Leute dieser Ummah sind Führer untereinander.´ Dann wird der Führer der Muslime vortreten und das Gebet führen. Wenn das Gebet zu Ende ist, wird Christus (as) seine Waffe ergreifen und zu Dajjal schreiten. Der Dajjal, wird anfangen, wie Blei zu schmelzen, wenn er Christus (as) sieht. Christus (as) wird ihn mit seiner Waffe töten. Die Begleiter des Dajjal werden vereitelt. Sie werden fliehen, aber werden nirgendwo einen Unterschlupf finden. Sogar die Bäume werden ausrufen: ´O Mumin (Gläubiger), dieser Ungläubige verbirgt sich hinter mir´, und die Steine werden sagen: ´O Mumin, dieser Ungläubige hat hinter mir Deckung genommen.´" (Musnad Ahmad, Imam Tabarani und Imam Hakim)

Hz. Aisha (r.a) berichtet bezüglich des Ereignisses von Dajjal, dass "Hz. Isa (as) hinuntersteigen und Dajjal töten wird. Nachdem dies geschehen ist, wird Hz. Isa (as) als ein gerechter Führer (Hakim) und ein wohltätiger Herrscher für die Dauer von vierzig Jahren über die Erde herrschen." (Musnad Ahmad)

Imam Abu Hanifa (r.a) sagt in Al Fiqhul Akbar auf der Seite 99, nachdem er klar machte dass Isa a.s herabsteigen wird folgendes: ,,Es gibt noch viele andere Omen, für den Tag des Gerichts. Ein Beispiel sehen wir an das auftreten von Imam Mahdi. All diese Omen sind Sahih und beinhalten die Wahrheit, und diese werden stattfinden." Imam Schafiyyi sagt in Kabir al Ilmihal auf der Seite 23, nachdem er klar macht, dass Isa (a.s) herabsteigen wird folgendes: ,,In einer Zeit, wo der Tag des Gerichts Nahe sein wird, wird ein Krieger, ein Muslim mit den Namen Mahdi auftreten." Auch Imam Ahmad und Imam Malik sagen das selbe.

Wir haben etliche Mutawatir Hadisen vorhanden, jedoch haben wir einpaar unter anderen der Hadisen vorgelegt, die Hasan (Gesund) und in Bezug zu der Überlieferungskette Sahih (Authentisch) sind. Diese Hadisen erlauben kein Spielraum für irgendjemanden, der durch menschliches Sperma von der Gebärmutter einer Frau geboren wurde, um zu erklären, dass er der Messias ist, dessen Ankunft vom heiligen Propheten Muhammad (sws) vorausgesagt wurde. Alle eben zitierten Überlieferungen, verkünden klar und endgültig den Abstieg dieses heiligen Christus (as), der ohne die Mithilfe eines Vaters vor zweitausend Jahren von Maryam (as) geboren wurde.

Die Qadianis legen einen weiteren Hadis vor, welches so lautet:

وَلاَ مَهْدِيّ إِلاَّ عِيسَى

,,Der Mahdi, ist einzig Isa."

Diese Überlieferung finden wir bei Ibn Mace, Fiten 24. Die Qadianis legen oftmals schwache Hadisen vor und interpretieren diese. Zwei Ansichten werden wir in Bezug zu diesen Hadis machen. Die erste Ansicht ist diese, dass dieser Hadis Schwach ist und abzulehnen ist. Das sagt u.a Schaykh Abu´l Huseyn al iberi in sein Mağani’l-Vefâ bi Meânil-İktifâ. Des weiteren sagt der Schaykh: ,,Die Nachrichten, welches uns der Prophet (s.a.s) gab, dass der Imam Mahdi auftreten und für sieben Jahre die Erde mit Gerechtigkeit füllen wird, ist aus dem Grund Sahih, weil es etliche Überlieferungen diesbezüglich als Mutawatir gibt." Auch Imam Hakim und Imam Suyuti erklären diesen Hadis als Schwach und lehnen es aus dem Grund ab, weil es Überliefrungen gibt, die sagen dass Mahdi und Isa (a.s) verschiedene Personen sind. Die Zweite Ansicht nun ist dieser, dass das Wort Mahdi einmal Sprachlich und einmal als Person gebraucht wird. Mahdi bedeutet: "recht geleitet". Das Wort "Mahdi" kann als Person in diesem Hadis nicht gemeint werden. Wie sieht es nun mit dem Sprachlichen gebrauch von das Wort Mahdi aus? Wenn man nun sagen sollte, wie es in den Schwachen Hadis heißt: Wa Lá Mahdi ilá Isa ibn Maryam - Und Rechtgeleitet (Mahdi) ist einzig Isa ibn Maryam, dann würde dies bedeuten, dass niemand recht geleitet war außer Isa (a.s). Dies widerspricht den Koran und auch das Wort des Propheten (s.a.s). In beide hinsichten, als Person und als Sprache, wird dieser Hadis abgelehnt und ist unakzeptabel.

Unser Prophet (s.a.s) gebrauchte das Wort Mahdi auch als Sprache. So nannte der Prophet (s.a.s) die Khalifen "Mahdiyyin" als Rechtgeleitete. Das Wort "Mahdi" stammt von der Wortwurtzen "Hudáá" ab, was "Rechtleiten" zu bedeuten hat, wie das In Sure 18:17 zu lesen ist: Men Yehdi´Allahu fe Huwe´l Muhtedi - Wen Allah leitet, der ist recht geleitet. Das Wort "Muhtedi" kommt von "Mehdi" und bedeutet, recht geleitet. Der Prophet (s.a.s) sprach inden Hadisen in erster Linie über eine Person der Mahdi heissen wird und in der zweiten Linie, gebrauchte er das Wort Mahdi sprachlich. Wenn er nun die Sprachliche Art von Mahdi gebrauchte, sprach er nicht über die Person Mahdi, welcher den Namen des Propheten: Muhammed ibn Abdullah tragen wird. Ein Beispiel sehen wir an den Hadis von Imam Ahmad in sein Musnad, mit der Authentischen Überlieferungskette, wo der Prophet (s.a.s) sagt: ,,Sehr bald werdet ihr Jesus, den Sohn der Maria antreffen, ein rech tgeleiteter (Mahdiyyan) Imam, und ein gerechter Herrscher, er wird das Kreuz brechen und das Schwein töten und er wird die Jizya abschaffen und der Krieg wird in seiner Zeit ausbrechen."

Demnach, benutzt unser Prophet (s.a.s) das Wort Mahdi, zu Isa ibn Maryam und will damit deuten, dass Isa (a.s) Rechtgeleitet ist. Damit ist nicht der Mahdi gemeint, der zuden Nachkommenschaft Fatimas angehört. Auch lesen wir in den berühmten und Authnetischen Hadisen von Irbaad ibn Saariyah, überliefert in den Sunnan von Abu Dawud und bei At-Tirmidhi, so auch in den Sunnan von Ibn Maja, in dem der Prophet (sas) sagte: ,,Ich weise euch darauf hin, meine Sunnah zu folgen und der Sunna der rechtgeleiteten Khalifen, die nach mir kommen werden."

In arabisch lautet der unterstrichene Satz: Khulafaa ar-Raschidien al Mahdiyyien. So nannte Muhammed (s.a.s) die Khalifen, welche Abu Bakr, Omar ibn Khatab, Osman ibn Affan und Ali ibn Abu Talib gewesen sind, als Mahdiyyin - Rechgeleitete. In einem Hadis macht Ammar ibn Yasir einen Bittgebet, welches er von den Propheten (s.a.s) selbst hörte. Dieses Bittgebet lautete so: ,,Oh Allah, ich erbitte von Dir bei deinem Wissen vom Unsichtbaren und bei deiner Kraft über die Schöpfung Leben, wenn Du weißt, dass das Leben gut für mich ist, und ich bitte Dich um den Tod, wenn du weißt, dass der Tod gut für mich ist. Oh Allah, ich bitte Dich um die Furcht vor Dir, wenn ich allein bin (versteckt vor den Augen anderer) und wenn ich sichtbar bin (für andere Menschen), ich bitte Dich um das wahre Wort im Zustand der Zufriedenheit und des Zorns, und ich frage Dich um das rechte Maß bei Armut und bei Überfluss, und ich bitte Dich um segenvolle Gaben, die nie enden, und ich bitte Dich um Wonne für die Augen (schöne ansehnliche Dinge) die nicht versiegt, und ich bitte Dich um die Zufriedenheit für (oder Fügung unter) das von Dir bestimmte Schicksal und ich bitte Dich um ein angenehmes (kühles) Leben (weit vom Feuer nach dem Tod (im Grab) und ich bitte Dich um den Genuss, Dein Antlitz erblicken zu dürfen und um das Verlangen, Dich anzutreffen, in Zeiten, die nicht voller Unruhe und Drangsal sind, oh Allah, verleihe uns Schönheit des Imans (überzeugter Glaube) und mache uns zu Rechtgeleiteten (Mahdiyyien)."

In einer anderen Überlieferung heißt es "Muhtadien". Dies macht nun Klar, dass der Prophet (s.a.s) und seine Sahab, die diesen Bittgebet machten, Allah darum bat zu den Mahdiyyien (Rechtgeleiteten) zugehören. Vom Sprachlichen auf die Person des eigentlichen Mahdi bezogen, wird klar, dass es sich bei dem Mahdi um einen aufrichtigen, frommen Mann handelt. Von daher wurde er eben der "Mahdi" benannt.

Wir haben nun deutlich und ganz Klar bewiesen, dass Isa (a.s) herabsteigen wird und dies die Theorie widerspricht, in welchem es heißt, dass Isa (a.s) an einen natürlichen Tode starb und das ein anderer Isa im Sinne von Inkarnation auftreten wird. Wir haben bewiesen, dass Isa (a.s) und Imam Mahdi, zwei unterschiedliche Personen sind. Wir haben die Aussagen der Gelehrten welche sie uns vorgelegt haben Widerlegt indem wir ihre Wortverdrehungen korrigiert und den wirklichen Wortlaut hervorbrachten. Auch haben wir die Lügen aufgedeckt, welches sie die Madhahibs in den Mund legten. Ihre Interpretationen aus eigenem Gelüsten haben wir zunichte gemacht. Ihre falschen Vorwürfe, welches sie der Wahrhaftigen Ahlus Sunnati Wal Dschama´ah vorwarfen, haben wir abgewehrt und zu der Sinnlosigkeit untergeordnet. Wir haben bewiesen, dass der Grab welches angeblich von Isa ibn Maryam (a.s) sein soll, nicht in Wirklichkeit sein Grab ist. Wir haben bewiesen, dass Mirza Ghulam ein falscher Prophet gewesen ist, in Hand von Koran, Sunnah und der Idschmáh der Gelehrten. Auch haben wir sogar mit dem unauthentischen Buch der Christen (die Bibel) dasselbe klar gestellt. Alles Lob alles Dank und alles Liebe gebührt Allah s.w.t, der uns den Wissen in Bezug zu diesem Thema beschehert hat.

Yasin al-Hanafi
Mohamed al-Shafi'i

Donnerstag, 26. Januar 2012

Die Überlieferung in Kanz al-Ummal, über Abu Huraira.

Die Überlieferung in Kanz al-Ummal, über Abu Huraira.

Ibn Asakir berichtete, dass Umar einst zu Abu Huraira sagte: "Höre auf damit, Hadithe über den Propheten Gottes zu erzählen, oder ich verbanne dich in deine Heimat Dus (im Jemen) oder in das Land der Affen!" (Kanz Al-Ummal, B. 5, S. 239, Nr. 4385)

Die Anwort der Sunniten:

Diese Riwaya lautet im arabischen wie folget so:


- تاريخ مدينة دمشق - ابن عساكر ج 05 ص 172 : بن عبيد الله ح وأخبرنا أبو محمد بن الأكفاني أنبأنا أبو الحسن بن أبي الحديد أنبأنا أبو محمد بن أبي نصر قالوا أنبأنا أبو بكر أحمد بن القاسم أنبأنا أبو زرعة حدثنا محمد بن زرعة حدثنا مروان عن سعيد بن عبد العزيز عن إسماعيل بن عبيد الله عن السائب بن يزيد قال سمعت عمر بن الخطاب يقول لأبي هريرة لتتركن الحديث عن رسول الله ( صلى الله عليه وسلم ) أو لألحقنك بأرض دوس وانقطع من كتاب أبي بكر كلمة معناها دوس وقال لكعب لتتركن الحديث أو لألحقنك بأرض القردة

Und dies bezüglich lesen wir nun flolgendes:


- كنز العمال - المتقي الهندي ج 01 ص 291 


قام رجل يسمى بالمتقي الهندي بإعادة ترتيب كتابي الجامع الصغيروزوائده وكتاب جمع الجوامع للسيوطي، كل ذلك في كتاب واحد مرتب على المواضيع. وهذاهو كتاب كنز العمال. وقد قصد منه جمع كل ما روي عن الرسول صلى الله عليه وسلم أي أ ن يجمع الصحيح والموضوع. وغالب ما فيه موضوع.

Zusammengefasst:

In Kanz al-Ummal 1/291 sagte der Autor selber, dass er jede Überlieferung in seinem Werk registriert hat unabhängig der Authenzität dieser Erzählungen. Das meiste was man darin findet ist unauthentisch und beinhaltet schwache Ahadithen [Mawdu']. Von daher ist es nicht besonders ein richtiger Umgang von dort Beweise raus zu suchen. Die Rawafidh pflegen oftmals daraus Ahadithen zu zitieren wobei sie die großen Hadithbücher der Ahlu al-Sunna ausseracht lassen bzw. bei Seite schieben.


- تاريخ مدينة دمشق - ابن عساكر ج 05 ص 172 : بن عبيد الله ح وأخبرنا أبو محمد بن الأكفاني أنبأنا أبو الحسن بن أبي الحديد أنبأنا أبو محمد بن أبي نصر قالوا أنبأنا أبو بكر أحمد بن القاسم أنبأنا أبو زرعة حدثنا محمد بن زرعة حدثنا مروان عن سعيد بن عبد العزيز عن إسماعيل بن عبيد الله عن السائب بن يزيد قال سمعت عمر بن الخطاب يقول لأبي هريرة لتتركن الحديث عن رسول الله ( صلى الله عليه وسلم ) أو لألحقنك بأرض دوس وانقطع من كتاب أبي بكر كلمة معناها دوس وقال لكعب لتتركن الحديث أو لألحقنك بأرض القردة

In Tarikh al-Dimashq von 'ibn al-Asakir band 5 Seite 172 wird diese Geschichte ebenso überliefert. Der Tarikh al-Dimashq ist kein Hadithbuch und 'ibn al-Asakir überlieferte viele Ahadithen welche Wahr oder erfunden sind. Imam al-Suyuti sagte, dass die meisten Ahadithen von 'ibn Asakir in sein Dimashq schwache [Da'if] Ahadithen sind.


وسند الخبر غير صحيح، ولفظه في البداية: (قال أبو زرعة الدمشقي حدثني محمد بن زرعة الرعيني حدثنا مروان بن محمد حدثنا سعيد بن عبد العزيز عن إسماعيل بن عبد الله بن السائب... إلخ) ومحمد بن زرعة لم أجد له ترجمة، والمجهول لا تقوم به حجة، وكذا إسماعيل إلا أن يكون الصواب إسماعيل بن عبيد الله (بالتصغير) ابن أبي المهاجر فثقة معروف لكن لا أدري أسمع من السائب أم لا؟ وفي البداية عقبه: (قال أبو زرعة: وسمعت أبا مسهر يذكره عن سعيد بن عبد العزيز نحواً منه لم يسنده) أقول: وسعيد لم يدرك عمر ولا السائب، هذا ومخرج الخبر شامي، ومن الممتنع أن يكون عمر نهى أبا هريرة عن الحديث ألبتة ولا يشتهر ذلك في المدينة ولا يلتفت إلى ذلك الصحابة الذين أثنوا على أبي هريرة ورووا عنه وهم كثير كما يأتي، منهم ابن عمر وغيره كما مر (ص106)، هذا باطل قطعاً، على أن أبا رية يعترف أن كعباً لم يزل يحدث عن الأول حياة عمر كلها، وكيف يعقل أن يرخص له عمر ويمنع أبا هريرة؟ هذا باطل حتماً، وأبو هريرة كان مهاجراً من بلاد دوس والمهاجر يحرم عليه أن يرجع إلى بلده فيقيم بها فكيف يهدد عمر مهاجراً أن يرده إلى البلد التي هاجر منها؟ وقد بعث عمر في أواخر إمارته أبا هريرة إلى البحرين على القضاء والصلاة كما في فتوح البلدان للبلاذري (ص92-93) وبطبيعة الحال كان يعلمهم ويفتيهم ويحدثهم.

Zusammengefasst:

Der Hadith ist (u.a) auf Grund zweier Überlieferer unauthentisch [Da'if]. Diese sind einmal: Muhammed 'ibn Zar'a und Isma'il 'ibn Abdillah. Diese zwei Überlieferer sind unbekannt [Majhuul] da es für sie überhaupt keine Authenzitätsprüfung vorhanden sind noch irgendwelche Berichte. Dies trifft auf weitere Zahllosen Ahaditen in Kanz al-Umma zu. Weitere Argumente folgen aus dieser Seite, welche zusammengfasst wird:

http://www.dd-sunnah.net/forum/showthread.php?t=129984

a) Gemäß der Informationen lebte der Überlieferer des Hadithes in Syrien. 'Umar 'ibn al-Khattab radiallahu 'anh hingegen, lebte meistens mit ihm zusammen auch Abu Huraira radiallahu 'anh in Madina. Nun stellt sich die Frage; uns ist in keiner unseren berühmten Hadithwerken eine Erzählung bekannt, dass die Leute aus Madina je einen Hadith überliefert haben, worin zu lesen sein soll, 'Umar 'ibn al-Khattab radiallahu 'anh hätte Abu Huraira radiallahu 'anh verboten Ahadithnen zu berichten. Wieso haben die Leute in Madina nie irgend etwas davon erfahren, dass Umar dem Abu Huraira verboten haben soll Ahadithen zu berichten, hingegen aber einer in Syrien? Gemäß unseren Sahih Ahadithen aus unseren berühmten Hadith Bücher ist uns das Wissen bekannt, dass die authentischen Ahadithen die Meinung der Sahaba über Abu Hurreira belegen, dass er ein sehr guter und wahrhaftiger Mensch gewesen ist. Und dies kann keiner verleugnen, ausser die Hirnlosen Rawafidh, da ihr name das "leugnen bzw. ablehnen" schon lehrt. Folglich stellt sich die noch wichtigere Frage: Sollen nun die paar unauthentische und Lügenerdichtete Ahadithen, die bekannten und authentischen Meinung bzw. Ahadithen absetzen? Vielleicht ist diese Methode bei den Rawafidh legitim, da sie ja keine Hadithwissenschaft seid der Existens ihrer Sekte genossen haben. Bei uns aber ist dies natürlich unmöglich und sicherlich mehr als schwachin.

b) Gehen wir aber mal davon aus, dass dieser Hadith stimm. Unser Ta'wil diesbzeüglich lautet, dass auch dieses geschehen stimmen sollte, dann war die Absicht von 'Umar 'ibn al-Khattab radiallahu 'anh wie folgt der gewesen, dass die Leute die Ahadithen von Abu Huraira ohne Erklärungungen hörten, und aufgrund des nicht-erklärens, diese Leute die Ahadithen falsch umgesetzt haben. Denn wie jeder Mensch auf dieser Welt der einen Verstand hat weiss, dass Abu Hurreira kein Muhaddith, und zudem kein Mufassir oder ein Fiqh-Gelehrter gewesen ist. Die 'Aqida der Ahlu al-Sunna lehrt den klardenkenden (davon sind die Rawafidh ausgeschlossen), dass der Umgang mit den Hadithen notwendiger weise einen Mufassir und insbesondere einen Fiqh-Gelehrten benötigt. Dies hätte (wenn man diese Geschichte annehmen sollte) der Grund für diese Aussage von 'Umar 'ibn al-Khattab radiallahu 'anh sein können.

Die Beweise, dass die Ahadithen der Fuqahaa unter geordnet sind, erfährt jeder im folgenden Artikel:

Die Ahadithen sind der Fuqaha unter geordnet... [Drauf klicken!]

Insofern also, hat diese Aussage in diesem unauthentischen Hadith rein garnichts mit "Lügen" zu tun. Zumal müsse man den Hirntoten Rawafidh mal die logische Frage stellen, dass wenn nun Abu Huraira radiallahu 'anh über den Propheten angenommener weise gelogen hätte, wäre die Strafe dann gerecht gewesen, Abu Huraira zurück zu seiner Heimat zuschicken, damit er dort nun weitere Lügen verbreitet? Was für eine Strafe ist das, jemanden zu seiner Heimat zu schicken weil dieser lügte? Wie schlimm ist denn eigentlich das Lügen? Da heisst es in einer Überlieferung von Abu Bakr al-Siddiq radiallahu 'anh, dass Rasulullah sallallahu 'alayhi wa sallam sagte: ,,Soll ich euch Kund bezüglich der großen Sünden geben?" Dies widerholte der Prophet drei mal. Wir sagten darauf: ,,Ja!" Er sagte dann: ,,Göttzendienst [Shirk], seinen Vater und seine Mutter ihre Rechte zu nehmen, und die Seele zu rauben." In dieser Situation befand er sich in einem gelehnten zustand (an die Wand) dann setzte er sich hin und sagte: ,,Wisst! Die Lüge und ein Lügen bezeugnis!" Dies sagte er so oft, dass wir uns fragten, wann es enden wird. [Sahih al-Bukhari, Shâdaat 10, Adab 6, Isti'dhaan 35, Istitââbe 1 und Sahih al-Muslim, Imân 143 (87) und in Sunnan al-Tirmidhi, Shâdaadat 3 (2302)]

Imam al-Nawawi rahimahullah sagt: ,,Unser Prophet deutet darauf hin, dass das Lügen und das Lügenhafte-Bezeugen zu den größten Sünden gezählt wird." [Riyaadh al-Saalihin 3/138] In einer anderen Stelle bei Sahih al-Muslim, soll der Lügner dem Munaafiq untergeordnet werden. [Siehe Imân 197] Es gibt drei vorrausetzungen die das "lügen" legitimiert, diese aber trafen auf Abu Huraira radiallahu 'anh, dass wenn diese Geschichte angenommen werden sollte deffinitiv nicht zu und auch nicht den Rawafidh bei ihren Taq'iyya[!]

Unsere Fuqahaa haben die Strafe eines Lügners nicht einfach für das Jenseits überlassen sondern auch im Diesseits werden Strafen dafür gefördert. Gemäß Abu Hanifa, Abu Yusuf und Muhammed ist die Strafe dafür, das Schlagen oder eine Freiheitsstrafe! [Marghinaani 3/132, 'ibn Qudaama,] 

Samstag, 21. Januar 2012

Die Schüler der Ashʿāria und Matūridia Schulen

Inhalt:



1) Wer sind die Ahlū al-Sunnah?

2) Wo ist die Ashʿārī und Matūrīdi ʿAqida vertreten?

3) Die Gelehrten über Imam al-Ashʿāri und Imam al-Matūrīdi.

4) Die Schüler der Ashʿārīa

Es gab viele Geschwister die uns danach fragten, welche der großen Gelehrten alle die Methodik und der 'Aqida von Imam Abu Hassan al-Ash'ari und Imam Abu Mansur al-Maturidi bekennen. Auch fragte man uns sehr oft, welche große und hochrangige Ash'ari und Maturidi Gelehrten, in welchen Bereich tätig waren? All diese Fragen werden wir insha'allah beantworten. Vorweg, wollen wir erst mal klar Stellen, was die richtigen Ahlū al-Sunnah ʿUlamā bezüglich diesen beiden Imāme sagen und wer überhaupt die Ahlū al-Sunnah sind, wenn man diese anspricht.


  • Wer sind die Ahlu al-Sunna?

Imam Murtaḍā al-Zabīdī (gest. 1205 n. Hiğra) sagte: „Wenn man den Begriff Ahlū Sunna wa al-Jamaʿa verwendet, dann meint man damit die Ashaʿīra und die Maturīdiyya“ [Imam al-Zabīdī s.2/8]

Imam al-Sūbki (gest. 771 n. Hiğra) schrieb in seinem Meisterwerk Ṭabaqāt al-Shafi'iyya: „Scheikh al-Islam al-'Izz b. ʿAbd al-Salam sagte, dass sich die shafiʿitischen, die malikitischen, die ḥanafitischen sowie die rechtgeleiteten unter den ḥanbalitischen Gelehrten über die Aqīda von (Imam al-Ashʿarī) übereinstimmten. Diese Aussage wurde von dem Oberhaupt der Malikiten in seiner Zeit Scheikh Abu ʿAmru b. al-Ḥağib und von dem Scheikh der Ḥanafiten Jamal al-Din al-Ḥuṣayrī überliefert.“ [Imam al-Sūbki 3/356]

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Und dann zitierte er Imam Ibn Asakir (gest. 571 n. Hiğra): ,,Imam IbnʿAsakir, der Ḥafiẓ dieser Umma, der Vertrauenswürdige sagte: „Gibt es unter den Hanafi, Malikī und Shafiʿī Rechtsgelehrten überhaupt jemanden, der nicht mit Imam al-Ashʿarī übereinstimmt.“ [Imam al-Sūbki s. 3/373]

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Al-Imam Ibn Hajār al Haythāmi (rahmahullah), einer der größten Gelehrten schreibt in einem Fatawā: ,,
Es bedeutet, dass die Leute der Neuerungen, eine andere Glaubenslehre (Itiqat) haben als die Leute der Sunnah. Die islamische Glaubenslehre der Leute der Sunnah ist die Glaubenslehre von Imam Abu al-Hasan al Ash'āri (rahimahullah) und Imam Abu Mansūr al Matūridi (rahimahullah)" [al-Hadithiyya, Seite 205]

In einer anderen Stelle sagt al-Imam Ibn Hajā al-Haythāmi (rahimahullah) und Imam al-Rāmlī (rahimahullah):

( وَتُقْبَلُ شَهَادَةُ ) كُلِّ ( مُبْتَدِعٍ ) هُوَ مَنْ خَالَفَ فِي الْعَقَائِدِ مَا عَلَيْهِ أَهْلُ السُّنَّةِ مِمَّا كَانَ عَلَيْهِ أَهْلُ السُّنَّةِ مِمَّا كَانَ عَلَيْهِ النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَأَصْحَابُهُ وَمَنْ بَعْدَهُمْ وَالْمُرَادُ بِهِمْ فِي الْأَزْمِنَةِ الْمُتَأَخِّرَةِ إمَامَاهَا أَبُو الْحَسَنِ الْأَشْعَرِيُّ وَأَبُو مَنْصُورٍ الْمَاتُرِيدِيُّ وَأَتْبَاعُهُمَا

Sie kommentieren eine Aussage von al-Imam al-Nawawī (und zwar das Zeugnis des Mubtadi wird akzeptiert) wie folgend: ,,
Mit Mubtadi ist gemeint: Derjejnige, der der Aqida von Ahlu al-Sunna widerspricht und das ist die Aqida vom Propheten (sallallahu 'alyhi wa salam) und der Sahāba. In den späteren Zeiten sind damit die Anhänger von Imam al-Asch'āri und Imam al-Matūridi gemeint." [Nihyat al-Muhtaj und Tuhfat al-Muhtaj]

Hier sieht man, dass Großegelehrten wie Imam Sūbkī, Imam al-ʿIzz Ibn ʿAbd al-Salam, Imam Ibn al-Ḥağīb, Imam al-Haythami, Imam al-Rāmil und Imam Ibn ʿAsakir alle bestätigen, dass die Vertreter der Ahlū al-Sunna von den vier Rechtsschulen, die ʿAqida von Imam al-Ash'arī folgten. Die Ahlu al-Sunna wa al-Jama'a, wie man sie seit mehr als eintausend Jahren kennt, sind die Vertreter der vier gesegneten Rechtsschulen und die Anhänger der ʿAqīda der Ahlu al-Sunna, deren Haupt Imame al-Ash'arī und al-Maturīdī sind. Man muss wissen, dass von Marokko bis China und zwar seit mehr als eintausend Jahren, diejenigen, welche sich zu Ahlu al-Sunna wa al-Jama'a zählten, Anhänger der vier Rechtsschulen und Vertreter der Aqīda waren, welche Imam al-Ash'arī und Imam al-Maturīdī erklärt haben.

  • Wo ist die Ashʿārī und Matūrīdi ʿAqīda vertreten?

Afrika: Ganz Schwarz und Nordafrika folgen der malikitischen Schule in Fiqh und Ash'ari Schule in ʿAqīda.

Ägypten: Die Ḥanafī Schule wird als die offizielle Rechtsschule des Landes angesehen, jedoch folgt der größte Teil der Gelehrten der Shafiʿi Schule in Fiqh und der Ash'arī Schule in ʿAqida. In Süd-Agypten und manchen Städten ist die malikitische Schule noch die dominante Schule.

Ostafrika: Sie folgen der Shafiʿi Schule in Fiqh und Ashʿarī Schule in ʿAqida.

Syrien, Libanon, Jordanien: Die Mehrheit folgen der Shafiʿi Schule in Fiqh und der Ashʿarī Schule in ʿAqida. Man findet aber auch Ḥanafitische Gelehrten.

Jemen: Die Ahlu Sunna dort sind Anhänger der Shafiʿi Schule in Fiqh und der Ashʿarī Schule in ʿAqida.

Kuwait, Bahrein, Emirat: Die offizielle Rechtsschule in Kuwait und Emirat ist die Rechtsschule von Imām Mālik. In Bahrein findet man auch malikitische und shafiʿitische Gelehrten.

Qatar: Dort sind noch Ḥanbali Gelehrte zu finden.

Ḥiğāz: Die Ahlu Sunna sind in diesem Gebiet Anhänger der Shāfiʿī und Malikī Schule und der Ashʿarī Aqīda.

Ost Saudi Arabien: Man findet unter den Ahlu al-Sunna in diesem Gebiet Anhänger von der Malikī und Shāfiʿī sowie Ḥanbalī Schule im Fiqh und der Ashʿarī Aqīda

Türkei und Mittelasiatischen Länder: Außer in den kurdischen Gebieten, wo die Schule von Imam Shāfiʿi im Fiqh und Imam al-Ashʿarī in Aqida vertreten wird, ist der Rest der Gelehrten der Ahlu al-Sunna in diesem Gebiet Anhänger der Ḥanafi Schule und Maturīdī Aqīda.

Irak: Die Ahlu Sunna sind in diesem Gebiet Anhänger der Ḥanafī Schule im Fiqh und Maturidi in Aqīda. Man findet auch Shafiʿī Gelehrten in den kurdischen Gebieten.

Iran: Die Ahlu al-Sunna sind in diesem Gebiet Anhänger der Shafiʿī Schule und Ashʿarī Aqīda.

Afghanistan: Die Ahlu Sunna in diesem Gebiet sind Anhänger der Ḥanafi Schule und Maturīdī Aqīda.

Pakistan und Indien, Bangladesch: Die Ahlu Sunna sind in diesem Gebiet Anhänger der Ḥanafi Schule und Maturīdī Aqīda.

Malaysia, Indonesien, Brunei, Maldiven: Die Ahlu al-Sunna sind in diesem Gebiet Anhänger der Shāfiʿī Schule und Ashʿarī Aqīda.

  • Die Gelehrten über Imam al-Ash'ari und die Bezeichnung "Ash'aria"

Imam al Ash'ar, ist ein Imam al-Kabir, der große Imam. Der Fromme, der Sieg gebende der Ahlu al-Sunnah. Der 'Alam al-Deen (eine große Persönlichkeit in der Religion). Er ist ein Mutu' für die Muslime. Der Uhr-Uhr großvater von Imam al-Ash'ari war Abu Musa al-Ash'ari, der Gefährte des Propheten sallallahu 'alayhi wa sallam. Der Schayhk al-Tarikat al-Ahlu al-Sunnah (Der Schaykh des Weges der Ahlu al-Sunna wa al-Jama'a). Und der Imam all Mutakallimin (der Imam, von den Kalaam Gelehrten). [Imam al-Sūbki in sein Tabaqak]

In einer anderen Stelle sagt Imam al-Sūbki: ,,Wisse, dass Abu al-Hassan al-Ash'ari keine neue Lehre und kein eigenständiges Weg entwickelt hat. Er bestätigt die Wegen und die Lehren von den Salaf al-Saalihin. [I'lam anna Abi al-Hassan lam yabda'aah raiyan wa lam yunshin Madhhaba wa innama huwaa muqarrinu li Madhaahibi al-Salaf] Er verteidigt das, was die Sahaba von den Propheten verinnerlicht haben. Man schreibt sich Imam al-Ash'ari zu, weil er sich an dem Weg von den Salaf festgehalten und diese mit den Beweise und Argumente belegt hat. Derjenige der den Weg und die Art und weise des Belegens von Imam al-Ash'ari folgt, nennt man Ash'ari." [Tabaqaat al-Hanābila 3/365]

In Muʿīd al-Niʿām wa Mūbid al-Niqām auf der Seite 22 sagt Imam al-Sūbkī (rahimahullah): ,,
Die vier Rechtsschulen sind sich Gott sei Dank einig in der ʽAqīda mit Ausnahme einzelner Personen, die man den Muʽtazila oder den Anthropomorphisten zurechnen kann. Aber sonst ist die große Mehrheit auf dem wahren Weg. Sie bestätigen die ʽAqīda von Imām aṭ-Ṭaḥāwī, welche die Gelehrten von Generation zu Generation geerbt haben und sie dienen Allah mit der Lehre von dem Scheikh der Ahlu Sunna und zwar Imām al-ʾAschʽarī, welchem nur ein Irregeleiteter widerspricht.“

Imam al-Bayhāki sagte, nachdem er die vorherigen 'ilm al-'Aqida punkte erklärte: ,,[...] Bis unser Sheykh Imam al-Ash'āri an die Reihe kam. [ilā ʿan balāghatīn Nawbatī ilā shaykhinā Abi al-Hassan al-Ash'āri] Er hat keine Erneuerung in den Din von Allah reingebracht und keine Bid'a eingeführt, sondern er nahm die Aussagen von den Sahaba, den Tabi'in und jene die nach ihnen kamen, und die Aussagen der Gelehrten in 'Usūl al-Din. Er hat sie verteidigt indem er ihre Aussagen ausführlicher erklärt hat. Er hat das Bewiesen was es in der Shari'a für 'Aqida und 'Usūl gibt, was nicht gegen den Verstand ist. Er hat diejenigen widerlegt, die gesagt haben, dass manche Aussagen der früheren Gelehrten gegen den Verstand ist. In seiner erklärung war eine Verstärkung von den Aussagen der Ahlu al-Sunna wa al-Jama'a, die noch nicht ausführlich bewiesen waren. Er hat die Aussagen von den früheren Gelehrten verteidigt, wie Imam Abu Hanifa, Sufya al-Thawri aus Qufa, al-Awzā'i und andere aus Shamm, wie Imam al-Malik und Imam al-Shafi'i aus Haramayn, und diejenigen die nach ihren weg aus den verschiedenen Ecken gegangen sind, wie Imam Ahmad ibn Hanbal und al-Layth 'ibn Sa'ad und andere wie Imam al-Bukhari und Imam al-Muslim die als bewahrer der Sunna gellten." [Diese Aussage überlieferte Imam al-Sūbki in sein Tabaqāt al-Shafi'iyya Kubrā, und auch überliefert diese Aussage Imam al-Asākir in sein Tabiyin Kadhib al-Muftāri.]

Imam 'ibn al-Asākir sagt über Imam al-Ash'ari folgendes: ,,Er hat viel mehr die Aussagen von Ahlu al-Sunna wa al-Jama'a verteidigt, die vergessen waren bei den Irregeleiteten. Und er hat die Aussagen von vier Imame und andere erklärt, was manchen nicht mehr verstanden haben. Er hat die Shar'ia wider frisch gemacht nachdem sie von den Verleugner verborgen wurde. Wir schreiben uns nicht Imam al-Ash'ari zu weil wir ihm nachahmen, sondern wir stimmen mit ihm überein in den Punkten von Tawhid. Und die starken meinungen stimmen dem zu. Macnhe von uns schreiben sich ihm expliziet zu, damit sie sich von den Mubtadi'a (erneuerer) unterscheiden. Solche Mubtadi' die sich nicht Imam al-Ash'ari zuschteiben wie zb die Mu'tazila, Jahmiyya, Karramaiyya, Mushabbiha und den Saalimin und andere." [Tabi'in Kathib al-Muftari]

Imam al-Murtada al-Subaydi sagt über die zwei Imame, Ash'ari und Maturidi: ,,Imam al-Ash'ari und Imam al-Maturidi haben die Mu'tadir widerlegt und gegen sie Argumentiert, bis die Mu'tadir ausgestorben sind." [Ithafu al-Salati al-Mutteqin]

Shaykh Azzaddin ibn al-Abd al-Salam sagt: ,,Die Aqida von Imam al-Ash'ari ist die Aqida der Hanafiyya, der Shafi'iyya, der Malikiyya und die von den einigen Frommen und Guten unter den Hanbaliyya. Andere großgelehrten haben dies ebenso bestätigt."

Dies bestätigt auch der bekannte Imam Abū Amr ibn al-Hajir welcher ein sehr bekannter unter den Mailikiten gewesen ist und reichlich wissen in Usūl al-Fiqh besaß. Auch wird diese Aussage von Imam Jamaladdin al-Husayri bestätigt. Zwei groß Gelehrten der Ahlus Sunnah.

Imam al-Khatib al-Baghdādi sagt folgendes über Imam al-Ash'ari: ,,Er ist einer von den Kalām Gelehrten und einer von den verfasser der Bücher welche gegen die Verleugner gerichtet sind, wie auch gegen die Mu'tazila, die Rawafidh, die Jahmiyya, die Khawaarij und die anderen Sekten. Er stammt aus Basra und lebte in Bagdat bis er gestorben ist."

Dann brachte er eine Geschichte wo Imam al-Ash'ari studiert hat wie zb bei Abi Abu Ishāq al-Barwazi. Am ende sagte er mit einer überlieferunsgkette die bis zu Abu Bakr ibn al-Sarafi geht: ,,Die Mu'tazila hatten ihre Köpfer hoch gehabt, dann hat Allah Imam al-Ash'ari gezeigt, und hat sie zu ihren löscher zurück geschickt." [Tarikh al-Baghdād]

Imam 'ibn al-Asākir sagte über Imam al-Ash'ari folgendes: ,,Er war im Wege der Mu'tazila 40 Jahre. Er war ein Imaa in I'tizaal. Er verließ die Menschen für 15 Tage. Danach ging er zur großen Mosche, stug auf den Minbar und sagte; O ihr Leute! ich war weg von euch zu dieser zweit, weil für mich die Argumente der beiden Parteien (Ahlu Sunna und Mu'tzaila) gleich geworden sind. Ich konnte keinen Beweiss von den anderen bevorziehen. Dann bat ich Allah um rechtleitung. Dann hat Er mich rechtgeleitet zu dem Glaube den ich in diesen Bücher verfasst habe. Ich disstanziere mich nun von alles was ich vorher geglaubt habe genau so wie ich jetzt meinen Gewand ausziehe. So zog er seinen Gewand aus und gab den Menschen seine Bücher. Einer von diesen Büchern war Kitaab al-Lughaa und ein Buch wo er die Mu'tazila kritisierte. Nachdem die Ahl al-Hadith und die Rechtsgelehrten diese Bücher, gleich nach dem er al-I'tizaal verlasst hat gelesen haben, haben sie diese akzeptiert und es verinnerlicht. Sie nahmen ihn als Vorbild und als Imaam genommen bis man sogar den Madhhab der Ahlu al-Sunna ihm zuschrieb." [Tabiyi Kadhib al-Muftari]

Imam 'ibn al-Khalikān berichtet über Imam al-Ash'ari: ,,Er ist der vertreter der 'usuul Lehre, und er ist der verfächter von dem Weg der Ahlu Sunna. Und zu ihm werden die Ash'aria zugeschreiben. Seine berühmtheit genügt eigentlich, dass man garnicht braucht viel über ihm zu erzählen. [...] Am Anfang war Imam al-Ash'ari einer von den Mu'tazila. Danach hat er Tawbaa gemacht in der großen Mosche von Basra an einem Freitag. Er stug auf einen Minbar und schrie mit einer lauten Stimme; Wer mich kennt er hat mich erkannt. Und wer mich nicht kennt, dem stelle ich mich jetzt vor. Ich bin der und der. Ich sagts das der Kur'an erschaffen wurde und das man Allah nicht sehen kann, und das die schlechten und guten taten von uns erschaffen sind. Ich zeige nun Tawbaa von solchen Irrglauben und ich werde auf sie antworten." [Wa Fa'yātu Ayyān]

Ibn al-Qadi Shuhubā sagt über Imam al-Ash'ari folgendes: ,,Er ist einer der Oberhäupter der Theologen und ein Verfechter der Sunna. Einer der die Religion verteidigt un die 'Aqida der Muslime bewahrt. [...] Er verließ die Mu'tazila und schreib Bücher gegen sie. Er kam nach Baghdat und lernte auch von Zakariyya al-Saaji (dieser Imam war der Schüler von Imam al-Muzaari und Imam al-Rabi'aa. Und diese beiden waren die Schüler von Imam al-Shafi'i) [..]" [Tabaqāt al-Shafi'iyya]

In einem Fatwā lesen wir:

Frage: Was sagen die auserwählten Meister, die Imame und Juristen, möge Allah ihren Erfolg vermehren und möge Er zufrieden mit ihnen sein, über eine Gruppe von Menschen, die sich darin geeinigt haben, die Gruppe al-Asch’aris zu verfluchen und sie des Unglaubens zu beschuldigen? Welches Urteil ziehen diese Worte nach sich? Bitte geben Sie uns diesbezüglich eine Antwort und möge Allah Sie belohnen, wenn Allah es will.

Die Antwort und von Allah kommt göttlicher Erfolg: Wahrlich, derjenige, der sich nach vorn drängt, um eine Gruppe von Muslimen des Unglaubens zu beschuldigen, hat eine Erneuerung getätigt und etwas Verbotenes getan. Was nötig ist für den Bewacher der Angelegenheiten [den Herrscher] (möge Allah seine Unterstützter stärken), ist das Rügen und Disziplinieren einer solchen Person und seinesgleichen, damit sie vor solchen Taten zurückschrecken.

[- Muhammad ibn ‘Ali al-Damaghani]

Wahrlich, die Asch’aris sind die vollkommenen Repräsentanten der Sunnah und die Unterstützer des Heiligen Gesetzes; standhaft in ihren Antworten gegen die Erneuerer unter den Qadariyyah, Rafidha und anderen. Wer auch immer sie herabwürdigt, würdigt die Ahlu Sunnah herab. Wenn diese Angelegenheit die Aufmerksamkeit des Herrschers, dem Bewacher der Angelegenheiten der Muslime, erregt, dann obliegt es ihm, sie auf eine abschreckende Art zu disziplinieren.

[- Ibrahim ibn ‘Ali al-Fayruzabadi]

Meine Antwort ist dieselbe.

[-Muhammad ibn Ahmad al-Schaschi]

[Siehe: „Al-Tabyin“ von Hafiz Ibn ‘Asākir, S. 332, und „Tabaqat al-Schafi’iyya al-Kubra“ von Imam Taj al-Din al-Sūbki, 2/260]

Al-Imām ibn Asākīr erklärt im folgendem Text, wer die oben genannten Personen sind, die diese Antwort auf die oben gestellte Frage gaben: ,,Dies sind also die Antworten der Imame, welche während ihrer Zeit die Gelehrten der Islamischen Gemeinde waren. Der Hauptrichter, Abu ‘Abdullah al-Hanafi al-Damaghani, wurde in seiner Zeit als der „Zweite Abu Hanifa“ bezeichnet. Der Scheich, der Imam, Abu Ishaq – der Ruf von einer Tugend durchdrang alle Horizonte. Der Scheich, der Imam Abu Bakr al-Schaschi – seine Stärke im Wissen ist den Anfängern und den vollendeten Meistern gleichermaßen bekannt. So wird derjenige, dem Allah göttlichen Erfolg gab in Klarheit und ihn vor Streit und Sturheit bewahrte, die Schlussfolgerung erreichen, aus dem, was sie sagten, und er wird ihre Information als ausreichend empfinden. Möge Allah uns davor bewahren, Lüge oder Verleumdung zu sprechen und möge Er unseren Brüdern im Glauben, die vor uns kamen, und uns vergeben und möge Er uns zu ihren exzellenten Nachfolger machen und uns mit ihnen in den Wohnstätten des Paradieses versammeln." [Al-Tabyyīn S.332]

Dies ist die Erklärung der 'Aqida Schulen von Imam al-Ash'ari und Imam al-Maturidi, wie auch die Erklrungen über ihre Person und Wissenschaften von den größten Gelehrten dieser Ummah.
  • Die Schüler der Ashʿārīa
Nun wollen wir die grossen Schüler von Imam al-Maturidi und Imam al-Ash'ari erwähnen. Da diese endlose Schüler sind, werden wir nur einige erwähnen inshaʿAllah. 

Wir werden nun aus dem Buch "Tabiyun Kahdib al-Muftadi" von den großen Gelehrten 'ibn Asakir zitieren. In diesem Buch hat er sehr viele Schüler von Imam al-Ash'ari erwähnt und registriert. Daraus werden wir erstmal nur sieben große Gelehrten zitieren, welche an sich schon völlig ausreichen müssten.

1) Mjaahid al-Bassri. 

Über ihm sagt Imam al-Zahabi in sein Siyaar al-'Alamin al-Mubalaah: ,,Ibn al-Mujaahid, der Lehrer [...] der begleiter von Abi al-Hassan al-Ash'ari. Er kam nach Bagdat und schrieb viele Bücher. Er studierte zudem auch 'ilm al-Kalam. Abu Tayyib al-Baqillani hat bei ihm gelernt. Abu Khatib al-Baghdaadi sagte; viele haben uns erzählt, dass er ein sehr bescheidener und ein sehr formmer Mensch gewesen ist, dessen Weg sehr gut und sehr schön war."

Imam Mujaahid al-Bassari blieb mit Imam al-Ash'ari bis zu seinem Tot. Es darf nicht vergessen werden zu betonen, dass Imam al-Zahabi einige Ash'ari Gelehrten zu unrecht kritisiert hat, wie das sein Schüler ihm als Antwort geschrieben hatte. So zitieren wir nun weiter aus dem Werk von Imam al-Zahabi:

2) Abu al-Hassan al-Baahili al-Bassri. 

Imam al-Zahabi sagte über ihm: ,,Al-Baahili, der groß Gelehrte [Allamaah], der Sheykh von den Kalaam Gelehrten [sheykh al-Mutakallimin] Abu al-Hassan al-Baahli al-Bassri, der Schüler von Imam al-Ash'ari [tirmiydhu Abi al-Hassan al-Ash'ari]. Er war in den rationalen Wissenschaft sehr gut. Er war sehr Klug und Schlau [yaqidân Fatinan], er war Redegewandt [lâthiynan], er war Fromm [Saalihan] und ein Gottdienener ['aabidan]."

3) Abu Muhammed al-Tabari Qadi Jurjaan.

Über ihm sagt Imam al-Zahabi: ,,Abu Muhammed al-Tabari al-Shafi'i! Er ist bekannt mit dem Beinamen al-Iraaqi, und bei den Leuten von Jurjaan ist er bekannt mit den namen Bilmanjaniqi (sein Spitzname). Er war der Qaadi von der Region in Jurjaan. Er war ein Rechtgelehrter [faqihan] ein Imam [imaaman] er war Redegewand [fasiham balighan] und er folgt den Madhhab von Imam al-Ash'ari was die rationalen Argumente betrifft ['alaa Madhhabi Ash'ari fi al-Nazar], er kam nach Nisabur im Jare 349 und er starb in Bukhaara. Er überlieferte von Amran ibn al-Musa, ibn al-Mushaaja und Yahya ibn al-Sail, und von ihm hat überliefert al-Haakim al-Nisaburi, der verfasser von al-Mustadrak 'alaa al-Sahihayn."

4) Imam Abu Bakr al-Qaffaal al-Shaashi. 

Diese Person, ist ein großer Gelehrter der die Rechtschule von Imam al-Shafi'i nach Transoksanien [die Region bei ost Iran, Afghanistan, Turkmenistan usw] brachte. Er war ein Schüler von Ibn al-Surayj, derjenige, der die Rechtschule von Imam al-Shafi'i in Bagdat etabilierte. Imam al-Zahabi sagt über ihm: ,,Al-Qaffaal, der Imam [al-Imaam] der groß Gelehrte ['allamaa kabir} und der Sheykh von den Shafi'iten [Sheykh al-Shafi'iyyati]. Al-Faqih Nasir al-Umri sagt; in der Zeit von Abu Bakr al-Qaffaal gab es keinen der mehr Wissen in Fiqh hatte als wie er, und es kommt auch keiner wie er. Wir (diejenigen die in seiner Zeit lebten) sagten, er ist wie ein Engel im Form eines Menschen. Er hat Hadith überliefert [haddadhaa] und Bücher vorgelesen ['amlaa]. Er war ein Kopf in Fiqh [ra'san fi al-Fiqhi] er war ein Vorbild in der Askese [qudwatan fi al-Zuhdi]. Abu Bakr al-Sam'aani sagte; Er war ein eizigartiger in seiner Zeit in Fiqh, im auswendiglernen der Ahadith, in Gottesfurcht und in der Askese."

5) Abu Saahil al-Suhluuki. 

Imam al-Zahabi sagt über ihm: ,,Er war ein Imam, der großname ['allamaa], derjenige der viele wissenschafften beherrscht [dhulfunuun]. Er war ein Faaqih in der shafi'itischen Rechtschule. Er war Theologe [al-Mutakallimu] ein Grammariker [al-Nahwiyyu] ein Kur'an Kommentator [al-Mufassiru], ein Sprachwissenschaftler [al-Lughawiyyu], ein Sufi [al-Sufiyyu], der Sheykh von Khorasan [sheykhu Khurasaan]. Al-Haakim sagte über ihm; er ist der Gelehrte überhaupt in seiner Zeit. Die Bewohner von Khorasaan sagten, dass sie noch nie so einen Gelehrten gesehen haben wie Abu Saahil. Saahibu Isamil 'ibn Abbad sagte; wir sahen niemanden wie Abu Saahil. Er selbst (Abu Saahil) sah niemanden der so ist wie er."

6) Abu Zaid al-Marwadhi. 

Imam al-Zahabi sagt über ihm: der Sheykh [al-Sheykh], der Imam [al-Imaam], der Mufti [al-Mufti], das Vorbil [al-Qudwaa], der Askese [al-Zaahid], der Sheykh von den Shafi'iten [sheykhu Shafi'iyya]. Abu Zaid Muhammed ibn al-Ahmad ibn al-Abdillah ibn al-Muhammed al-Marwadhi (sein ganzer Name), er ist der Überlieferer von Sahih al-Bukhaari [rawi Sahih al-Bukhari 'an al-Farbaari]. Er war der Sheykh der Shafi'iten in seiner Zeit aus dem Gebiet von Transoktanien. Er gillt zu den Gelehrten die eine Meinung in der Rechtschule von Imam al-Shafi'i äußern konnten. Al-Haakim sagte; Er war von den asketischsten Rechtsgelehrten, und von den Rechtsgelehrten der meiste der Ibaada tat. Er war der gottefürchtigste, der oft weinte über seine Fehler. Er war einer der bescheidensten Personen, die zu Allah zurück kommen."

Wir wissen, dass der Sahih Werk von Imam al-Bukhari eine Überlieferungskette hat, worin sich ein Schüler von Imam al-Ash'ari befindet. Mit anderen Worten überliefern auch die Ash'ariyya den Sahih von Imam al-Bukhari rahimahullah. Und dies bestätigen uns die Gelehrten wie Imam al-Zahabi rahimahullah.

7) Muhammed ibn al-Ishaaq al-Tabari.

Imam al-Zahabi sagt über ihm: ,,Er war einer der wichtigsten Schülern von Imam al-Ash'ari. Er schloss seinen Studium bei ihm ab. Danach ging er nach Syrien und hat dort die Lehre von Abu al-Hassan al-Ash'ari verbreitet. Er hat auch bei 'ibn Jarrir al-Tabari studiert. Er hörte und verfasste von ihm (von Imam al-Tabari) diereckt das Buch des Tafsir."

Wie man erkennen kann, haben die Ash'ari Gelehrten nicht nur den Sahih von Imam al-Bukhari überliefert sondern auch den Tafsir von Imam al-Tabari wie auch sind sie für die etabilierung der shafi'itischen Rechtschule. Sie waren Grammatiker, Hadithüberlieferer und diener der Rechtschulen. Diese sind Gelehrten die von den Salaf al-Saalihin überliefert haben und eine Brücke zwischen uns und den Salaf bilden. Nach dem die Generation der Salaf zuende ging, kamen solche Gelehrten welche eindeutig die Erben der Salaf bilden.


Welche der großen Gelehrten gehören zu der Ash'ariyya und der Maturidiyya die in den verschiedenen Bereichen tätig waren?


Im Bereich von Tafsir:


Abū Mansūr al-Matūrīdī (gest. 333. n. Hiğra) Ḥanafī  
Abū al-Layth as-Samarqandī (gest. 373 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī 
Aḥmad b. Fāris  (gest. 395 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Abū ʿAbdraḥman as-Sullāmī (gest. 22 412 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Ath-Thaʿlabī (gest. 427 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī 
Abd al-Qāhir al-Baghdadī (gest 429. n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī
Abū Dhar al-Harawī (gest. 434 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Abū ʿUthmān aṣ-Ṣābūnī (gest. 447 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Al-Quschayrī (gest. 465 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī 
Al-Wāḥidī (gest. 468 n. Hiğra) Schafiʿī Aschʾarī 
Abū al-Walīd al-Bāğī  (gest.  474  n.  Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
ʿAbd al-Qāhir al-Ğurğānī (gest. 474 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī
Al-Baghawī (gest. 510 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Ar-Rāghib al-Isfahānī (gest. 535 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Ibn ʿAṭṭiyya (gest. 541 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī 
Abū Bakr Ibn al-ʿArabī (gest. 543 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Ar-Rāzī (gest. 606 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Ibn al-Ğawzī (gest. 654 n. Hiğra)  Ḥanbalī  
Al-Qurtubī (gest. 671 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Al-Bayḍāwī (gest. 685 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Al-Khāzin (gest. Ende des 7. Jh. n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
An-Nasafī (gest. 701 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī 
Ibn  Ğuzay (gest. 741 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Abū Ḥayyān al-Andalusī  (gest. 745  n.  Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
ʿAlāʾ ad-Dīn at-Turkmānī (gest. 750 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrd
Ibn Kathīr (gest. 774 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Ibn ʿIllān aṣ-Ṣiddīqī (gest. 776 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Al-Bābartī (gest. 786 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
Al-Fayrūzabādī (gest.  816 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī
Ğalāl ad-Dīn al-Maḥallī (gest. 864 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  Sirāğ 
ad-Dīn al-Bulqīnī (gest. 868 gest. n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Qāsim b. Qutlubgā (gest. 879 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
Al-Kawrānī (gest. 891 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
Ibn al-Khatīb al-Maqdisī  (gest. 898 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
As-Suyūṭī  (gest.  921  n.  Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī 
Kamāl ad-Dīn Pascha (gest. 940 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
Al-Bakrī (gest.  Um 950 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Scheikh Zadeh (gest. 951 n. 23 Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
Abū Suʿūd (gest. 951 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
Al-ʿĪschī (gest. 1011 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
Schihāb ad-Dīn al-Khafāğī  (gest. Um 1070 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī 
Ibrahīm Haqqī (gest. 1127 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
As-Sindī (gest. 1138 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
Al-Qāz Abādī al-Ḥanafī (gest. 1163 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
Al-Qūnawī (gest. 1195 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī  
Ibn ʿAğība (gest 1224 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī 
Aṣ-Ṣāwī (gest 1242 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Al-Alūsī (gest. 1270 n. n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī 
Al-Ḥaydarī (gest. 1299 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
An-Nabahānī (gest. 1350 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī  
Ibn ʿAschūr (gest. 1393 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Ash-Shaʿrāwī (gest. 1418 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿar



Im Bereich von Hadith:


Ibn al-Qaṣṣār (gest. 398 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
al Hākim an-Nīsāpūrī (gest 405 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
al-Qaḍī  ʿAbd al-Wahhāb (gest. 422 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Abū Nuʿaym al-Isfahānī (gest. 430 n. 24 Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Abū Dhar al-Harawī  (gest.  434  n.  Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
al-Bayhaqī (gest. 458 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
al-Baghdādī (gest. 463 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Abū al-Walīd al Bāğī (gest. 474 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Abū Muḥammad as-Samarqandī (gest.  491 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
Ibn Baṭṭāl (gest. 499 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Abū ʿAbdillāh al-Balkhī (gest.  522 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
al-Qāḍī  ʿIyyāḍ  (gest. 544. n. Hīğra) Mālikī Aschʿarī  
Ibn ʿAsākir  (gest 571 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
as-Salafī (gest. 567 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Ibn Ṣallāḥ (gest. 643 n. H.) Schāfiʿī Aschʾarī
an-Nawawī (gest 676 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Abū Ğamra (gest. 695 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī    
az-Zaylaʿī (gest.  762 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
Taqiyy ad-Dīn as-Subkī (gest. 756 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Tāğ ad-Dīn as-Subkī  (gest. 771 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī     
al-Karmānī (gest. 786 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
al-Ubbāy (gest. 827 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī 
Ibn  Ḥağar al-Asqalānī (gest. 852 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
al-Badr al-ʿAynī (gest. 855 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī 
Kamāl ad-Dīn b. al-Humām  (gest.  861  n.  Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī  
Qāsim b. Qutlubgā (gest. 879 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī  
as-Sakhāwī (gest. 902 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
as-Suyūtī (gest. 911 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī 
al-Qastalānī (gest. 923 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Zakariyya al-Anṣārī  (gest. 926 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī   
al-Muttaqī al-Hindī (gest. 975 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī 
ʿAlī al-Qārī (gest. 1014 n. Hiğra)  
al-Manāwī (gest. 1030 n. Hiğra)  
ʿAbd al-Ḥaqq ad-Dahlawī (gest. 1056 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī 
az-Zurqānī (gest. 1122 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
al-Murtaḍā az-Zabīdī (gest. 1205 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
ʿAbd al-Ḥayy al-Laknawī (gest. 1304 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
Maḥmūd  Ḥasan ad-Deobandī  (gest. 1339 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī 
al-Kawtharī   ( gest. 1371 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
al-Ghumārī (gest. 1413 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī


Im Bereich von Fiqh und 'usuul al-Fiqh:



Hanafi Rechtschule:


asch-Schāschī (gest. 344 n. Hiğra)  Ḥanafī
al-Ğaṣāṣ (gest. 370 n. Hiğra)  Ḥanafī
Al-Qudūrī (gest. 428 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
adDabūsī (gest. 430 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
al-Pazdawī (gest. 482 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
as-Sarakhsī (gest. 490 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
aṣ-Ṣadr asch-Schahīd (gest. 536 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
ʾAlāʾ ad-Dīn as-Samarqandī (gest. 539 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
al-Kāsānī (gest. 578 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
al-Qāḍī Khān (gest. 592 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
al-Marghiyānī (gest. 593 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
al-Mawṣilī (gest. 683 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
ʿAlāʾ ad-Dīn al-Bukhārī (gest. 730 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
Al-Bābartī (gest. 786 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
al-Badr al-ʿAynī (gest. 855 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
Kamāl ad-Dīn b. al-Humām  (gest.  861  n.  Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
al-Ḥalabī (gest. 956 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
Ibn Nağīm (gest. 970 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
ʿAlī al-Qārī (gest. 1014 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
Ibn ʿĀbidīn (gest. 1252 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī
al-Maydānī (gest. 1298 n. Hiğra)  Ḥanafī Matūrīdī
Aḥmad al-ʿUthmānī (gest. 1394 n. Hiğra) Ḥanafī Matūrīdī.



Mālikī Rechtsschule 


Ibn Abī Zayd al-Qayrawānī (gest. 386 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī  
Ibn al-Qaṣṣār (gest. 398 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Qaḍī ʿAbd al-Wahhāb (gest. 422 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Ibn ʿAbd al-Barr (gest. 463 n. Hiğra) Mālikī
Abū al-Walīd al Bāğī (gest. 474 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Lakhmī (gest. 478 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Ibn Baṭṭāl (gest. 499 n. Hiğra)
Ibn Ruschd der Großvater (gest. 520 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Māzurī gest. 536 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Abū Bakr Ibn al-ʿArabī (gest. 543 n. Hiğra)
al-Qāḍī ʿIyyāḍ  (gest. 544. n. Hīğra) Mālikī Aschʿarī
Ibn al-Ḥāğib (gest. 646 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Qarāfī (gest. 684 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Ibn Ğuzay (gest. 741 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Khalīl (gest. 767 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Asch-Schāṭibī (gest. 790 n. Hiğra)
Ibn ʿArafa (gest. 803 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Birhām (gest. 805 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Ibn Nāğī (gest. 837 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Mawwāq (gest. 897 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
Zarrūq (gest. 899 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Wanschirīsī (gest. 914 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Ḥaṭṭāb  Mālikī Aschʿarī (gest. 904 n. Hiğra)
an-Nafrāwī (gest. 1120 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
ad-Dardīr (gest. 1201 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
ad-Dusūqī (gest. 1230 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
ar-Rhūnī (gest.  1230 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
al-Amīr (gest. 1232 n. Hiğra)  Mālikī Aschʿarī  
aṣ-Ṣāwī (gest.  1241 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
ʾIllīsch  (gest. 1299 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī
aṭ-Ṭāhir b.  ʿAschūr (gest. 1393 n. Hiğra) Mālikī Aschʿarī.



Schafiʿī Rechtsschule 


 Al-Qāḍī Ḥusayn (gest. 462 n . Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Abū Isḥāq asch-Schīrāzī  (gest.  467  n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Maḥāmilī (gest. 415 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Imām al-Ḥaramayn (gest. 478 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Ghazālī (gest. 505 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Baghawī (gest. 516 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Abū Schuğāʿ (gest. 593 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
ar-Rāfiʿī  (gest. 623 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Al ʿIzz b. ʿAbd as-Salām (gest. 660 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Qazwīnī (gest. 665 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
an-Nawawī (gest.  676 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Ibn Diqqīq al-ʿĪd (gest. 702 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Taqiyy ad-Dīn as-Subkī (gest. 756 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Tāğ ad-Dīn as-Subkī (gest. 771 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Ibn ʿIllān aṣ-Ṣiddīqī (gest. 776 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Abū Zarʿa al-ʿIrāqī (gest. 826 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʿarī
Ğalāl ad-Dīn al-Maḥallī (gest. 864 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
as-Suyūtī  (gest.  911 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Ibn Qāsim al-Ghazzī (gest. 918 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
Zakariyya al-Anṣārī  (gest. 926 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī  
Ibn Ḥağar al-Haythamī (gest. 974 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Khaṭīb asch-Scharbīnī (gest. 977 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
ar-Ramlī (gest. 1004 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Qalyūnī (gest. 1069 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Midbāghī (gest. 1170 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
 al-Ğamal (gest. 1204) Schāfiʿī Aschʾarī
al-Bīğūrī (gest. 1277) Schāfiʿī Aschʾarī
ad-Dimyāṭī (gest. 1310 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī
ad-Dīb (gest. 1431 n. Hiğra) Schāfiʿī Aschʾarī



Ḥanbalī Rechtsschule 


 Abū al-Faḍl at-tamīmī (gest. 410 n. Hiğra)
Abū Yaʿlā (gest. 458 n. Hiğra)
Ibn al-Ğawzī  (gest. 508 n. Hiğra)  
Ibn ʿUqayl (gest. 513 n. Hiğra)
Abd al-Qādir al-Ğīlānī  (gest. 562 n. Hiğra)
Ibn Qudāma (gest. 620 n. Hiğra)  
ʿAbd as-Salām b. Taymiyya (gest. 652 n. Hiğra)
Ibn Rağab (gest. 795 n. Hiğra)
Ibn ʿĀdil al-Ḥanbalī (gest. 880 n. Hiğra)
Al-Ḥağawī (gest. 968 n. Hiğra)
Ibn an-Nağār (gest. 972 n. Hiğra)
Marʿī Al-Karmī (gest. 1033 n. Hiğra)
Al-Bahūtī (gest. 1051 n. Hiğra)
Ibn Balbān (gest. 1083 n. Hiğra)
Ibn  ʿImād al-Ḥanbali (gest. 1089 n. Hiğra)
Abū al-Mawāhib (gest. 1126 n. Hiğra)


Im Bereich von 'Aqida:


Muğāhid alBaṣrī (gest. 368 n. Hīğra) Aschʿarī
Abū al-Ḥasan al-Bāhilī um (gest. 370 n. Hīğra) Aschʿarī
Muhammad b. Mahdī aṭ-Ṭabarī  im 4. Jh. Aschʿarī
al-Bāqillānī (gest. 402 n. Hīğra) Aschʿarī
Ibn Fūrak (gest. 406 n. Hīğra) Aschʿarī
Abū Isḥāq al-Isfarāyīnī (gest. 418 n. Hīğra) Aschʿarī
al-Qāḍī ʿAbd al-Wahhāb (gest. 422 n. Hīğra) Aschʿarī
Abū Manṣūr al-Baghdādī (gest. 429 n. Hīğra) Aschʿarī
Abū Nuʿaym al-Iṣfahānī (gest. 430 n. Hīğra) Aschʿarī
al-Bayhaqī  (gest. 458 n. Hīğra) Aschʿarī
al-Quschayrī (gest. 465 n. Hīğra) Aschʿarī
Abū Isḥāq asch-Schīrāzī (gest. 467 n. Hīğra) Aschʿarī
Imām al-Ḥaramayn (gest. 478 n. Hīğra) Aschʿarī
al-Pazdawī (gest. 482 n. Hiğra) Mātūrīdī
al-Ghazālī (gest. 505 n. Hīğra) Aschʿarī
Abū Bakr asch-Schāschī (gest. 507 n. Hīğra) Aschʿarī
Abū al-Muʿīn an-Nasafī (gest. 508 n. Hīğra) Mātūrīdī
al-Māzurī (gest. 536 n. Hīğra) Aschʿarī
Nağm ad-Dīn an-Nasafī (gest. 537 n. Hīğra) Mātūrīdī
Abū Bakr Ibn al-ʿArabī (gest. 543 n. Hīğra) Aschʿarī
Ibn alQuschayrī (gest. 546 n. Hīğra) Aschʿarī  
Ibn ʿAsākir (gest. 571 n. Hīğra) Aschʿarī
al-Ghaznawī (gest. 593 n. Hīğra) Mātūrīdī
ar-Rāzī (gest. 606 n. Hīğra) Aschʿarī  
al-Āmidī (gest. 631 n. Hīğra) Aschʿarī
al-Bayḍāwī (gest. 685 n. Hīğra) Aschʿarī
An-Nasafī (gest. 701 n. Hiğra) Mātūrīdī
al-Īğī (gest. 756 n. Hīğra) Aschʿarī  
at-Taftazānī (gest. 791 n. Hīğra)
al-Ğurğānī (gest. 816 n. Hīğra) Aschʿarī
al-Khayālī (gest. 862 n. Hīğra)
Qāsim b. Qutlubgā (gest. 879 n. Hiğra) Mātūrīdī
as-Sannūsī (gest. 895 n. Hīğra) Aschʿarī
Kamāl ad-Dīn Pascha (gest. 940 n. Hiğra) Mātūrīdī
ʿAlī al-Qārī (gest. 1014 n. Hiğra) Mātūrīdī
al-Laqqānī (gest. 1041 n. Hīğra) Aschʿarī
Yūsuf Efendi Zadeh (gest. 1167 n. Hīğra) Mātūrīdī
ad-Dardīr (gest. 1201 n. Hiğra) Aschʿarī
ad-Dusūqī (gest. 1230 n. Hiğra) Aschʿarī
al-Bağūrī (gest. 1277 n. Hīğra) Aschʿarī
aṣ-Ṣāwī (gest.  1241 n. Hiğra)
ʾIllīsch (gest. 1299 n. Hiğra) Aschʿarī
al-Būṭī  Aschʿarī.

Diese eben genannten namen, sind nicht mal ein Tropfen von einem Ozean. Man könnte für jeden Madhhab tausende von Gelehrten erwähnen. Man kann für jede Epoche und für jeden Ort der islamischen Welt tausende von Gelehrten bringen, welche dem Weg der Ahlu Sunna folgten. Diese Gelehrten in den  verschiedenen Zweigen des Wissens sind die Erben der frühen Generation. Jemand, der behauptet, den Salaf zu folgen oder  jemand, der den Salaf folgen will, soll sich an diesen Gelehrten festhalten, weil diese Imāme fürwahr diejenigen sind, die uns das Wissen der Salaf erklärt und überliefert haben.


Alle Sunniten auf dieser Erde, welche die Offenbarung Allahs verstehen wollen, haben keine andere Wahl, als die Kommentaren unserer Gelehrten zu benutzen. Wenn sie z.B. die Überlieferung bezüglich des Tafsīrs brauchen, dann benutzen sie  aṭ-Ṭabarī, al-Baghawī oder al-Suyūṭī. Wollen sie die Meinungen der Salaf und den Fiqh  aus dem Koran, dann sind sie gezwungen al-Qurtubī, Ibn al-ʿArabī oder  al-Ğaṣāṣ zu benutzen. Wollen sie die philologischen Erklärungen  eines Verses, dann greifen sie auf  den Kommentaren von Abū Ḥayyān,  Imām al-Bayḍāwī zu. Im Ḥadīth ist es das Gleiche. Sahīh al-Bukhari und  Ṣaḥīḥ al-Muslim sind von den Ash'arīs kommentiert wurden. Die wichtigsten Kommentare von diesen beiden Hadith Sammlungen stammen von al-Qadi 'Iyyād, Imam al-Nawawī, Ibn Battal, Ibn Ḥajar, al-Karmanī, al-Ubay, al-Qaṭalanī, al-ʾAynī. Im Bereich  von Fiqh, von der Sprache, von der Rhetorik, von der Geschichte, von  den Gelehrtenbiographien, von der Antwort und Widerlegungen auf die  Sekten und Religionen sind die Muslime bzw. alle die sagen "Sunni" zu sein, gezwungen von den Flüssen des Wissens unserer Gelehrten zu  trinken., wal Hamdulillahi Rabbil 'alamin.

Bala&Dmhwir


Siehe auch hier:

Mittwoch, 18. Januar 2012

Hz. Ömer Bin Hattab Elini bir Devenin Anüs yerine'mi soktu? Rafizilerin pis Iddialarına Red!

Rafiziler (Allah onları Lanet etsin) Ömer Bin Hattab'a karşı dalga geçmek için bu Hadisi öne getiriyorlar:

Salih bin Abdullahın Rivayetine göre, bir Gün Ömer Bin Hattab, Elini Devenin Anüs yerine sokarken şu Sözleri söylemiş: ,,Korkarım'ki bana -Senin'le ne oldu- diye soracaklar."

Bu Rivayet Ibn Sa'ad'ın Tabakat el Kübra s.268 bulunmak üzere'dir.

Ehli Sünnet ve'l Cematın Cevabi:

Şimdik biz bu Rafizilerin gösterdiği Tavsire bakarsak, o Zaman onların yine bilgizis olduğunu ve her hangi bir Rafizi-Siteden bunu Kopya edip ortaya Fitne çıkarmak için götürdüğünü bize bir kere daha ıspat ediyorlar. Dolaysiyle Arapçada çok eksikleri olduğu'da ortaya çıkıyor. Ne kadar bir acinacak Hal'ki دَبَرَة "Dâbârah" Kelimesini دُبُر "Dubur" Kelimesiyle karışdırdılar. "Dâbârah" Kelimesinin Manası: Yara'dır. "Dubur" Kelimesinin Manası: Anüs'dür.

Bu Hadisin Arapça Metn'ide şöyle okunmakta'dır: Umar ibn el-Hattab Kane Yudhilu yedihi fi Dâbârati el-Be'ir...

Bunun gerçek Manası'da şöyle'dir: Ömer Bin Hattab Elini Devenin Yarasına koydu ve dedi'ki: ,,Ben korkuyorum'ki, Allah bundan bana -Senin'le ne oldu- diye soracak."

 دَبَرَة Kelimenin Manası ne'dir?

Lisan el-Arab'ta okuduğumuza göre, bu Hadiste geçen "Dâbâra" Kelimenin Masdarı, bir Hayvanın Hastalandığına veya bir Yara varlığına veya Ülser oluşuna Işaret ediyor.

قاموس الغني Eserinde دَبَرَةٌ - ج: دَبَرٌ Kelimeleri okuyoruz. Bu Kelimeler Önsüz olarak şöyle bir Şekilde'dir: [د ب ر] Dolaysiyle bunun Manası şudur:

 "أُصِيبَتِ الدَّابَّةُ بِالدَّبَرَةِ": بِقَرْحَةٍ Bunun'da Manası, bir Hasta olan Hayvana, ve Yaralnmış olan bir Hayvana Işaret ediyor. Bu Tevsire bakarsak, o Zaman anliyoruz'ki, Ömer bin Hattab Elini Devenin Yarasinin üstüne veya içıne "Tedavi etmek" için koydu.

Rafiziler Kalplerinde olan Nerfedi bi unutsalar, o Zaman Ömer Bin Hattab'ta ne Kadar Allah Korkusu olduğunu anlardılar. Hz. Ömer bu Davranışın, Deveyi tedavi etmesinin nedeniyle şu Sözler'ile bilirt'ti:

إني خائف أن أسأل عما بك.

,,Ben korkuyorum'ki, Allah bundan bana -Senin'le ne oldu- diye soracak."

Hz. Ömer radiallahu 'anh diyor'ki, Allah ona Devenin Durumundan seyip sorar'ki "Deve'ile ne yaptin"? Bundan anliyoruz'ki, Hz. Ömer Devenin Teveccüh'üne endişeli iydi. Çünkü kendisi Islamin Sahih Kaynaklarinda Hayvan Zülmü Haram olduğunu cok iyi biliyordu. Hayvanlarla Yumuşak, Hafif ve Uysall Hareket etmemize bir çok Sahih Rivayerler Allah Rasulünden var'dır ve bu her Müslüman için bir Farz'dır. Islam'da Hayvan Zulmü kesinlikle Yasak'tır, ve böyle yanlış Davrananin ebediyyen Cehenneme girmeye büyük bir Ihtimali var'dır, eğer'ki o Anda veya Tövbesis ölerse.

Allah hepimizi Rafizilerin Fitnelerinden korusun, Amin.

Bala&Dmhwir