Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 24. Februar 2013

Ibn Kāthir über die Hinrichtung von Ammarā ibn Abu al-Hasān, durch Salahaddin al-Ayyūbi.



من قحطان أبو محمد الملقب بنجم الدين اليمني الشاعر الفقيه الشافعي . وسبب قتله أنه اجتمع جماعة من رءوس الدولة الفاطمية ، فكتبوا إلى الفرنج يستدعونهم إليهم ، وعينوا خليفة من ذرية الفاطميين ووزيرا وأمراء ، وذلك في غيبة السلطان ببلاد الكرك ثم اتفق مجيئه فحرض عمارة اليمني شمس الدولة تورانشاه على المسير إلى اليمن ; ليضعف بذلك الجيش عن مقاومة الفرنج إذا قدموا لنصرة الفاطميين ، فخرج تورانشاه ولم يخرج معه عمارة ، بل أقام بالقاهرة يفيض في هذا الحديث ، ويداخل المتكلمين فيه ، وكان من أكابر الدعاة إليه والمحرضين عليه وقد أدخلوا معهم في هذا الأمر من ينسب إلى الملك الناصر ; وذلك من قلة عقولهم وكثرة جهلهم فخانهم ، أحوج ما كانوا إليه ; وهو الشيخ زين الدين علي بن نجا الواعظ ، جاء إلى السلطان فأخبره بما تمالأ القوم عليه ، وبما انتهى أمرهم إليه ، فأطلق له السلطان أموالا جزيلة ، وأفاض عليه حللا جميلة ، ثم استدعاهم السلطان واحدا واحدا فقررهم فأقروا له بذلك ، فاعتقلهم ثم استفتى الفقهاء في [ ص: 475 ] أمرهم فأفتوه بقتلهم وتبديد شملهم ، فعند ذلك أمر بصلب رءوسهم وأعيانهم ، دون أتباعهم وغلمانهم ، وأمر بنفي من بقي من جيش العبيديين إلى أقصى البلاد ، وأفرد ذرية العاضد وأهل بيته في دار ، فلا يصل إليهم إصلاح ولا إفساد وأجرى عليهم من الأرزاق كفايتهم ، وقد كان عمارة معاديا للقاضي الفاضل ، فلما أحضر بين يدي السلطان ، قام القاضي الفاضل فاجتمع بالسلطان ليشفع فيه عنده فتوهم عمارة أنه يتكلم فيه ، فقال : يا مولانا السلطان لا تسمع منه . فغضب القاضي الفاضل وخرج من القصر ، فقال له السلطان : إنه كان قد شفع فيك . فندم ندما عظيما . ولما ذهب به ليصلب مر بدار القاضي فطلبه فتغيب عنه فأنشد :

عبد الرحيم قد احتجب إن الخلاص هو العجب
قال ابن أبي طي : وكان الذين صلبوا ; المفضل بن القاضي وهو أبو القاسم هبة الله بن عبد الله بن كامل قاضي قضاة الديار المصرية زمن الفاطميين ويلقب بفخر الأمناء ، وكان أول من صلب ; فيما قاله العماد الكاتب ، وقد كان ينسب إلى فضيلة وأدب وله شعر رائق فمن ذلك قوله في غلام رفاء :

يا رافيا خرق كل ثوب     ويا رشا حبه اعتقادي
[ ص: 476 ] عسى بكف الوصال ترفو     ما مزق الهجر من فؤادي
وابن عبد القوي داعي الدعاة وكان يعلم بدفائن القصر فعوقب ليعلم بها ، فامتنع من ذلك ، فمات واندرست . والعوريس الذي كان ناظر الديوان وتولى مع ذلك القضاء . وشبرما كاتب السر . وعبد الصمد القشة أحد أمراء المصريين . ونجاحا الحمامي ورجلا منجما نصرانيا أرمنيا كان قد بشرهم بأن هذا الأمر يتم بعلم النجوم .

Er heisst Ammarā ibn Abū al-Hasan ibn Zaydan al-Hakāmi und kommt aus Kahtān. Man nannte ihn auch mit den Spitznamen Najmaddīn al-Yamanī. Er war ein Faqih und ein Dichter. Er gehörte der Shafi'i Rechtschule an. Der Grund seines Todes ist wie folgt der: Es sammelten sich die ehemaligen Führer der eins fatimitischen Herrschaft zusammen und haben sich untereinander darüber geeinigt, das sie eine neue fatimitische Regierung gründen wollen. Sie schrieben den Kreuzfahrern Briefe damit sie diese auf ihre Seite kriegen. Die Fatimiten haben einen Khalifen, einige Könige und Führer gewählt. All dieses geschah in einer Zeit wo der Sultan Salahaddīn al-Ayyūbi nicht anwesend gewesen ist (er nicht im Reich war). Später kehrte der Sultan nach Ägypten zurück. Ammarā al-Yamani hat Shams ad-Dawlā Turanshah empfohlen nach Jemen zu reisen, (wegen seiner List) damit die Armee von Ägypten, wenn sie gegen die Kreuzfahrer kämpfen und sie Hilfe benötigen sollten, (diese nicht kriegen um) sich nicht weiter widersetzen zu können. Shams ad-Dawlā machte dann (ohne zu Ahnen was al-Yamāni vor hatte) die Durchreise nach Jemen. Ammarā ging jedoch nicht mit ihm sondern er blieb in Kairo um alles in die Wege zu leisten, für das gründen eines neuen Fatimitischen Regierung. Er sammelten die Männer um diese auf seine Seite zu kriegen. Er gehörte zu den vorderen der Propagandisten, welche das Propaganda verbreiteten: „Eine neue fatimitische Regierung ist dabei gegründet zu werden!“ Einige dieser Ungeduldigen und Dummen, haben in ihren Reihen auch einige Leute von Salahaddin al-Ayyūbi hineingeschleust. In einer Zeit wo die Fatimiten den Shaykh Zaynaddin Ali ibn Najā dringend benötigt haben, verriet dieser sie jedoch! Er lies den Sultan Salahaddin al-Ayyūbi von ihren Vorhaben wissen. Salahddin hat ihm als Gegenleistung viel Geld und viele Wahren gegeben (als Lohn dafür was er tat). Danach hat Salahddin al-Ayyūbi all jene die versuchten einen Komplott zu machen, zu sich gerufen, einen nach der Reihe und lies sie befragen. Als diese ihre Schuld gestanden haben, lies er sie alle einsperren. Er bat die Fuqahā darum einen Fatwā zu geben, um wissen zu wollen was er mit diesen Verschwörern anstellen soll. Die Fuqahā entschieden sich darum die Fatwā zu geben, diese Hinzurichten. Danach hat Salahaddin al-Ayyūbi seinen Leuten befohlen die Führer und Vorangegangenen dieser Verschwörer hinzurichten. Er lies die Verschwörer die sich diesen Führer und Vorangegangenen zuschrieben (die ihnen folgten) jedoch nicht hinrichten und auch verschonte er ihre Diener. Die übrig gebliebenen Soldaten der Ubaydī (Fatimiten) lies er zum Exil verbannen! Er verurteilte den Khalifen Adid, so das seine Kinder und Familienangehörige dazu gezwungen waren alleine (ohne Oberhaupt) zu leben. Sie erreichte weder ein Nutzen noch ein Schaden. Man gab ihnen einen angemessenen Unterhalt und auch gab man ihnen ihre Wahren.

Ammarā al-Yamani war der Feind von al-Qadi Fādil. Als man Ammarā zu Salahaddin al-Ayyūbi brachte, wollte al-Qadi Fādil jedoch ein Fürsprecher für ihn sein und das tat er auch. Ammarā aber dachte, dass al-Qadi Fādil für seine eigenen Gunsten sprechen wollte, so sagte Ammarā dann zu Salahaddin: „O unser Sultan! Schenke ihm kein Gehör!“ Al-Qadi Fādil wurde Sauer wegen dieser Aussage und verlies dann den Platz. Sultan Salahaddin al-Ayyūbi sagte dann zu Ammarā al-Yamani: „Er war doch für dich nur ein Fürsprecher!“ Ammarā bereute danach sehr was er zu al-Qadi Fādil gesagt hat und als er zur Hinrichtung gebracht wurde, wollte er vorher zu al-Qadi Fādil gehen. Der Qadi Fādil aber wollte ihn nicht sehen und in diesem Moment dichtete Ammarā die Worte:

„Abdurrahim entfernte sich vor mir und lässt sich nicht zeigen. Erstaunlich, das meine Errettung in seiner Hand lag!“

Ibn Abi Tayy sagte: „Unter den zum Tode verurteilten, befand sich auch Fādil ibn Kamīl (nicht der Qadī Fādil). Sein richtiger Name lautet: Abū al-Qasim Hibbatullāh ibn Abdullah ibn Kāmil. In der fatimitischen Zeit von Ägypten wurde er der Richter aller Richtern [Qadilqudāt] und trug den Spitznamen Fahr al-'Umarā. Er war der erste der hingerichtet wurde. Dies sagte Katib Imād. Diese Person jedoch hatte Vorzüge und Adāb und Hochrangige Gedichte gehabt....“

Unter den Fatimiten die zum Tode verurteilt wurden war der Vorangegangene Propagandist, der Sohn von Abdulkawī gewesen. Dieser kannte die Plätze in den Palästen, worin sich die Schätze befanden. Man hat ihn unter druck gesetzt um zu erfahren wo genau die Schätze sich befinden. Als er ihnen die Plätze nicht verraten wollte, fing man an ihn zu foltern, was letztlich der Tot als Folge brachte. Man erfuhr nie wo die Schätze waren. Diwān Naziri Uwayrīs gehörte auch zu den fatimitischen Propagandisten der Hingerichtet wurde. Auch er war ein Richter [Qadi]. Zu den zum Tode Verurteilten, gehörte auch der Sekretär Shibriyyā, der ägyptische Schreiber Abdussamed und Najjah al-Hammāni. Ein christlicher Astrologe hat im Wege der Astronomie Wissenschaft, aus den Sternen die Frohe Botschaft herausgelesen, dass ihr Herangehensweise (d.h die Herangehensweise der Fatimiten) ein Erfolg sein wird (er lobte sie damit und stimmte ihre Herangehensweise zu und gab ihnen seinen Segen). Auch er wurde hingerichtet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen