Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 24. Februar 2013

Ibn Kathīr über Abū Bakr al-Baqillāni



رأس المتكلمين على مذهب الشيخ أبي الحسن علي بن إسماعيل الأشعري ، ومن أكثر الناس كلاما وتصنيفا في الكلام ، يقال : إنه كان لا ينام كل ليلة حتى يكتب عشرين ورقة ، في مدة طويلة من عمره . فانتشرت عنه تصانيف كثيرة ، من جيدها كتاب " التبصرة " ، و " دقائق الحقائق " و " التمهيد " في أصول الفقه ، و " شرح الإبانة " ، وغير ذلك من المجاميع الكبار والصغار ، ومن أحسن تصانيفه كتابه في الرد على الباطنية ، الذي سماه " كشف الأسرار وهتك الأستار " ، وقد اختلفوا في مذهبه في الفروع ; فقيل : شافعي . وقيل : مالكي . حكى ذلك عنه [ ص: 549 ] أبو ذر الهروي وقد قيل : إنه كان يكتب على الفتاوى : كتبه محمد بن الطيب الحنبلي . وهذا غريب جدا . وقد كان في غاية الذكاء والفطنة ، ذكر الخطيب البغدادي وغيره عنه أن عضد الدولة بعثه في رسالة إلى ملك الروم ، فلما انتهى إليه إذا هو يدخل عليه من باب قصير ، ففهم أن مراده بذلك أن ينحني كهيئة الراكع للملك ، فدخل الباب بظهره وجعل يمشي القهقرى إلى نحو الملك ، ثم انفتل فسلم عليه ، فعرف الملك مكانه من العلم والفهم ، فعظمه

ويذكر أن الملك أحضر إلى بين يديه آلة الطرب المسماة بالأرغل ، ليستفز عقله بها ، فلما سمعها الباقلاني خاف أن تظهر منه حركة ناقصة بحضرة الملك ، فجعل لا يألو جهدا أن جرح رجله حتى خرج منها الدم الكثير ، فاشتغل بالألم عن الطرب ، ولم يظهر عليه شيء من النقص والخفة ، فعجب الملك من كمال عقله ، ثم استكشف الملك عن أمره ، فإذا هو قد جرح نفسه بما أشغله عن الطرب ، فتحقق وفور علمه وعلو فهمه .

وقد سأله بعض الأساقفة بحضرة ملكهم ، فقال : ما فعلت زوجة نبيكم ؟ وما كان من أمرها فيما رميت به من الإفك ؟ فقال مجيبا له على البديهة : هما امرأتان ذكرتا بسوء ; مريم وعائشة ، فبرأهما الله عز وجل ، وكانت عائشة ذات زوج ولم تأت بولد ، وأتت مريم بولد ولم يكن لها زوج . يعني أن عائشة أولى بالبراءة من مريم - عليهما السلام - فإن تطرق في الذهن الفاسد احتمال إلى هذه فهو إلى تلك أسرع ، وهما بحمد الله مبرأتان من السماء بوحي من الله عز وجل ، رضي الله عنهما .

[ ص: 550 ] وقد سمع الباقلاني الحديث من أبي بكر بن مالك القطيعي وأبي محمد بن ماسي وغيرهما ، وقد قبله الدارقطني يوما بين عينيه ، وقال : هذا يرد على أهل الأهواء باطلهم . ودعا له . وكانت وفاة الباقلاني يوم السبت لسبع بقين من ذي القعدة ، ودفن بداره ، ثم نقل إلى مقبرة باب حرب .

Muhammed ibn Tīb Abū Bakr al-Baqillāni. Er gehörte zur Shafi'i Rechtschule und war der Führer der Kalām Gelehrten [Mutakāllimin]. Er war jemand, der am meisten bezüglich des ('ilm al) Kalām wusste und der viel darüber geschrieben hat. Man erzählt das er nicht schlafen gegangen ist bis er nicht 20 Blätter fertig geschrieben hat. Von ihm wurden viele Bücher verfasst wie zb. Diese Werke von denen man sehr viele Nutzen ziehen konnte: „At-Tabsirā, Dakā'ik al-Hakā'ik, at-Tamhīd fi Usūl al-Fiqh, Sharh al-Ibanā“ und andere. Das schönste Buch von ihm, ist die Widerlegung die er über die Batiniyyā geschrieben hat mit dem Titel: „Kashf al-Asrār fi Hatki al-Astār“. Es gibt Meinungsverschiedenheiten darüber, ob er in Furū' zur shafi'itischen Rechtschule oder zu malikītischen Rechtschule gehörte....

Al-Baqillāni war in der Tat bis zum schluss ein gebildeter und verständnisvoller Mensch gewesen. Gemäss den Erzählung von Khatib al-Baghdādi und anderen Historikern, hat der Herrscher Adud ad-Dawlā, den Imam al-Baqillāni zu den byzantinischen Imperator als Abgesandter geschickt gehabt. Als er an sein Palast ankam, sah er, dass er nur durch eine Tür hineingehen kann, wenn man sich vorher vor dem (byzantinischen) Herrscher verbeugt. Al-Baqillāni hat gemerkt, dass diese Stelle nur deshalb angefertigt wurden ist [1], dass wenn man hindurch geht, man sich dann vor dem Herrscher im Sinne eines Sujūd's wie vor Allah verbeugen muss. Er drehte sich nach hinten, und ging rückwärts durch diese Tür. [2] Als er sich dem Imperator nährte, drehte er sich zu ihm und begrüsste ihn. Der Imperator bemerkte den hohen Grad an Intelligenz, an Wissen und an Verständnis von al-Baqillāni und zeigte ihm einen grossen Respekt.

Wie man erzählt hat, lies der Imperator einen verführerischen Musik Instrument bringen um den Verstand von al-Baqillāni zu rauben und er in sich selbst durch geht und in Extase geriet. So wartete der Imperator das al-Baqillāni einen Mucks von sich gibt oder man bei ihm eine Bewegung wahr nimmt. Al-Baqillāni bemerkte dies und wollte aufstehen um nicht mehr im Gegenwart des Imperator zu verweilen. Er befürchtete jedoch, dass dieses Handeln etwas gefährliches (seitens des Imperator) bewirken kann, so versetze er seinen eigenen Fuss eine Verletzung um die Musik und die gefährliche Handlung zu vermeiden, bis es anfing zu bluten. Als er mit dem Schmerz seines Fusses beschäftigt war, konnte er somit von der Musik nichts mitkriegen bzw. die Musik nicht Wahr nehmen. Sicherlich hat er sich (demnach) nicht in einer Lage befunden worin er ungeziemende Bewegungen oder Handlungen (wegen der Musik) machte. Der Imperator war sehr verwundert über ihm und lies dies recherchieren und erfuhr auch letztlich, dass al-Baqillāni keine Interesse an die Musik legt und er zur Ablenkung seinen Fuss verletzte. So akzeptierte der Imperator wie gross die Bereitstellung und wie gross die Entschlossenheit von Imam al-Baqillāni gewesen ist. Denn jeder der dieses Instrument gehört hätte, sei es jemand der es will und sei es jemand der es nicht will, wäre durch sich selbst gegangen und in Extase geraten.

Einige aus der Stadt, stellten vor dem Imperator den Imam al-Baqillāni die folgende Frage:

– Was ist mit Aysha, die Ehefrau eures Propheten geschehen als man sie beschuldigte?

Imam al-Baqillāni hat ohne zu zögern die Antwort gegeben:

– Sowohl Ayshā als auch Maria sind der Beschuldigungen zum Opfer gefallen! Allah der über alles erhabene hat die Unschuld von beiden offenbart. Ayshā war eine Frau, die zwar einen Ehemann, jedoch keine Kinder hatte. Maria hingegen, hatte ein Kind gebärt ohne einen Mann gehabt zu haben. Demnach (wenn man es annehmen sollte) müsste die Unschuld von Ayshā noch mehr gewichtiger sein als wie die von Maria. Sie beide aber sind Tatsächlich Frauen, die weit entfernt sind von den Beschuldigungen welche man ihnen vorwarf, denn sie sind Unschuldig. Wenn eine Seele (D.h wenn jemand) der nach Streit aus ist und Zweifel diesbezüglich legt, damit ist gemeint, wenn dieser sagen sollte, dass die Beschuldigungen Ayshā gegenüber berechtigt sei, dann müsste sein Zweifel gegenüber Maria noch viel grösser und noch wahrscheinlicher sein! Doch gepriesen sei Allah! Denn die die Unschuld und die Reinheit beider Frauen wurde durch die vom Himmel herab gesandte Offenbarung bewiesen. Allahs Frieden sei auf beiden!

Abū Bakr al-Baqillāni hat Ahadithen von Abū Bakr ibn Malik al-Kati'i, Abū Muhammed ibn Masī und anderen gehört. Später wurde er in Bāb al-Harb Begräbnis begraben. [Al-Bidayā wa an-Nihayā von ibn Kathīr 12/57-58]

Anmerkungen:

[1] „Angefertigt wurden ist“: Damit ist gemeint, dass der Eingang wie die grösse einer kleinen Höhle angefertigt wurden ist, dass wenn man durch diesen kleinen Loch hindurchgeht, man sich automatisch verbeugen muss um an sein Ende zu gelangen. So etwas ähnliches hat der Pharao (zu der Zeit von Hz. Musa 'alayhis salam) auch mal angefertigt gehabt, damit die Leute die vor ihm eintreten können, sich vorher verbeugen sollen.

[2] Dieses Handeln von al-Baqillāni war sehr schlau gewesen. Man könnte diese Action in verschiedenen weisen auslegen. Zwei Auslegungen was mir (Yasin) persönlich sehr gefiel waren diese: a) Er kehrte ihm den Rücken und ging so durch diese schmale Tür um den Sujūd in einer anderen Richtung zu machen, da so ein Sujūd niemanden ausser Allah gebührt statt einen Menschen b) Er kehrte ihm den Rücken und ging so durch diese schmale Tür indem er ihn seinen Gesäss zeigte um zu verdeutlichen: „Der Sujūd gebührt nur Allah, dir aber, der möchte das man ihm auch den Sujūd macht, gebührt nur dieser Teil!“ Beide Auslegungen sind Interessant, doch der erste ist noch wahrscheinlicher. Möge Allah diesen grossen und schlauen 'Alim das Paradies gewähren, Amin.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen